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Wir sind hoffentlich viel viel mehr

Ich habe in den letzten Tagen unter dem Hashtag #wirsindmehr sehr viele Gedanken gelesen, da wäre die Band Feine Sahne Fischfilet, die Journalistin Sophie Sumburane, die Bloggerin Anna Schmidt, und vereinzelt beginnen sogar Politiker, eindeutig Stellung gegen rechts zu beziehen. Meine Gedanken hätte ich nicht besser zu Papier bringen können als der Text „Die zweite Chance“ — den ihr hier nachlesen könnt: omadieschreibtante.wordpress.com/2018/09/02/die-zweite-chance/

Schweigend zusehen, das ist schon mal gründlich schiefgegangen. Es schützt nicht und hilft niemandem weiter. Ja, wir sind mehr. Leider auch viel zu viele, die Protestwahl als Ausrede für eine falsche Wahl verwenden … und ich hätte wirklich kotzen können bei den Bildern dieser arroganten rechten Rosenkavaliere, die sich tatsächlich ein Symbol der Weißen Rose anzustecken trauen …

#wirsindmehr – nicht nur heute in Chemnitz, sondern immer, überall.

[kinderkram] 5 – Bewegung

kinderkramEr beginnt schon früh, der Wunsch nach Bewegung. Sobald ein Säugling kann, fängt er an, zu greifen, sich zu drehen, zu krabbeln, zu robben – irgendwann zu laufen. Balancieren, toben, laufen, klettern. Warum Kinder in diesem angeborenen Bewegungsdrang begrenzen, nur um es ruhiger, langsamer, leiser zu haben? Dabei ist Austoben so wichtig, für Wachstum und Enwicklung. Es heißt nicht umsonst „Leben ist Bewegung und ohne Bewegung findet Leben nicht statt“ (Feldenkrais). In den Anfängen der Menschheit elementar: ohne Bewegung keine Nahrungssuche, kein Überleben. Auch wenn es heute bequemer ist, alles sollte beweglich bleiben. Leider, viele Erwachsene kostet es irgendwann regelrecht Überwindung, sich zu bewegen. Viele haben einen sitzenden Beruf, fahren Auto, Bus oder Bahn. Lieben ein Dasein als Couchpotatoe. Und das mit gutem Vorwand: der Job und die Freizeitaktivitäten sind schon stressig genug, da braucht man Ruhe … Dabei trifft so zu, dass Bewegung beweglich hält. Muss kein Ehrgeiz, kein Marathon sein, ein Spaziergang, viel frische Luft, eine schöne Strecke. Dazu hin und wieder etwas Strecken und Dehnen. Doktor Kneipp empfahl moderate Bewegung, in den Alltag integriert, und gemäßigte Sportarten. Steigert das Wohlbefinden nachhaltig und stärkt die Körperkräfte. Beweglich sein, ein Leben lang, ist ein Geschenk. Wer einmal erfahren musste, wie es sich anfühlt, eingeschränkt zu sein, weiß, wie dankbar man sein kann, wenn alles wieder in Bewegung ist …

Ich folge einigen Bloggern, die über ihre Bewegungsmöglichkeit bzw. einschränkung schreiben, deshalb mein kleiner Appell: bewegt euch, solange es möglich ist.

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Kurz und knapp ein Auszug meiner Gedanken rund um das Thema Bewegung. Der Blickwinkel einer Erwachsenen. An Kinder. Für später. Wer Lust und Zeit hat, ist hiermit herzlich zum Gedankenaustausch eingeladen: Wie leicht/schwer fällt euch Bewegung? Sport ist für euch …? Wie hat sich die Bewegung im Lauf eures Lebens verändert? …