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1000 Fragen an mich #38

741. Darf man einer Freundin von einem Gespräch mit einer anderen Freundin erzählen?
Kommt drauf an, um was es geht. Wenn es ein Geheimnis ist und bleiben soll selbstverständlich nein. Bei anderen Themen durchaus.

742. Wem erzählst du, was du geträumt hast?
Unterschiedlich, dem, neben dem ich aufwache, irgendwem oder niemandem, je nachdem.

743. Ist Neues immer besser?
Nein.

744. Was machst du, wenn eine Party nicht so richtig in Schwung kommt?
Ich gehe heim oder woanders hin. Wenn es meine eigene ist, versuche ich, die Zeit durch gute Gespräche zu überbrücken.

745. Was hast du in der Schule gelernt, wovon du immer noch profitierst?
Lesen. Schreiben. Rechnen.

746. Sagst du immer die Wahrheit, auch wenn du eine Person damit verletzen könntest?
Man sagt mir eine diplomatische Fähigkeit nach, ich verpacke die Wahrheit also gefühlt so, dass sie nicht verletzen soll.

747. … tatsächlich fehlt diese Frage offensichtlich, insofern beantworte ich mal die Frage, ob ich die 1000 vollmachen werde: ich bemühe mich, wirklich jedes Mal, auch wenn man mir den ein oder anderen Sarkasmus verzeihen muss, und sehe langsam Licht am Ende des Tunnels …

748. Bist du in der virtuellen Kommunikation anders als von Angesicht zu Angesicht?
Ich hoffe nicht.

749. Was machst du, wenn du dich irgendwo verlaufen hast?
Ich frage und orientiere mich.

750. Wann bist du zuletzt im Theater gewesen?
Ich meine, vor ein paar Monaten. In einem Stück der ortsansässigen Theatergruppe.

751. Mit welcher Frucht würdest du dich vergleichen?
Keine Ahnung, gilt auch eine Nussmischung? Da kann ich mich wiederfinden.

752. Sind deine Gedanken immer richtig?
Das würde ich mir durchaus wünschen, aber dann würde ich ja gar nichts mehr dazulernen können. Insofern sicher nicht.

753. Welche Worte möchtest du irgendwann noch von jemandem hören?
„Was hältst du davon, mit mir auf Tour zu gehen? Und überleg dir mal, ob du nur Background singen willst oder auch einen Solopart willst.“ Und gesprochen werden die Worte von einem meiner Lieblingssänger. Oder so 😂

754. Was an dir ist typisch schweizerisch, italienisch, französisch, deutsch?
Typisch schweizerisch ist meine Vorliebe für Schweizer Käse. Typisch italienisch oder französisch mein Aussehen. Typisch deutsch … hm, das dauert jetzt etwas länger …

755. Fühlst du dich in deiner Haut heute wohler als vor zehn Jahren?
Ich vermute, genauso wohl.

756. Wann hat mal dein Glück auf dem Spiel gestanden?
Ich hätte durchaus in meiner letzten Beziehung bleiben können, nur glücklich wäre ich keinen einzigen Tag mehr geworden.

757. Was möchtest du irgendwann unbedingt erleben?
Ich glaube, das hab ich schon mal beantwortet: ich würde gern mal auf der Bühne eines großen Opernhauses singen. Dürfen. Nicht zwingend vor Publikum, nur einfach mal testen, wie es sich anfühlt. Natürlich mit großem Orchester …

758. Trinkst du am liebsten aus einer bestimmten Tasse oder einem bestimmten Becher?
Nö.

759. Mit wem hast du deine erste Freundschaft geschlossen?
Die erste an die ich mich erinnern kann, mit den Nachbarskindern. Und dem Nachbarshund.

760. Würdest du es selbst weniger gut haben wollen, wenn es dadurch allen Menschen besser ginge?
Ja, weil es mir dadurch auch besser gehen würde.


Johanna alias pinkepank stellt 1000 Fragen aus der Zeitschrift Flow, sie und viele viele andere Blogger antworten. Spannend, dieser Weg der Selbstfindung, anhand gängiger Fragen etwas Selbstreflektion. Dazu sicher viele Infos für meine Patenkinder zum Nachlesen. Deshalb wird das – statt immer wieder mal sogenannten Blogstöckchen – (m)ein Schreibprojekt für 2018, mal kurz, mal ausführlich. Ganz so, wie es sich ergibt.

