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Sommertage

Ich genieße diese heißen August-Tage so sehr – morgens beim Verlassen des Hauses braucht man schon eine Jacke. Auf der Fahrt in die Arbeit setzt sich die Sonne mit warmen Strahlen langsam durch. Und dann tagsüber Sommergefühl pur. Mit Abends draußen sitzen und genießen. Am schönsten: die Nächte sind angenehm, man kann sogar schlafen. Hach, Sommer kann sooo schön sein 🌞

Spruch zum Wochenende: Sonne im August

Passend zu diesem Gefühl von Endlos-Sommer und dem wirklich wundervollen August hab ich ein Gedicht gefunden, ich finde es zauberhaft:

„Gleich einer Symphonie in Grün durchpulst von Licht und Duft und Glanz ziehn Wiesen sich und Hügel hin erfüllt von buntem Blumentanz.
Die Wege liegen lang im Wind, und alle Birken neigen sich.
Und wenn die Gärten verlassen sind, dann sind sie es nur für mich.
Die Bänke stehen wartend da, die Gräser wiegen her und hin, und manchmal scheint der Himmel nah, und lange Vogelschwärme ziehn.
Und alles ist tief eingetaucht in Lächeln und in Einsamkeit.
Mit Gold ist alles angehaucht, und eine Elster schreit.“
(Selma Meerbaum-Eisinger)

Spruch zum Wochenende: Glückspilz

„Wer an Werktagen die Sonntagstür zu öffnen vermag, ist wahrlich ein Glückspilz.“ (Kurt Haberstich)

Habt ihr einen Traum von einem perfekten Sommerabend? Also mehr als Traumwetter und draußen sitzen? Meiner ist vollkommen unerwartet gestern in Erfüllung gegangen: inmitten einer wundervollen Kulisse durfte ich einen Abend mit der Musik und dem Humor von Pam Pam Ida verbringen. Und irgendwann musste ich mich zwicken, weil es zu schön war, um wahr zu sein – aber: wir waren mittendrin.

Eher zufällig hatte ich mich für den Ticketkauf entschieden, Termin und Entfernung haben für einen Konzertbesuch mit meiner alten Sängerfreundin gepasst. Nicht ahnend, dass wir im wunderschönen Ambiente der Burg Nassenfels landen würden, eine Tafel weist auf seine römischen Wurzeln aus dem 2. Jahrhundert hin, kein Wunder, dass sich die Römer in der Region und um Eichstätt niedergelassen haben, schön da. Umgeben von einem mehrheitlich begeisterten Konzertpublikum, zum Tourabschluss der „altmodischen“ Band aus Sandersdorf/Altmühltal, die einen so ganz anderen Heimatsound prägt, originelle Musik mit vielen Einflüssen, quasi Pop mit bayerischen Texten

Überwacht wurde das Konzert, das im Rahmen der Kulturtage stattfand, von Störchen auf dem Burgfried. Kein Wunder, dass die Blicke der Zuhörer immer mal wieder hinauf zum Storchennest wanderten. Und tatsächlich hat die Rückkehr des Storchs sogar die Präsentation des Hosentürltanzes, anderswo Stehblues genannt, unterbrochen. Gut, man beachte das Bild des Storchs im Hinblick auf die Rolle eines solchen Tanzes, die schon für manchen der Auftakt zu einer zumindest zu einer Schwangerschaft führenden Aktion gewesen sein soll …

Obwohl es das dritte Konzert in einer Woche war habe ich mich gestern ganz besonders als Glückspilz gefühlt, ich bin mehr als dankbar, dass wir euch letztes Jahr entdeckt haben und euch, hoffentlich noch ganz lang, auf eurem musikalischen Weg begleiten dürfen. Gerne wieder bei den Kulturtagen auf Burg Nassenfels, das Ambiente hat einfach zu gut gepasst. Und gerne mit Tanzfläche statt Bestuhlung 🙂

Der dritte Monat

  • Nichte 2.0 hat weiterhin oft Blähungen, die Kindsmutter oder andere Familienmitglieder müssen sie deshalb permanent auf dem Arm halten, da geht’s scheinbar besser mit dem Verdauen 😉
  • An die viel zu dünnen Beinchen sind ordentlich Speckröllchen rangewachsen, das 5. Kilo ist „in Arbeit“.
  • Sonst läuft es gut, alles hat sich auch hinsichtlich der blähungsbedingten Weinphasen eingespielt, sie hat zwischenzeitlich ein tolles Mobile mit Spieluhr, mit dem sie sich bewegt, viel Spaß hat, lächelt (und quatscht).
  • Zudem ist sie, wie in der Familue üblich, schon weitgereist: erst zur Hochzeit von Onkel Holger auf mehr als 2000 Meter in den österreichischen Alpen, in den sicheren Armen der Mama in einem njjjjia-nicht-ganz-neuen Sessellift … 
  • Aktuell macht die ganze Familie Urlaub am Wasser, dieses Mal kein Hausboot, sondern Ferienhaus an der Havel, die Urlaubspost kommt aus Berlin und Weimar – in der WhatsApp-Familiengruppe gibt’s täglich Baby-Bilder, was Onkel und Tanten veranlasst, uns langsam Sorgen um die bezaubernde Nichte zu machen. Gut, dass der Schwager wenigstens ein Video von einer Bootstour auf der Havel mit der Großen geschickt hat 😉
  • Der Schwager hat schließlich Elternzeit, damit alle 4 Zeit zusammen verbringen können und es sind ja noch eineinhalb Wochen große Ferien.
  • Demnächst dann die Hochzeit vom echten Onkel, da darf Nichte 2.0 ganz entspannt einfach nur Gast sein, während die große Schwester einen Job als Trägerin des Trauringkissens oder Blumenmädchen oder oder oder hat. Und sie ist schon sehr ungeduldig, so ungeduldig, dass sie unbedingt exklusiv und vorab die Hochzeitszeitung lesen darf …
  • Ich hab mir – ebenfalls für Hochzeitsvorbereitungen – 3 Packungen neue Stifte gekauft, die ich auf „meinem“ Arbeitstisch liegenlassen habe. Als die Schwesterfamilie die Hasen in den Urlaub auf den elterlichen Hof gebracht hat, wurden die Stifte benutzt, vollkommen erlaubt. Nur dummerweise wurde dabei die Farbe Lila „weggezaubert“ … die fehlt wirklich sehr.
  • Ich habe schöne Bilder aus dem Urlaub bekommen, quasi virtuelle Urlaubspost, „geborgte Erinnerungen.“ Von der Havel.

  • Auch der Urlaub von Monsieur und Mademoiselle scheint großen Spaß zu machen, sie sind zum zweiten Mal in Cornwall, ebenfalls „geborgte Erinnerungen“.