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Sonntagsfreude: Yoga bei Sonnenaufgang

Morgen-Yoga ist besonders, auf mehr als 2.000 Metern sowieso. Wenn noch der Blick auf diese Gipfel dazukommt – dann geht mit der Sonne das Herz ganz weit auf. Was für eine besondere Stimmung wir gerade erleben dürfen – es ist einfach nur himmlisch schön.P1140186

„Am Sonntag einen Blick auf die vergangene Woche richten: Bild(er), Worte, Gedanken… die ein Lächeln ins Gesicht zaubern, einfach gut tun oder ohne große Erklärung schlicht und einfach eine Sonntagsfreude sind.“ Leider hat Rita das schöne Projekt Sonntagsfreude eingestellt, ich teile meine persönliche weiter mit euch, denn mir geht es um den ursprünglich von Maria ins Leben gerufenen Gedanken – sich liebevoll an die vergangene Woche erinnern, nicht immer gleich zur Tagesordnung übergehen, sondern die kleinen Glücksmomente einfangen, um sich auch später daran zu erinnern.

Auf meinem Weg

… es ist Sommer. Die Sonne scheint von morgens bis abends über den üppigen Feldern, alles grünt, unterschiedliche Nuancen, von saftig bis trocken. Alles schimmert, weich, gelbe Sprenkel. Darüber der Himmel. Sommer, Gefühle, Durchatmen, Freiheit.

… vor dem buddhistischen Tempel an der großen Straße eine Begegnung, eine Prozession. Ganz vorne wandelt der Mönch, schillernd orange. Ihm folgen in weiß gekleidete Menschen. Einer nach dem anderen. Sie folgen seinem Weg, dem Friedensweg. Über ihnen schweben die landenden Flugzeuge, aus aller Welt.

… am Horizont zeichnen sich deutlich die Berge ab, die ganze nördliche Alpenkette strahlt in den Himmel hinein. Vorne die Kulisse der Weltstadt mit Herz, der Olympiaturm, die Frauenkirche, … Oder ein See. Oder eine Bilderbuchlandschaft. Ein schöner Ort. Eine schöne Stimmung.

Der Weg ist das Ziel. Es fühlt sich gut und richtig an, auf der Welt und achtsam zu sein, wertschätzend mit dem Leben umzugehen.

Musik am Mittwoch: Gänsehautmoment

Musik ist unbeschreiblich, sie schafft es, mir den Atem zu rauben – mich einen Moment vollkommen mit dem Universum verschmelzen zu lassen. Sie jagt mir Gänsehaut über den ganzen Körper …

Kürzlich durfte ich einem sehr besonderen Musiker lauschen, den ich vor Jahren schon mal bei TVOG gehört hatte. Er hat damals quasi als Zugabe sein eigenes Lied „An Lina“ gesungen. Das mich, die Konzertfreundin und so viele andere sehr berührt hat. Jetzt war genau dieser Rasmus, dessen Namen ich mir nicht merken konnte, als Vorband von Berge mit auf Tour, und ganz ehrlich: einmal mehr ein Beweis, dass Musik verzaubert. Dass Stimme einem Stück noch mehr Tiefe verleihen kann. Dass Text und Melodie durch mehr Stimmen und Instrumente neue Farben erhalten. Wunderschön wars mit dir, lieber Rasmus Hoffmeister: ein Dankeschön, dass du einen „Teilzeitjob“ hast, um Zeit für die Musik zu haben. Ich freu mich, mehr von dir zu hören. Und hab mir deinen Namen dieses Mal sehr gut gemerkt 🙂

Spruch zum Wochenende: GlücksBerge

Es gibt Zufälle, die glücklich machen. Einer dieser glücklichen Zufälle war, dass ich vor Wochen über die sozialen Medien auf die beiden Musiker Marianne und Rocco von Berge aufmerksam wurde. Die ihre Plattenfirma herausgefordert haben, für eine Million „likes“ einen Betrag für Tierschutz zu spenden. Hat geklappt. Hatte ich damals an die Konzertfreundin weitergeleitet, weil es so gut zu ihr passt. Dann haben wir entdeckt, dass das Duo auf der Tour in München Station macht, im Milla-Club. Vorgestern. Und Karten gekauft.

Ich hatte nicht viel erwartet, einen netten Abend. Und dann haben zwei Musiker mich in ihren Bann gezogen. Mit unverwechselbarer, guter Musik mit intelligenten Texten. Sie sprechen Themen an, die bewegen: Natur- und Tierschutz, Liebe, Freiheit, Selbstbestimmung, den Wunsch nach einer besseren Welt. Rhythmus, Stimme, Klang, Atmen. Mitsingen, summen, bewegen. Im kleinen Club ist jeder eingeladen, mitzumachen und einfach glücklich zu sein. Und das gelingt, schon nach den ersten Takten. Obwohl die Texte zum Nachdenken bringen, obwohl da keineswegs nur schön, sogar wunderschön gesungen wird – aber die Musik schafft eine ganz besondere Verknüpfung mit dem Augenblick. Macht das Hier und Jetzt greifbar. Gleichzeitig geerdet und schwebend, ein wunderbar starkes Wir-Gefühl entsteht. Verbindet mit den Elementen – auch mit dem 5. Element, dem GLÜCK.

Liebe Marianne, lieber Rocco, ihr beiden Berge, ich zitiere dieses Mal Auszüge aus eurem Liedtext, weil es so wunderbar als Spruch zum Wochenende passt – auch hier nochmal ein großes Dankeschön, für euch, für eure Musik, für eure Gedanken:

„Glück ist eigentlich nur ein Wort. Doch es hilft ungemein, ein Lächeln zu erklären. Glück ist wie der Wind. Und Glück ist die Freiheit, einfach so zu sein, wie wir wirklich sind. Egal was wir tun und was immer auch passiert, wir finden unser Glück im jetzt und hier. Vielleicht wärs mal gut, sich einfach glücklich zu schätzen. Denn was am Ende bleibt ist das Glück, das uns vereint – und wichtig ist nur, dass wir glücklich sind.“

Die ich gerne teile, weil ich sicher bin, dass es nicht nur mir und der Konzertfreundin und den Gästen im Milla gestern abend gefällt – zum Reinhören