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Das mit dem Entwicklungsgespräch

Dass Vorgesetzte ihre Mitarbeiter regelmäßig zu einem Feedbackgespräch einladen ist wünschenswert, an die Elternabende zu Schulzeiten konnte ich mich zwar nie gewöhnen, fands aber auch ok – dass die Erzieher jetzt aber auch im Kindergarten zu einem Entwicklungsgespräch einladen? War mir neu.

In den vergangenen Wochen haben das also sowohl die Eltern der bezaubernden Nichte als auch die von Mademoiselle erlebt. Jetzt geht es da vor allem um Achtsamkeit, Wahrnehmung und Beobachtung, für das Kind, seine Interessen, seine Aufmerksamkeit, seinen Entwicklungsspielraum. Aus der Sicht der Erzieher, gebündelt mit der Rückmeldung der anderen Kinder und vielleicht auch deren Eltern. Da wird beurteilt, analysiert, eingeschätzt. Und auch Unterstützung bei Problemen angeboten, bzw. auf Experten verwiesen. Find ich ziemlich gut, dass meine beiden Patenmädels so auf ihr nächstes bzw. letztes Kindergartenjahr vorbereitet werden. Und auf das Erwachsenenleben übertragen: konstruktive Entwicklungsgespräche tun gut, helfen in jedem Alter und in jeder Lebenssituation. Nur sollte da der, um den es geht, unbedingt mit anwesend sein (was jetzt beim Kindergarten-Entwicklungsgespräch nicht zwingend notwendig ist).

Experiment: So schnell sind zwei zu verlieben?

Nicht nur die Medien sind voll von dieser „Methode“, auch die Gespräche in meinem privaten Umfeld drehen sich in den letzten Tagen um das 36-Fragen-Experiment von Dr. Arthur Aaron aus den 70ern bzw. den aktuellen Selbstversuch von Mandy Len Cantron in der NY Times: wenn 2 sich auf Grundlage dieser Gesprächsgrundlage begegen sollen sie sich unweigerlich ineinander verlieben … Gestern abend, ein Fest mit Menschen, von denen mindestens die Hälfte unkonventionell lebt. Und ein Großteil laut eigener Beteuerung nicht nach einem Partner sucht. Trotzdem wurde äußerst motiviert darüber diskutiert, ob das Experiment bei jedem funktioniert, ob das Verlieben unweigerlich passiert, ob es auch funktioniert, wenn die 2 Teilnehmer vielleicht anderweitig glücklich gebunden sind – und noch einiges mehr. Klar, dass ich mich heute gedanklich damit auseinandersetze. Da ich vorher nur oberflächlich gelesen hatte habe ich den Test heute für mich „durchgespielt“:

Die „Instructions“ machen deutlich, dass es darum geht, sich zwischenmenschlich nahe zu kommen. Bedingung für die beiden Teilnehmer sei, sich auf die entstehende Nähe zum unbekannten Gegenüber einzulassen, indem man teilt.  Sich offen und ehrlich austauschen. Laut Spielregeln müssen beide etwa eine Stunde Zeit investieren, um Fragen zu beantworten, die Auskunft über die eigenen Erfahrungen mit einer nahen Partnerschaft geben. Es gibt 3 „Teile“ mit Fragen oder Aufgaben, die in der Reihenfolge abwechselnd beantwortet werden sollen. Je ein Teilnehmer liest eine Frage vor und antwortet, dann hört er aufmerksam zu, wenn der andere antwortet. So entsteht ein intensiver Austasch. Die Teilnehmer sollen alle Aufgaben in der Reihenfolge erledigen, nichts austauschen, nichts überspringen. Und sich ausreichend Zeit für Gedanken und Antworten nehmen. Und sich danach mehrere Minuten tief in die Augen schauen.

Teil 1 sorgt unmittelbar für Nähe, ist aber noch unverfänglich genug, dass keiner dem anderen zu früh  „zu nahe“ treten kann:

1.) Mit welchem lebenden Menschen hättest du gerne ein Verrabredung zum Essen, wenn du frei wählen kannst? 2.) Wärst du gerne berühmt? Wofür? 3.) Legst Du dir deine Worte zurecht, bevor du mit jemandem telefonierst? Warum tust du das? 4.) Was macht für dich einen „perfekten“ Tag aus? 5.) Wann hast du zum letzten Mal für dich selbst gesungen? Und wann für jemand anderen? 6.) Wenn du 90 Jahre alt werden könntest, was würdest du für die letzten 60 Jahre lieber haben: Den Körper oder den Geist eines 30jährigen? 7.) Hast du eine Vermutung, wie du mal sterben wirst? 8.) Nenne 3 Dinge, die dein Gegenüber und du deiner Meinung nach gemeinsam habt. 9.) Wofür in deinem Leben bist du besonders dankbar? 10.) Wenn du verändern könntest, wie du erzogen wurdest, was wäre das? 11.) Du hast 4 Minuten Zeit, um deinem Gegenüber deine Lebensgeschichte mit möglichst vielen Details zu erzählen. 12.) Wenn du morgen mit einer zusätzlichen Eigenschaft oder Fähigkeit aufwachen könntest, welche sollte das?