1000 Fragen an mich #26

501. Lässt du dich gern überraschen, wenn du essen gehst?
Kommt drauf an, ich probiere gerne neue Geschmäcker aus, habe mich zum Beispiel in Rio von meinen Freunden überzeugen lassen, dass Trüffelöl zu Sushi passt … weniger experimentierfreudig bin ich bei Richtungen, die ich schon kenne und die mich in der Vergangenheit so gar nicht überzeugen konnten.

502. Was war die beste Entscheidung deiner beruflichen Laufbahn?
MeinE besteN EntscheidungEN waren es immer, mich weiterzuentwickeln. So sehe ich das auch aktuell, auch wenn ich noch nichts Neues habe.

503. Wie heißt deine Lieblingsblume?
Es fällt mir schwer, mich auf eine zu beschränken, ich entdecke sogar in den Blüten von Unkraut herrlich Schönes. Insofern antworte ich mal mit: alle schönen Blüten.

504. Glaubst du, dass man dich hypnotisieren kann?
Angeblich kann man das mit jedem Menschen, allerdings bin ich Kontrollmensch, gebe meine Selbstkontrolle nicht ab. Ich lasse mich durchaus auf Meditation ein, aber ob ich hypnotisiert werden könnte? Ich würde es vermutlich nicht ausprobieren wollen …

505. Was musst du endlich wegwerfen?
Nach 2 Wochen in der reichsten Ecke Brasiliens, in der ich viel zu viel Armut und Bedürftige entdeckt habe, die ALLES brauchen könnten, was wir wegwerfen, beschäftigt mich mehr der Gedanke, was noch gut ist. Was eben nicht weg muss, weil es ein anderer noch gut nutzen kann …

506. Welche Stadt im Ausland würdest du gern besuchen?
Bin immer noch geflasht von Rio – und denke viel an New York.

507. Trägst du häufig Lippenstift?
Eher nie.

508. Wie trinkst du deinen Kaffee am liebsten?
Mit viel Milch.

509. Gehst du gelegentlich auf einem Friedhof spazieren?
Ja, habe ich gerade in Rio wieder gemacht und in München besuche ich gerne den alten Süd- und Nordfriedhof.

510. Wie viel gibst du maximal für eine gute Flasche Wein aus?
Keine Ahnung, dazu kaufe ich zu selten Wein.

511. Wie würdest du deinen Kleidungsstil beschreiben?
Bequem, leger, sportlich, zu mir passend.

512. Was ist wahr geworden, wovon du als Teenager geträumt hast?
Ich gehe regelmäßig auf großartige Konzerte und habe Spaß dabei. Und ich habe einen echten Rockstar getroffen und Zeit mit ihm verbracht – gut, war ein anderer als in meinem Traum. Aber es/er war trotzdem cool 😎

513. In welchem Meer bist du zuletzt geschwommen?
Im Atlantik, wobei ich meinen Aufenthalt nicht als Schwimmen bezeichnen würde, eher mit Wellengang und Strömung kämpfen. Oder so.

514. Kochst du oft Fertiggerichte?
Nicht, wenn es sich vermeiden lässt.

515. Wo fühlst du dich geborgen?
Geborgenheit hat für mich weniger mit einem Ort zu tun, eher mit mir selbst, mit den Menschen, die um mich sind, bzw. ob ich mit mir allein sein möchte und kann. Geborgen fühle ich mich meistens in (m)einem Bett. Im Wald. Auf Tanzflächen. In einem schönen Café, Restaurant, Bar. In einem großen Garten. Unter einem Baum. Im Biergarten. Am Strand, am Meer. Auf einer Alm …

516. Was ist dein Schönheitsgeheimnis?
Ich nehme mich so an, wie ich bin.

517. Bist du manchmal streng mit dir?
Ja.

518. Welche Geschichte wird schon seit Jahren immer wieder in deiner Familie erzählt?
Wie mein Vater zu seiner Schulzeit noch barfuß kilometerweit durch meterhohen Schnee zur Schule gehen musste. Kam in unseren Teenagertagen auf, wenn wir Kinder uns beschwerten, weil wir irgendwo nicht hingefahren wurden – und wurde von uns dann durch das „barfuß“ und „meterhohen Schnee“ persifliert. Und alle grinsen wir gemeinsam drüber, nehmen die Ironie raus und überlegen, ob die Fahrt wirklich notwendig ist …

