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Erkenntnis

Ich habe ja oft gerätselt, warum ich den Arbeitsweg zum Freizeitparadies am Ammersee so gar nicht ins Herz schließen konnte. Alle Versuche, den Weg als Ziel zu nehmen, haben nicht zu vorhaltenden positiven Erlebnissen geführt. Diese Woche meine Erkenntnis: ich bin ein Tageszeitenmensch. Mein natürlicher Rhythmus folgt der Sonne. Die hatte ich jahrelang auf dem Weg von Ost nach West morgens im Rücken, abends auf dem Heimweg ließ ich sie wieder hinter mir … Auch das habe ich mit dem beruflichen Wechsel verändert. Und es entspricht mir viel mehr, macht mich zufrieden. Wenn ich zur Zeit morgens in die aufgehende Sonne fahre komme ich voll positiver Gefühle an, was für ein guter Start in den Arbeitstag. Gut gemacht 🌅

Episoden aus (m)einem Autofahrerleben (24)

Weil es mir seit einigen Wochen gefühlt mehrfach täglich passiert hab ich heute morgen – nach zweifacher Beinahekollision – doch mal recherchiert: am Geltungsbereich der durchgezogenen Linie hat sich also nichts verändert. Kein Spurwechsel möglich. Also auch dann nicht, wenn ich direkt neben dem Fahrzeug herfahre, das – selbstverständlich ohne zu Blinken – auf meine Fahrspur wechselt. Und mich damit „irgendwie“ abdrängt. Zum Bremsen nötigt.

Und nicht nur das: wenn man mal etwas sucht, findet man einige eindeutige Formulierungen. Ich zitiere sinngemäß:

Die durchgezogene Linie auf der Straße ist ein Verkehrszeichen, das nicht überfahren werden darf. Es signalisiert Straßenverkehrsteilnehmern ein Überholverbot. Tut man es doch, kostet das mindestens 10 Euro. Kann bis zu Punkten und Fahrverbot führen.

Geneigte Interessenten können das hier gerne nachschlagen. Mir wäre natürlich am liebsten, es würden die lesen, die sich gerade gebündelt auf Münchens Straßen „daneben benehmen“ …

Episoden aus (m)einem Autofahrerleben (23)

Was mich aktuell beinahe täglich amüsiert sind die besonders Ungeduldigen, die „versuchen“, den morgendlichen Stau auf dem mittleren Ring zu umfahren. Indem sie mal kurz abfahren, um an der nächsten Einfahrt wieder einzufädeln. Macht mir natürlich dann am meisten Spaß, wenn der betreffende Eilige vor seinem Abstecher vor mir war, um dann nach mir wieder in die Schlange einzufädeln …

Das mit dem Schwein-haben

Eine weitere Episode aus meinem Leben als Autofahrer, wenn auch dieses Mal eine Begegnung der ganz anderen Art:

Heute morgen hatten insgesamt mindestens 12 wilde Schweine „saumäßig“ Glück, dass meine Bremsen auf herbstlichen Straßen super funktioniert haben. Sonst hätt ich wohl eines der wilden Tierchen erwischt? Die da – ohne einen Blick links und rechts zu werfen oder sich an Vorfahrtsregeln einer Hauptstraße zu orientieren – einfach im Trippelschritt, immer hintereinander her, die Straße überquert haben. So streifen sie alle gemeinsam weiter durch die Ammersee-Wälder. Und wenn ich ihnen auch nicht ohne den Schutz eines Autos um mich rum begegnen möchte – bin trotzdem froh, dass ich sie nicht dauerhaft ausgebremst habe …

Angeblich steht „Schwein haben“ doch als Synonym für Glück haben, oder? Dann müsste ich die nächsten Tage förmlich im Glück schwimmen 🙂