Teil 2 wird intensiver, wie in jedem guten Austausch habe ich mich als Teilnehmer daran gewöhnt, dass wir uns beide einer Frage nähern, jeder auf seine Art. Ich habe bereits das Vertrauen gefasst, mich zu öffnen:

13.) Eine Zauberkugel verrät dir die Wahrheit über dich, dein Leben, die Zukunft oder etwas anderes, was möchtest du wissen? 14.) Gibt es etwas, das du schon lange mal tun wolltest? Warum hast du dir den Traum noch nicht erfüllt? 15.) Was war bisher der größte Erfolg in deinem Leben?  16.) Was ist dir in einer Freundschaft am wichtigsten?  17.) Was ist deine liebste Erinnerung? 18.) Was ist deine schrecklichste Erinnerung? 19.) Wenn du wüsstest, dass du in einem Jahr stirbst, würdest du etwas an deinem jetzigen Leben ändern? Warum?  20.) Was bedeutet Freundschaft für dich? 21.) Welche Rolle spielen Liebe und Zuneigung in deinem Leben? 22.) Nennt jetzt abwechselnd eine positive Charaktereigenschaft, von der ihr glaubt, dass sie euer Gegenüber besitzt. Macht dies fünf Mal. 23.) Wie eng und herzlich geht es in deiner Familie zu? Glaubst du, dass deine Kindheit glücklicher war, als die anderer Menschen? 24.) Wie ist deine Beziehung zu deiner Mutter?

Logischerweise festigt Teil 3 das gefasste Vertrauen, vom Ich nähere ich mich einem Wir an, das aufgebaute Vertrauen wird noch erweitert. Und die Themen werden noch persönlicher, das Gegenüber darf mich begleiten.

25.) Denkt euch drei wahre „Wir“-Aussagen aus. Zum Beispiel: „Wir sind beide in diesem Raum und fühlen uns …“. 26.) Vervollständige bitte: „Ich wünschte, ich hätte jemanden, dem ich erzählen könnte…“. 27.) Bevor dein Gegenüber ein enger Freund werden könnte, was müsste er/sie unbedingt von dir wissen? 28.) Sag deinem Gegenüber, was du an ihm/ihr magst. Sei dabei ehrlich und sage auch Dinge, die du normalerweise einer Person, die du gerade erst kennengelernt hast, nicht sagen würdest. 29.) Teile mit deinem Gegenüber einen peinlichen Moment aus deinem Leben. 30.) Wann hast du zum letzten Mal in Gegenwart einer anderen Person geweint? Und wann für dich alleine? 31.) Nenne eine Sache, die du bereits jetzt an deinem Gegenüber magst. 32. Worüber macht man keine Witze, sofern es so etwas gibt? 33.) Wenn du heute Abend sterben würdest, ohne die Möglichkeit, noch mal mit jemandem zu sprechen, was würdest du bereuen, jemandem nicht gesagt zu haben? Warum hast du es noch nicht gesagt? 34.) Dein Haus und damit all dein Besitz fängt an zu brennen. Nachdem du deine Liebsten und deine Haustiere gerettet hast, kannst du ein letztes Mal ins Feuer laufen und einen Gegenstand retten. Welcher wäre das? Warum? 35.) Der Tod welches Familienmitglieds würde dich am meisten mitnehmen? Warum? 36.) Berichte von einem persönlichen Problem und bitte dein Gegenüber um Rat, wie er/sie die Sache handhaben würde. Bitte dein Gegenüber außerdem, einzuschätzen, wie du über das ausgewählte Problem denkst.

Mein Fazit: ich glaube sehr wohl, dass das funktioniert. Schon allein, weil zwei sich rein vom Ablauf her zuhören müssen. Wie oft höre ich von Dates, die vollkommen missglücken, weil es an Aufmerksamkeit und Achtsamkeit fehlt. Nur einer redet, einer hört nicht zu. Es gibt kein aufrichtiges Interesse. Das Experiment schließt diese Möglichkeiten vollkommen aus. Grundbedingung ist, dass zwei sich aufeinander einlassen und für mindestens eine Stunde jeder in die Welt des anderen eintaucht. Durch den Aufbau der Fragen ist ein Wir unausweichlich.