519. Wann bist du zuletzt den ganzen Tag an der frischen Luft gewesen?
Die letzten Wochen eigentlich fast täglich.

520. Wie oft schreibst du noch mit der Hand?
Zu selten. Meine Urlaubskarten aus Brasilien haben mir tatsächlich Schmerzen bei. schreiben verursacht, daran muss sich etwas ändern.


Johanna alias pinkepank stellt 1000 Fragen, sie und viele viele andere Blogger antworten. Spannend, dieser Weg der Selbstfindung, anhand gängiger Fragen etwas Selbstreflektion. Dazu sicher viele Infos für meine Patenkinder zum Nachlesen. Deshalb wird das – statt immer wieder mal sogenannten Blogstöckchen – (m)ein Schreibprojekt für 2018, mal kurz, mal ausführlich. Ganz so, wie es sich ergibt.

Spruch zum Wochenende: Geschichten

„Kindern erzählt man Geschichten zum Einschlafen – Erwachsenen, damit sie aufwachen.“ (Jorge Bucay)

Irgendwie sehr treffend, sich in diesen Tag Gedanken über „Geschichten“ zu machen. Ist eine Geschichte fiktiv, also erfunden, oder ist der Inhalt wahr? Warum erzählt jemand diese Geschichte? Hat er das selbsterlebt? Hat er die Geschichte bereits schon erzählt bekommen? Stimmen alle Fakten? Was ist wirklich passiert und was wurde dazuerfunden? Was wurde dem chronlogischen Erzählstrang hinzugefügt, damit es mehr Wirkung erzielt? Hat derjenige, der die Geschichte weiterverbreitet, selbst alle Fakten geprüft? Oder verlässt er sich auf andere? Wie ist das heute mit dem Recherchieren? Fragen über Fragen. Eine ehrliche Geschichte gewinnt an Glaubwürdigkeit, wenn die Antworten auf gestellte Fragen die Aussage noch unterstreichen. Oder es ist, als ob man Märchen erzählt …

Verstehen [*.txt]

Mit dem Verstehen ist es so eine Sache – denn zum Verstehen braucht es gemeinsame Grundlagen. Das identische Verstehen von Sprache zum Beispiel, die Bedeutung oder auch Interpretation von Wörtern. Von Sätzen. Von einer Aussage.

Einer sagt: „Es geht mir gut.“ Der andere versteht: ich fühle mich wohl. Ich bin gesund. Ich bin mit mir und meinem Leben zufrieden. Es geht so …

Einer sagt: „Ich habe viel zu tun.“ Der andere versteht: ich habe zu viel zu tun. Ich habe keine Zeit.  Ich mag nicht. Mir fällt gerade keine Ausrede ein, aber ich habe keine Lust …

Einer sagt:“Ich melde mich bei dir.“ Der andere versteht: du hörst von mir. Ich rufe dich bald an. Ich melde mich später bei dir. Du hörst noch heute von mir. Ich brauche Zeit, bevor ich mich bei dir melde. Ich melde mich irgendwann bei dir, gerade hat alles andere Vorrang …

Einer sagt: „Es geht mir nicht gut.“ Der andere versteht: Ich habe Probleme. Ich brauche Hilfe. Ich brauche dich. Ich möchte gerne, dass du mir zuhörst. Anderen geht es besser als mir. Ich bin krank. Ich fühle mich nicht gut …

Kommunikation setzt, sofern es sich nicht um ein Selbstgespräch handelt, immer voraus, dass man sich unterhält, also rückfragt, wenn man nicht versteht.

Manchmal versteht das Herz, die Seele, mehr, als der Verstand jemals erfassen kann.

Manchmal verstehen die Augen, eine aufmerksame Beobachtung so viel mehr, als Worte jemals erklären könnten.

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Ein verspäteter Beitrag zu Dominiks [*.txt]-Projekt, das 13. Wort lautet „Verstehen“.