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Sonntagsfreude: Spontan

Für dieses Wochenende hab ich spontan ganz viel Ich-Zeit geplant. Extra-viel, weil die letzten Wochen gefühlt immer Menschen um mich waren. Und wir wissen alle, manche bringen Energie, viele kosten mich Energie. Und dann darf ich ohne Verpflichtungen auch mal ganz spontan tun, was mir guttut. Zum Beispiel nach langer Zeit ungestört mit der Kamera durch den Garten stromern – zufällige Passanten Lächeln, lachen oder schütteln den Kopf, wenn sie mich da liegend, meine Position um Millimeter verändernd ausbalanciere … – Im Fokus: Blüten, Knospen, Bienen, Farben, Natur. Himmlisch ist das Spektakel, das sich jedes Jahr auf unserer Erde ganz unauffällig, aber so wohltuend vor uns ausbreitet. Also Augen auf und hingeschaut.

Einen schönen Sonntag wünsch ich euch.

„Am Sonntag einen Blick auf die vergangene Woche richten: Bild(er), Worte, Gedanken… die ein Lächeln ins Gesicht zaubern, einfach gut tun oder ohne große Erklärung schlicht und einfach eine Sonntagsfreude sind.“ Leider hat Rita das schöne Projekt Sonntagsfreude eingestellt, ich teile meine persönliche weiter mit euch, denn mir geht es um den ursprünglich von Maria ins Leben gerufenen Gedanken – sich liebevoll an die vergangene Woche erinnern, nicht immer gleich zur Tagesordnung übergehen, sondern die kleinen Glücksmomente einfangen, um sich auch später daran zu erinnern.

Spruch zum Wochenende: Pause

„Gib dir selbst die Erlaubnis, innezuhalten. Es liegt Heilung und Schönheit in der Pause.“ (Michelle Marros)

Es ist nicht ganz ein Jahr Auszeit geworden, aber ich habe mir die letzten Monate ein Geschenk gemacht, Zeit. Für mich. Um mich aufzutanken. Gut, ganz ruhig war’s nicht, und langweilig ist es mir auch nicht geworden. Aber ich bin wieder bei mir gelandet, habe mich nach zu viel Stress wieder gefunden. Meine Balance ist da, ich habe den Bodenkontakt. Und habe mir beruflich etwas Neues gesucht, was mich mehr erdet. Ich wechsle nicht die Aufgabe, aber die Umgebung. Mit der ausdrücklichen Erlaubnis, in Zukunft weniger Druck zu spüren … ich bin neugierig und freu mich drauf.

Mir gönne ich für die ersten Wochen die volle Konzentration auf die neuen Aufgaben, deshalb geht der Blog in Pause. Und ich melde mich dann wieder gesammelt, sobald ich angekommen bin und es was zu berichten gibt. Euch wünsch ich eine gute Zeit, mit öfter mal einem Moment des Innehaltens, einer Pause, ob notwendig oder nicht, tut immer gut 😊

[kinderkram] 10 – Laune

Gute wie schlechte Laune gehören zum Leben. Kein Tag ist gleich und unser Gemüt reagiert schon auf kleinste Einflüsse durch Stimmungsschwankungen. Das kann positiv wie negativ sein. 

Wer immer nur gute Laune hat ist vielleicht durch und durch positiv – oder ein Meister im Überspielen. Wer eher als Miesepeter bekannt ist hat vielleicht wirklich verlernt, die schönen Seiten des Lebens zu erkennen? Er sollte sich etwas suchen, das verlässlich hilft, seine Stimmung zu verbessern. Viele Menschen reagieren auf gutes oder schlechtes Wetter, Sonnenschein oder Regen. Ein Lächeln kann Wunder bewirken. Oder ein Spaziergang an der frischen Luft. 