Jetz muss Mann bzw. Frau sich nur noch auf das Experiment einlassen 😉

Sommerzeit ist Ausflugszeit

Es ist Hochsommer und auf der Straße sind eine Menge Busse unterwegs. Die Ausflügler in die schönsten Gegenden der Republik bringen. Damit diese dort Zeit verbringen, etwas erleben. Zum Beispiel mein großes Patenkind, er durfte gestern mit seiner zukünftigen Klasse einen Ausflug in die Berge machen. Es war ein herrlicher Tag, die Kinder haben eine Menge gesehen, er war begeistert und wird davon noch lange schwärmen.

Mein morgendliches Auto-Erlebnis: ein Busfahrer mit einer Doppeldecker-Busladung voll Jugendlicher zieht auf der Autobahn ohne Signal und Tempo 80 auf die linke Spur. Ich war in dem Moment mehr neben, als hinter ihm. Keine Ahnung, wie es nicht zum Unfall gekommen ist, in jedem Fall bin ich heilfroh, weil weder mir noch den Kids was passiert ist. Viel von meinem Reifen ist jetzt auf der Straße, aber: Kein Busunfall, keine schlimmen Schlagzeilen, kein Leid für Familien … Im Straßenverkehr ist man im wahrsten Sinn des Wortes niemals allein unterwegs, deshalb wünsch ich mir etwas mehr Aufmerksamkeit und Rundumblick. Danke.

Mein Jahresrückblick 2013

Mein Jahr 2013 war sehr intensiv, vollgepackt mit positiven wie negativen Elementen. Anders als davor musste ich aktiver daran arbeiten, mein Gleichgewicht zu halten, mich in Balance zu bringen. Gefühlt ist das Ich manchmal in den Hintergrund verdrängt worden. Doch der Reihe nach: Um nicht zu sehr durcheinander zu kommen versuche ich mich, an ein paar gängigen Fragemustern zu orientieren, wie ich sie in den letzten Tagen vielfach gelesen habe.

Was waren meine Themen 2013?
Vor allem Veränderung und Aufmerksamkeit. Beides Themen, die nicht neu sind, aber in diesem Jahr habe ich sie für mich neu erlebt. Im Bereich der Veränderung vor allem beruflich. Bislang hatte immer ich irgendwann beschlossen, mich zu verändern. Zum ersten Mal musste ich weiterziehen, ein Teil meines Unternehmens wurde im Juni verkauft, für den Rest und damit die Mitarbeiter wurde eine Abwicklung beschlossen. Ich blieb erst mal sehr gelassen und zuversichtlich, doch um mich herum wurde es unruhig. Einige Kollegen hatten existentielle Ängste, andere waren wohl eher in ihrer Bequemlichkeit gestört. Mein Ohr war für alle offen, ich habe mir viel Kummer und Sorgen angehört. Und darüber wären wir beim Thema Aufmerksamkeit. Für die anderen ja, meine eigene Stimme habe ich nicht gehört. Schmerzen viel zu lang verschleppt. Und im Gesundungsprozess viele Energien verbraucht, die mir fürs Gleichgewicht gefehlt haben. Ich arbeite daran. Mich selbst mit meinen Bedürfnissen wahrzunehmen. Aufmerksam für mich selbst zu sein.

Was habe ich dieses Jahr erreicht?
Es war ein Jahr des Umbruchs. Ich habe trotz eines fast schon unheimlichen Drucks einen neuen Job gesucht, der nicht nur mein Gehalt bezahlt, sondern eine nette Umgebung, wunderbare Kollegen und eine echte Aufgabe bietet, die mich fordert und Spaß macht. Und gefunden, was ich gesucht habe. Ich bin nach 2 Monaten schon sehr integriert und bekomme positives Feedback, für meine Arbeit und für mich als Mensch. Das macht mich sehr glücklich. Und ich habe viele Weichen gestellt, sodass im nächsten Jahr hoffentlich all das, was aufgrund der beruflichen Veränderungen in 2013 verschoben wurde, zeitnah angeschoben werden kann.

Was waren meine Highlights?
Immer wieder jeder einzelne Moment mit meinen liebsten Menschen. Meine Freundschaften und meine Familie lassen jeden Augenblick mit ihnen zu einem Highlight werden.

Welche emotionalen Erfahrungen habe ich gemacht?
Dass der schlimmste Liebeskummer von einer Sekunde auf die andere einfach weg ist, wie weggeblasen. Und danach auch wegbleibt. Irritierend.

Was kam im Jahr 2013 dazwischen?

Die berufliche Unsicherheit. Ich habe gelernt, dass ich ein Sicherheitsmensch bin. Eine geplante Investition hab ich verschoben, erst mit Zähneknirschen, mittlerweile denke ich, das musste so sein. Und Punkt.

