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Spruch zum Wochenende

„Du musst nicht clever, sexy oder reich sein, um andere Menschen glücklich zu machen. Nimm Dir einfach Zeit für die kleinen Aufmerksamkeiten, die Freundschaft und Liebe. Denn am Ende sind es genau diese Augenblicke, die im Leben wirklich zählen.“ Quelle

Short Stories: Tageszeit

Sonnenaufgang in Friesland
Sonnenaufgang in Friesland

Eigentlich ist mir Uhrzeit nicht wichtig, ich mag eher diese besonderen Momente, das erste Lächeln am Frühstückstisch, der Sonnenstrahl, der ins Fenster winkt, das laue Lüftchen, das beim Mittagessen in einem schönen Biergarten alle umweht, eine Tasse duftender Kaffee, den nachmittags eine liebe Arbeitskollegin einfach so am Schreibtisch abstellt, die Vorfreude auf einen Abend mit Freunden …. Aber ich hab über die aktuelle Frage von Bine und Andrea Was ist Deine liebste Tageszeit? Wann bist Du in Hochform? Welche Minuten am Tag genießt Du am meisten? Den Morgen, den Mittag oder den Abend? dann doch etwas länger nachgedacht: es gibt eine Tageszeit, die kostbar, weil im Verhältnis so selten im Leben ist. Es sind die frühen, wirklich frühen Morgenstunden NACH einer durchgemachten Nacht. Dieses ganz besonders intensive Aufnehmen der noch unwachen Umgebung. Die ersten Sonnenstrahlen, die man allein oder mit anderen Übriggebliebenen erlebt. Das Land und die Stadt sind im Tiefschlaf, man selbst fühlt sich lebendig wie selten. Und in dieser Stimmung bemerkt man so frühmorgens zwischen 4 und 6 Dinge, die man sonst nicht mitbekommt: den Frühnebel, den Sonnenaufgang, Sonnenlicht an Stellen, die sonst nie in der Sonne liegen, Tiere, die Ruhe. Die anderen Menschen, die es vielleicht gewöhnt sind, so früh unterwegs zu sein, sind ebenfalls tiefenentspannt. Um diese Uhrzeit hat es keiner eilig, man genießt einfach den Zauber des Augenblicks. Diese Uhrzeit erlebe ich wirklich zu selten, aber ich muss gestehen: wenn, dann vermisse ich keine Sekunde den fehlenden Schlaf. Sondern genieße den Moment, bin ganz im jetzt und mitten im Leben.

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Spruch zum Wochenende: Das wahre Zuhause

„Unser wahres Zuhause ist der gegenwärtige Augenblick. Wenn wir wirklich im gegenwärtigen Augenblick leben verschwinden unsere Sorgen und Nöte. Und wir entdecken das Leben mit all seinen Wundern.“ (Thich Nhat Hanh)

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Was wir haben und nicht haben

Vor vielen Monaten habe ich auf einem meiner Blogs, die ich gern und regelmäßig besuche, mal diesen Artikel gelesen: Was wir haben und nicht haben. Den ich sehr gut und vor allem lesenswert finde. Und deshalb abgespeichert hatte, um mich in einer ruhigen Minute damit zu beschäftigen. Mit Zeit, mit Muse, mit der Möglichkeit, Gedanken zu Ende zu denken. Minuten, Zeit, freie Zeit zum Nachdenken – tatsächlich etwas, was ich nicht oft genug haben kann … Vor allem nicht mehr so oft wie früher, als das Leben noch nicht vom Beruf bestimmt wurde. Als Leben noch eine andere Bedeutung für mich hatte. Ja, das sehe ich so. Denn ein Großteil meines Lebens ist heute der „Job“. Die Gedanken kreisen um Aufgaben, um Herausforderungen, Projekte. Ich habe mir selbst einen Platz in meinem Leben eingeordnet, aber gar nicht mal so selten ist mein privater Platz geringer als der berufliche …

Meine beste Freundin, deren Weisheit und Gedankentiefe ich so sehr liebe und schätze, hat in den letzten Monaten oft gefragt: wann haben wir uns zum letzten Mal gelangweilt? Und wir philosophieren viel darüber, warum alles um uns rum so dicht gedrängt ist, warum uns ruhige Gespräche so gut tun. Wir uns im Dialog so mit uns beschäftigen? Warum Zeit so kostbar wird? Was bedeutet das überhaupt? Zeit haben, generell: Haben. Was ist das? Bedeutet das, etwas besitzen? In der Hand halten? Sich sicher sein? Mal ganz ehrlich: was haben wir? Und vor allem: was haben wir nicht?

Im Text geht es gleichermaßen um materiellen Besitz und ideelle Werte, was man mit Geld bezahlen kann? Vergänglich! Liebe, Freundschaft, Sympathie, Menschlichkeit. Leider auch an den sterblichen, vergänglichen Menschen geknüpft. Also nicht ewig und unendlich.

Was ich aus diesem Text ziehe? Ich HABE eine Fähigkeit, den Augenblick zu genießen, im Hier und Jetzt anzukommen. Statt zu lamentieren lieber die Sekunde, Minute oder Stunde genießen, in der ich bin. So wie ich bin. Und spüren, mit wem ich zusammen bin. Den Menschen wertschätzen und seine Präsenz aufnehmen. Das ist so viel wichtiger, als alle Pläne der Zukunft und Erinnerungen an Vergangenes. Was wir nicht haben ist ewiges Leben, egal, an was wir glauben, egal, was später kommen mag. Alles immer auf später verschieben? Sich so viel für irgendwann vornehmen? …

Was wir haben, jeder einzelne von uns, ist das eine eigene Leben, jeder einzelne Moment davon so unendlich kostbar. Deshalb leb ich es, bewusst, jetzt!