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#tvog

Ein Duett lässt zwei Stimmen miteinander verschmelzen – wie wunderbar das sein kann, was ich daran so sehr liebe hab ich in diesem Beitrag vom letzten Jahr geschildert. Richtig verliebt hab ich mich letzte Woche in diese beiden, das war stimmlich ein echtes Highlight. Musikalität vom Feinsten – diese Sendung macht mir Spaß, ich genieße, viele viele wunderbare Stimmen kennenlernen zu dürfen. Und nur mal so als Gedanke, weil Geschmäcker bekanntlich verschieden sind: man kann an diesen Stimmen auch dann dranbleiben, wenn sie die Fernsehshow nicht alle gewinnen können. Liegt einfach nur daran, ob es einem wichtig ist – oder eben nicht…

Hühnerhautalarm

Ich bekenne, dass ich gerade zu wenig Zeit zum Fernsehen habe. Und deshalb nicht wirklich mitreden kann über die neue Staffel von The Voice of Germany. Hab die Blind Auditions fast komplett verpasst, bin insofern eigentlich raus. Nur dass mir bei der gestrigen Wiederholung eines Battles einmal mehr durch den Kopf gegangen ist, wie wertvoll mir genau diese Phase in den letzten beiden Jahren war. In der TV-Sendung ist das im Ausscheidungsverfahren eine großartige Stimme gegen eine andere großartige Stimme, für Musikgenießer wie mich ein Ohrenschmaus. Da werden wunderbare, einzigartige Stimmen zusammengepackt mit meist außergewöhnlich anspruchsvoller Musik – und einmal mehr bekommt man ein Gefühl dafür, warum Musik verschiedene Harmonien kombiniert, warum es die Komposition ist, die unseren Sinnen den höchsten Genuss verschafft.

Einige meiner Highlights aus den letzten beiden Jahren:

Kombiniere zwei vollkommen unterschiedliche, dabei so markante Männerstimmen zu Gänsehautfeeling in What a wonderful World

Nimm 2 bereits sehr harmonische, da schwesterliche, Klangfarben und setze mit Michael Schulte eine dritte Harmonie ein und lass dich vollkommen fallen, Falling Slowly

Dessert Rose in einer sehr eigenen Interpretation mit zwei außergewöhnlichen Stimmen

Und natürlich dieses ganz besondere Damen-Duo, das mir unvergessen bleiben wird: People help the People

Für diese Woche hab ich mir ganz fest vorgenommen, Donnerstag und Freitag dabei zu sein, denn „Nights in White Satin“ war großartig, bei „Somewhere over the Rainbow“ hatte ich Gänsehaut – und ganz klar will ich Samu noch mal mit Hühnerhaut erleben. Und hoffe auf einen dieser besonderen Momente, wo man zuhört, wie sich Stimmen perfekt vereinen und ganz tief vom Bauch aus sich ein Gefühl von „genauso muss es sich anhören, perfekt!“ in mir breitmacht. Gerne auch mit viel Gänsehaut 😉