Was habe ich dieses Jahr gelernt?
Manche Menschen bekommen in unsicheren Zeiten Angst, aber eigentlich vor sich selbst. Das Wissen um die eigene Bequemlichkeit, Befindlichkeiten, fehlende Motivation und Perspektive, die einem in neuen Situationen wie ein Spiegel vorgehalten wird. Und statt damit umzugehen, einen Schritt nach dem anderen zu tun, lehnen sie sich fast entspannt zurück – und beginnen, ihre Umgebung zu beschießen. Ich bin dankbar für mein aktives Erbe, mein Hinnehmen von Gegebenheiten und meine Fähigkeit, notwendige Schritte zu unternehmen.

Was habe ich dieses Jahr vermisst?
Urlaub. Wegfahren. Auszeit. Verreisen.

Über was habe ich mich gefreut?
Die vielen kleinen Erlebnisse mit meinen kleinen und großen Freunden. Im Rückblick erfreulich viel Zeit mit der bezaubernden Nichte. Die kostbaren Stunden mit meinem großen und der gar nicht mehr Kleinen. Bei allen gibts keine Warmlaufphase, wir sind sofort wieder auf Start und es geht los. Natürlich werde ich immer komplett vereinnahmt, aber Hey, das sind vielleicht noch ein paar wenige Jahre, danach gehen sie eigene Wege. Da ist die Patentante dann nicht mehr gefragt, eher peinlich, oder was sie später dazu sagen werden.

Über was habe ich mich geärgert?
Grenzenlosen Egoismus, mangelnde Rücksicht, Naivität – und gefühlt zu wenig Zeit.

Das Beste, was ich für jemand anders gemacht habe?
Zugehört, ich habe in den letzten Monaten vielen Menschen meine Ohren geschenkt, mir ihre Probleme angehört. Auch wenn das für mich in Summe zu viel war, weiß ich, dass ihnen das gut getan hat.

Das Beste, was ich für mich selbst gemacht habe?
Den Arzt gewechselt. Mit ihm gesprochen, Ordnung in meine Wehwehchen gebracht. Begonnen, eins nach dem anderen anzugehen. Und ich höre jetzt zu.

Was hast du 2013 nach langer Zeit wieder getan?
Ok, das zählt nicht so ganz, weil es nur alle 4 Jahre stattfindet, aber es war Landshuter Hochzeit. Trotz Zeitmangel eine Ich-Zeit, ein Eintauchen in meine Welt. Kann ich nur alle vier Jahre, aber ich freu mich schon wieder so auf 2017.

Was ist 2013 neu, was habe ich zum ersten Mal getan?
Familiär haben sich viele Dinge verändert, ich bin halber Hausbesitzer geworden, habe dadurch mehr Verantwortung für meine Eltern übernommen. Ich musste mich mit Notaren, Vermessern und anderen Behörden koordinieren.

Erlebnisse, auf die ich gut hätte verzichten können?
Ich sehe ein, dass man für eine Hausrenovierung einen Energieberater braucht. Ich akzeptiere, dass das nicht immer echte Spezialisten sind, sondern Pseudo-Unternehmer, die einfach Geld verdienen möchten. Es ist schwer, zu akzeptieren, dass man viel Zeit in einen dieser selbsternannten Experten investiert hat und er einfach nicht liefert, sich irgendwann nicht mehr meldet. Aber Monate später eine dummdreiste Mail von ihm zu bekommen, in der er seine Hilfe anbietet?

Ich freue mich auf’s Jahr 2014 weil… ?
Viel von dem, was 2013 schon geplant und angeschoben wurde dann umgesetzt wird.
Ich mich irgendwann daran gewöhnt haben werde, dass mein neuer Arbeitsweg lang ist.
Es musikalisch ein Highlight nach dem anderen geben wird und schon so viele konkrete Termine feststehen, danke Claudi.
Es bleibt spannend, ich sehe eine gute Chance auf besondere Augenblicke und Momente. Und zwar viel davon 😉

Wem ich schon lange Danke sagen wollte?
An dieser Stelle möchte ich mich bei allen Mitlesern bedanken: den Stillen ebenso wie den aktiven. 2013 war für mich auch deshalb ein besonderes Jahr, weil ich meine Gedanken und Erlebnisse hier festgehalten habe. Fast täglich. Sehr unterschiedlich. Vieles davon schreibe ich auf, weil es die kleinen Erlebnisse mit meinen kleinen Freunden sind. Die im hektischen Erwachsenen-Leben so schnell vergessen sind. Vieles schreibe ich, um mich daran zu erinnern. Und ich freu mich über jeden Kommentar, über jeden, dem ein Post gefällt. Über all eure kleinen Lebenszeichen. Ich hoffe für 2014, dass ich dranbleibe, diesen Blog weiterhin mit Leben und Erleben befülle. Auch ein Vorsatz, vor allem aber mein Wunsch fürs neue Jahr.

Euch allen wünsche ich einen guten Jahresabschluss, ein Silvester nach euren Vorstellungen und einen schönen Jahresbeginn

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