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Sonntagsfreude: „Messe-Chefin“

Das war eine gute Messe-Woche – ich bin meinen Prinzipien zumindest versuchsweise treu geblieben –

  • Trinken – ausreichend bis viel Wasser, keinen Alkohol
  • Schlafen – so viel wie möglich
  • Frühstücken – reichlich und ausgewogen
  • Bewegen – ausreichend und in bequemen Schuhen
  • Atmen – bewusst, und wann immer es geht keine Messeluft

Es war trotzdem wie immer fordernd, anstrengend und viel zu viel für die kurze Zeit. Interessanterweise ging es mir trotz komischem Schlafrhythmus von Tag zu Tag besser. Wie immer: ich mag das. Viele Menschen, viele Eindrücke, viel Austausch, viel Lächeln und so weiter …

Nur die Frischluft und „richtige“ Bewegung, das hat mir echt gefehlt. Hab ich die letzten zwei Tage gründlich nachgeholt – knapp 40.000 Schritte und viiiiiel atmen. Jetzt fühl ich mich erholt und sehr lebendig. Deshalb wird heute pünktlich zu Lichtmess der langsam schwächelnde Christbaum abgeleert. Und dann geh ich tatsächlich etwas erholt in die neue Arbeitswoche.

PS: da werde ich auch wieder „normal“ laufen, auf dem Stand hab ich mich – auch mal wieder – um alles gekümmert. Und ein paar Spitznamen abbekommen, der netteste war „Gerne, Chefin“, ich hab aber auch mal „Jawoll, Diktator“ und „Zu Diensten, meine Herrin und Gebieterin“ gehört …. ähem, hüstel 🙂

Wenn …

Wenn ich auf dem Wochenendlandsitz aus der Tür gehe und Schritt für Schritt durch die Natur machen darf, dann erfüllt mich schon oft eine tiefer gehende Dankbarkeit.

Wie herrlich ist es, dass mich meine Füße tragen, sogar wenn ich einen Umweg gehe. Wie schön ist es, einfach rausgehen zu können, in eine zwar nicht unberührte, aber doch schon noch sehr natürliche Natur. Wie gut es tut, dass ich manchmal mutterseelenallein bin.

Ich atme, tief ein, tief aus. Und setze einen Fuß vor den anderen, auf altbekannten, neuen oder gar keinen Wegen. Ich sehe, nehme die Umgebung wie Nahrung in meine Seele auf. Wie schön, dass in solchen Momenten alles ganz nah, aber doch unendlich fern zu sein scheint.

Das sind immer wieder meine ganz persönlichen Glückspilz-Momente …

Spruch zum Wochenende: Atmen

Weil man öfter mal daran denken sollte, dass es bei all unserem Stress nur selten um das wirklich Elementare im Leben geht: „Ich werde atmen. Ich werde an Lösungen denken. Ich werde mich nicht von meinen Zweifeln kontrollieren lassen. Ich werde mich nicht vom Stress brechen lassen. Ich werde einfach atmen. Und es wird ok sein. Weil ich nicht aufgebe.“ (Shayne McClendon)

Sonntagsfreude: Achtsamkeit

Wann immer ich in den letzten Monaten gefragt wurde, wie ich die Doppelbelastung eines Mehr-als-Fulltime-Jobs mit Pendelei plus Baustelle hinbekomme habe ich über die meditativen Aspekte einer Renovierung sinniert. Und im wahrsten Sinn des Wortes hatte ich unzählige Erlebnisse, die mir immer wieder positive Energie geschenkt haben, mitten im Dreck, inmitten von harter Arbeit hatte ich positive Impulse, war ganz bei mir, im hier und Jetzt.

Heute habe ich einen ganz ganz ganz anders meditativen Tag verbringen dürfen: meine so viel mehr als Konzert-Freundin Claudi hat mir einen Workahop der von mir seit Jahren hochgeschätzten Anna Trökes geschenkt. Heute morgen um 9 haben wir uns nach einer Fahrt durchs morgendliche München auf Yogamatten gesetzt und ihr gelauscht, mit ihr nachgedacht, kleine Übungen gemacht, meditiert, in uns hineingehorcht, jeder für sich, aber auch alle gemeinsam. Vor allem die ersten Stunden in dem von Sonnenlicht durchfluteten Raum waren besonders?

Es ging um Achtsamkeit, ein Thema, das mich seit vielen Jahren begleitet und begeistert. Und es war im wahrsten Sinn des Wortes spürbar, wie viel Energie und Erkenntnis freigesetzt worden ist. Danke Claudi, danke Anna. Bin zwar eher müde, aber innerlich doch auch irgendwie wach und werde den Sonntag Abend jetzt gemütlichst auf der Couch ausklingen lassen …

Mehr Sonntagsfreude sammelt Rita.