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Schwermut [*.txt]

Manchmal
als ob sich ein eiserner Ring ums Herz krampft,
als ob mit einer Sekunde alles in Traurigkeit verharrt,
als ob es kein Vorwärts und auch kein Zurück gibt,
als ob nichts mehr ist, wie es war oder sein soll.
Als ob nichts und niemand helfen kann –
nicht mal das Ich.

Mutlosigkeit –
fehlt Hoffnung, fehlt Mut,
fehlt Licht, Luft und Liebe,
fehlt Funke, Glaube, Glück.

Manchmal
macht nichts Sinn,
macht das Leben es schwer,
macht alles das Leben schwer.
keine Freude.

Irgendwann
funkelt ein Stern, schnurrt eine Katze,
blitzt ein Lächeln, fliegt ein Schmetterling vorbei,
scheint die Sonne, leuchtet das Gras,
und das reicht aus, nichts ist mehr schwer und mutlos.

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Ein Beitrag zu Dominiks herausforderndem [*.txt]-Projekt, das elfte Wort lautet Schwermut.

Grundbedürfnisse

Heute war so ein Tag, an denen zwei meiner Grundbedürfnisse zu kurz gekommen sind. Normalerweise trinke ich etwa 3 Liter, heute wars vielleicht einer. Über den ganzen Tag verteilt. Deutlich zu wenig. Deshalb versuche ich gerade, das nachzuholen. Richtig, geht nicht. Der Flüssigkeitshaushalt ist nicht ok, jetzt noch 2 Liter auf die Schnelle?
Dann brauche ich frische Luft. Zum Atmen. Zum Wohlfühlen. Meistens reicht ein kurzer Spaziergang, 15 Minuten Minimum am Tag und mir geht’s gut. Bin gestern und heute nicht vor die Tür gekommen. Und meine, wenn auch leichten, Kopfschmerzen zeigen: ich hab Defizit.
Insofern hab ich eben den festen Vorsatz gefasst: morgen trinke ich wieder über den Tag verteilt. Und es gibt eine Mittagspause an der frischen Luft. Laut Wetterprognose in der Sonne am See.