Wichtig ist es, sich seiner Laune zu stellen, sich hineinzufühlen. Statt Gefühle zu verbergen darf die Umwelt den Gemütszustand durchaus mitbekommen, die gute ebenso wie die schlechte Laune. Und nahe Menschen sollten dann helfend eingreifen, wenn jemand bewegungslos in einem Tief  verharrt, statt sich wieder daraus zu lösen …

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Kurz und knapp ein Auszug meiner Gedanken rund um die Laune, gute wie schlechte. Trübselige, doofe, runterziehende ebenso wie himmelhochjauchzende, glückselige oder verliebte. Der Blickwinkel einer Erwachsenen. An Kinder. Für später. Wer Lust und Zeit hat, ist herzlich zum Gedankenaustausch eingeladen: seid ihr eher ausgeglichen oder launenhaft? Wie geht ihr mit euren eher üblen Launen um, akzeptiert ihr sie oder tut ihr aktiv etwas, um euch in bessere Stimmung zu versetzen? Genießt ihr gute Laune? Was beobachtet ihr im Umfeld? …

Im Einklang mit mir

Ja, wenn man dieses Video betrachtet, dann gehts den meisten von uns doch ziemlich gut? Aber in unserer schnelllebigen, auf Konsum ausgerichteten Welt ist das alles oft nichts. Wird gar nicht reflektiert. Wer hat, dem geht’s gut. Gar nicht so leicht, mit sich und seinem Leben zufrieden zu sein. Weil ein anderer könnte ja schöner, besser, erfolgreicher, leistungsfähiger, dünner, kreativer, reicher oder was auch immer sein – und damit automatisch mehr den eigenen Weg gefunden haben. Wir haben heute so viele Werte, um uns zu messen. Nicht leicht, mit sich  selbst im Einklang zu sein. Also mit mir insgesamt und dem, was ich tue, denke, fühle, entscheide …

Und einmal mehr sind meine Coaches die vielen Kinder meiner Umgebung: sie sind bei sich selbst, tun, was sie mögen, konzentrieren sich vor allem auf ihre Wünsche. Und sind mit sich und dem Leben in den Tag hinein vollkommen im Einklang. Oft ohne Rücksicht auf andere. Sozialverhalten muss gelernt werden, trotzdem sei daran erinnert, dass es häufig die vielleicht auch falschverstandene Rücksichtnahme auf Wünsche und Bedrürfnisse anderer ist, die uns an der Verwirklichung eigener Vorstellungen hindert? Und ganz gefährlich ist in dem Kontext übrigens annehmen, statt hinterfragen – aber das muss ich mal ein anderes Mal und ausführlicher mit mir „besprechen. Was mir immer hilft, meine Balance zu erhalten ist, dass ich tue, statt auf etwas zu warten. Dass ich mir zugestehe, statt zu lamentieren. Und auch der Faktor, dass ich mit mir allein sein kann, mich mit mir auseinandersetze, mich mit mir berate, meine Ängste ebenso zu Wort kommen lasse wie Unsicherheiten und Wissen. Ich kläre Themen, reflektiere, gehe Risiken ein, spiele auch mal. Und ich weiß, dass ich die Dinge, für die ich selbst die Verantwortung trage, beeinflussen kann. Suche keinen Schuldigen, sondern nehme Herausforderungen an, mache. Und manche Dinge nehme ich auch einfach nur hin, statt innerlich zu lamentieren. Eine Kollegin nennt diese Methode Aussitzen. Und die Kombination aus Tun, wenn ich tun kann, und Abwarten, wenn tun nichts hilft, hilft mir, mich innerlich zu balancieren.

Natürlich bekommt der Einklang hin und wieder Misstöne, denn keiner von uns kann nur immer bei sich sein. Mich unterstützt dann mein Element Erde: in unruhigen Zeiten brauche ich mehr als sonst das Gefühl, durch den Wald zu laufen und die tiefen Wurzeln der Bäume im Boden zu spüren. Im Anschluss setze ich mich an einen ruhigen Ort, spüre, was unter mir und um mich ist, höre aufmerksam auf alles, was sich bewegt oder zur Ruhe kommt. Dieses Mich-Erden kann ich wahrscheinlich überall? Aber am besten klappt es zu Hause, mit Heimatgefühl.

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Ein Beitrag zu Bettinas Thema Leben im Einklang mit sich selbst: Die meisten Menschen sind sehr beeinflusst und geprägt von äußeren Dingen, haben sich abhängig gemacht und leben fremdbestimmt. Das führt oft zu einem Leben, das ihnen gar nicht zusagt und sie unglücklich macht.