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Sonntagsfreude: Frischluft

Die letzten Wochen haben es in sich – ich hab durch die privaten Umstände wieder eine 7-Tage-Woche. Und, ziemlich oft, bekomme ich den Beweis, warum ich nicht Hausfrau bin 😉 Umso mehr sind die kleinen Pausen ein Geschenk, das ich zelebriere. Ich kann schlecht planen. Also war ich gestern auch eigentlich zu spät unterwegs – die untergehende Sonne hat aber noch warm und stark gewirkt. Bis ganz tief rein ins Herz ging das. Jeder Schritt in den Sonnenuntergang ein bewusstes Ein- oder Ausatmen. Das tut so gut … Und heute früh gab es eine sehr frühe Runde. Los ging es in den Nebel. Aus dem eine tiefrote Sonne höher und höher herauskletterte- Und den Nebel vertrieb. Das. War. Einfach., Nur. Wundervoll. Wie gut es tut, zu laufen. Die frische Luft zu atmen. Die Natur zu bestaunen. Das Leben zu spüren.

Sonntagsfreude: „Messe-Chefin“

Das war eine gute Messe-Woche – ich bin meinen Prinzipien zumindest versuchsweise treu geblieben –

  • Trinken – ausreichend bis viel Wasser, keinen Alkohol
  • Schlafen – so viel wie möglich
  • Frühstücken – reichlich und ausgewogen
  • Bewegen – ausreichend und in bequemen Schuhen
  • Atmen – bewusst, und wann immer es geht keine Messeluft

Es war trotzdem wie immer fordernd, anstrengend und viel zu viel für die kurze Zeit. Interessanterweise ging es mir trotz komischem Schlafrhythmus von Tag zu Tag besser. Wie immer: ich mag das. Viele Menschen, viele Eindrücke, viel Austausch, viel Lächeln und so weiter …

Nur die Frischluft und „richtige“ Bewegung, das hat mir echt gefehlt. Hab ich die letzten zwei Tage gründlich nachgeholt – knapp 40.000 Schritte und viiiiiel atmen. Jetzt fühl ich mich erholt und sehr lebendig. Deshalb wird heute pünktlich zu Lichtmess der langsam schwächelnde Christbaum abgeleert. Und dann geh ich tatsächlich etwas erholt in die neue Arbeitswoche.

PS: da werde ich auch wieder „normal“ laufen, auf dem Stand hab ich mich – auch mal wieder – um alles gekümmert. Und ein paar Spitznamen abbekommen, der netteste war „Gerne, Chefin“, ich hab aber auch mal „Jawoll, Diktator“ und „Zu Diensten, meine Herrin und Gebieterin“ gehört …. ähem, hüstel 🙂

Wenn …

Wenn ich auf dem Wochenendlandsitz aus der Tür gehe und Schritt für Schritt durch die Natur machen darf, dann erfüllt mich schon oft eine tiefer gehende Dankbarkeit.

Wie herrlich ist es, dass mich meine Füße tragen, sogar wenn ich einen Umweg gehe. Wie schön ist es, einfach rausgehen zu können, in eine zwar nicht unberührte, aber doch schon noch sehr natürliche Natur. Wie gut es tut, dass ich manchmal mutterseelenallein bin.

Ich atme, tief ein, tief aus. Und setze einen Fuß vor den anderen, auf altbekannten, neuen oder gar keinen Wegen. Ich sehe, nehme die Umgebung wie Nahrung in meine Seele auf. Wie schön, dass in solchen Momenten alles ganz nah, aber doch unendlich fern zu sein scheint.

Das sind immer wieder meine ganz persönlichen Glückspilz-Momente …

Spruch zum Wochenende: Atmen

Weil man öfter mal daran denken sollte, dass es bei all unserem Stress nur selten um das wirklich Elementare im Leben geht: „Ich werde atmen. Ich werde an Lösungen denken. Ich werde mich nicht von meinen Zweifeln kontrollieren lassen. Ich werde mich nicht vom Stress brechen lassen. Ich werde einfach atmen. Und es wird ok sein. Weil ich nicht aufgebe.“ (Shayne McClendon)