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Sonntagsfreude: Nichten-Tanten-Geburtstagsfeier

Ich vermute, meine beiden Nichten sind seit Tagen mit der Planung meines oder besser gesagt unsers Geburtstages beschäftigt. Beide waren nicht davon abzuhalten, den Tag mit mir zu verbringen. Da gabs die Woche dummerweise sogar Fieber und blöden Schnupfen, aber beides war Freitag Nachmittag verflogen. Und 8- und 2-jährige fachsimpelten folglich Freitag Abend, dass sie eigentlich schon längst hätten kommen können … so war’s aber auch „okeeee“. Auch wenn sich die Vorstellungen der ganz Kleinen nicht immer mit denen der etwas Größeren decken. Aber es gab, Sonne, Frühling, Gänseblümchen, Schmetterlinge, Blüten und ganz ganz ganz viel Kuscheln und Zusammensein.

Achso, die zwei haben meinen Geburtstag einfach aufs ganze Besuchswochenende vorverlegt, weil heute müssen sie dummerweise irgendwann wieder heimfahren. Wobei ich meine Geschenke dann doch erst heute zum Frühstück bekommen durfte. Was ich in liebevollst selbst gebastelten Gutscheinen bekommen habe? Einen Mädelsabend natürlich, weil der gestern zählt ja nicht wirklich. Quasi …

„Am Sonntag einen Blick auf die vergangene Woche richten: Bild(er), Worte, Gedanken… die ein Lächeln ins Gesicht zaubern, einfach gut tun oder ohne große Erklärung schlicht und einfach eine Sonntagsfreude sind.“ Leider hat Rita das schöne Projekt Sonntagsfreude eingestellt, ich teile meine persönliche weiter mit euch, denn mir geht es um den ursprünglich von Maria ins Leben gerufenen Gedanken – sich liebevoll an die vergangene Woche erinnern, nicht immer gleich zur Tagesordnung übergehen, sondern die kleinen Glücksmomente einfangen, um sich auch später daran zu erinnern.

Heimatverliebt: Winterliches

Über den Winter in der Hallertau habe ich letztes Jahr schon im Rahmen des Schreibprojekts „Heimatverliebt“ ausführlich berichtet. Dieses Jahr ist mir ein Brauchtum in der Nachbarschaft begegnet, das ich aus Zeitgründen leider verpasst habe. Es ist aber so besonders, dass ich es ausdrücklich empfehlen möchte. In Fürstenfeldbruck, der Heimatstadt meiner lieben Arbeitskollegin und Freundin, basteln Kinder in der Vorweihnachtszeit Luzienhäusl.

Am Namenstag der heilgen Luzia am 13. Dezember werden die kleinen Kunstwerke alljährlich festlich beleuchtet auf der Amper zu Wasser gelassen. Den Brauch gibt es seit Jahrzehnten, es soll vor Hochwasser schützen. Und die ganze Stadt, groß wie klein, steht ehrfürchtig am Ufer und auf den Brücken – und freut sich über die hell leuchtenden Luzienhäusl, die eins nach dem anderen vorbeischwimmen.

Der BR hat einen schönen Beitrag dazu in seiner Mediathek.

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Jule lädt zum Schreibprojekt „Heimatverliebt“, dieses Mal passt mein Beitrag wieder zum Monatsthema „Winterliches in der Heimat“. Dabei werfe ich dieses Mal einen Blick in die Nachbarschaft, auf einen vorweihnachtlichem Brauch, der Kinderherzen höher schlagen lässt … Mehr Heimatliebe aus unterschiedlichsten Regionen findet ihr unter dem Suchbegriff „Heimatverliebt“.

Spruch zum Wochenende: Weihnachtlich

Heute strahlt die Sonne vom langsam etwas wolkenverhangenen Himmel. Es mutet so gar nicht vorweihnachtlich an? Trotzdem werde ich morgen die Weihnachtsbäckerei einläuten – mein selbstgegebener Auftrag als super Patentante lautet nämlich: backe Teile fürs Lebkuchenhaus. Nicht für eins, sondern viele (und bei meinen Backkünsten möglicherweise noch mehr …), weil alle Gäste der Geburtstagsparty der bezaubernden Nichte sollen ja genug Teile zum Basteln haben. Deshalb muss die Produktion morgen erfolgreich laufen … mal sehen. Erfolg oder Misserfolg wird es sicher in der ein oder anderen Form zu sehen geben 😉

Als passenden Spruch für dieses Wochenende habe ich eben diesen gefunden: „Der Geruch von Lebkuchen und Glühwein, das Knistern des Buchenscheits im Kamin, das Buch, das schon lange gelesen werden wollte, das Gespräch mit Freunden, die Vorfreude auf die lauen Sommernächte und die Erinnerung an die Kindheit bescheren uns eine schöne Weihnachtszeit.“ (Jochen Mariss) Da hab ich ja viel vor, die nächsten Tage 😉

Euch allen ein schönes Wochenende und mir drück ich die Daumen, dass die bestellten Backformen noch eintrudeln – sonst muss ich „improvisieren“.

Sonntagsfreude: Mädelswochenende 

Die letzten 24 Stunden war „Mädelswochende“, erstmalig war die bezaubernde Nichte große Schwester, Nichte 2.0 war zum ersten Mal überhaupt dabei – auch die Mama der zwei, meine Schwester (weil für ohne ist die jüngste Teilnehmerin definitiv noch zu klein) – und den Herrn Papa haben wir als Koch und technischen Support eingesetzt. Die neuen Abläufe und Beteiligten haben für die Premiere sehr gut harmoniert:

Gestern Nachmittag hat sich das bewährte Chaos-Tante-Nichte-Team zum Schwimmen ohne den Rest aufgemacht. Ich sag nur: im kleinen Becken unzählige Male hin und her ohne Schwimmhilfe. Klappt, sofern keiner spritzt und sonst Wasser geschluckt wird. Tauchen klappt nicht. Punkt.

Danach wurden wir – welch Luxus – am gedeckten Tisch empfangen. Es gab Salat, Burger mit allen möglichen Saucen und Pommes Frites. Anschließend wurde uns die DVD eingelegt und der Filmeabend konnte starten. Wir haben bis zum Ende durchgehalten (und die Nichte kann jetzt allen erklären, dass ihre Tante mal Theater gespielt hat oder besser an einem Singspiel mitgewirkt hat, und die wesentlichen Eckpunkte des Stücks erklären kann sie auch, auch wenn nicht alles so sehr logisch ist …)

Durch die Zeitumstellung waren wir lang wach, haben herrlich lang ausgeschlafen – zum Frühstück gabs Blaubeer-Pancakes – und Sturm. So hatten wir Zeit, im ruhigen Hausinneren  Geburtstagseinladungskarten zu basteln und zu schreiben. Und ein paar Spiele zu spielen.

Die Tante ist eben bei blauem Wolkenhimmel mit viel Sonnenschein nach Hause gefahren, weil sie Abends ins Theater geht. Die Nichte hat sich zurückgezogen, um Bibi & Tina zu hören, das ist an diesem Mädelswochenende definitiv zu kurz gekommen. Bisher.

„Am Sonntag einen Blick auf die vergangene Woche richten: Bild(er), Worte, Gedanken… die ein Lächeln ins Gesicht zaubern, einfach gut tun oder ohne große Erklärung schlicht und einfach eine Sonntagsfreude sind.“ Leider hat Rita das schöne Projekt Sonntagsfreude eingestellt, ich teile meine persönliche weiter mit euch, denn mir geht es um den ursprünglich von Maria ins Leben gerufenen Gedanken – sich liebevoll an die vergangene Woche erinnern, nicht immer gleich zur Tagesordnung übergehen, sondern die kleinen Glücksmomente einfangen, um sich auch später daran zu erinnern.