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Sonntagsfreude: Baustellenupdate

Manchmal muss man innehalten, sich zurücklehnen, etwas aus jeder Perspektive betrachten und sich einfach über den klitzekleinen Fortschritt freuen. Gestern hab ich erst beim Fachhändler meines Vertrauens eine ganz andere Farbpalette durchwühlt, als ich sie vorher in meinem Kopf hatte. Aber trotzdem gut gewählt. Dann wieder mal viel zu lange alle Utensilien zusammengesucht, weil meine Ordnung (habe alles in einen Schrank gepackt) ist schlicht nicht die meiner Familie. Sie legen eines hier, das andere da, das dritte dort hin und suchen wohl lieber. Um schließlich der zukünftigen kleinen Küche einen farblich abgestimmten Anstrich, wasser- und schmutzabweisend, im Arbeitsbereich zu verpassen. Mir gefällts – jetzt stehen Tisch und Kühlschrank, Herd und Ofen sind angeschlossen, der Wasseranschluss zum Spülbecken ist leider ein paar Zentimeter zu kurz, da muss der Fachmann-Freund noch mal ran, und ein zweiter kümmert sich um die paar fehlenden Zentimeter von der Arbeitsplatte zur Wand (das ist der Nachteil in einem alten Haus, die Mauern sind nie gerade, auch wenn sie neu verputzt wurden). Irgendwann werden wir die Dumstabzugshaube an die Wand dübeln. Und dann wäre auch dieser Meilenstein langsam, aber sicher fertig. Heute werde ich den Ofen testen, denn zu Mittag gibt’s Familienpizza. Selbstgemacht, kommt alles mögliche drauf. Und mag die ganze Familie, bis auf den Herrn Papa, der freut sich auf das restliche Gulasch von gestern.

Mehr Sonntagsfreude sammelt Rita, die gleich 3 Geburtstage feiern durfte, herzlichen Glückwunsch auf diesem Wege.

Sonntagsfreude: Spurensuche

Die Renovierung fördert immer wieder überraschende Erkenntnisse bzw. Spuren der Vergangenheit zu Tage. Wer hätte damit gerechnet, dass die Fassade ganz früher mal in mint gestrichen war? Und es finden sich auch Farbspuren des bekannten grauen Anstrichs, bevor das Haus – wahrscheinlich in den späten 50ern – weiß wurde.

Mehr Sonntagsfreuden sammelt Rita.

Farbenfrohes Wochenende zu Hause

iPhone_ 152 - KopieEin langes Wochenende mit viel schönem Wetter ist Balsam für Herz und Seele.

iPhone_ 151 - KopieAlso zumindest haben sich die letzten Tage auf mich so was von positiv ausgewirkt.

Kein Wunder, ich bin ganz tief in meine farbenfrohe Heimat versunken.

Kann sagen, wer mag, aber wenn die Sonne scheint,

iPhone_ 150 - Kopieder Himmel tiefblau strahlt,

iPhone_ 148 - Kopieein paar weiße Wolken fast friedlich dahinschweben – könnte ich den ganzen Tag einfach nur dasitzen und Löcher in die Luft starren.

Weils so schön ist!

Dazu kommen ja seit ein paar Wochen leuchtend gelbe Rapsfelder, und – das muss an dieser Stelle mal geschrieben werden – manchmal scheints da fast, als ob unser heimischen Landwirte die besten Maler wären?

Ein Feld leuchtend gelber Raps,

daneben eine grüne Wiese,

daneben ein hellgrünes Getreidefeld,

daneben ein Feld noch braun,

die Saat spitzt gerade erst nach oben …

iPhone_ 146 - KopieSo schön? Ein paar Bilder zum verdeutlichen …  iPhone_ 127 - Kopie

 

 

 

 

Bei meinem eigenen farblichen Tun hab ich mich für Weiß entschieden und einem Stapel alten Wirtshausstühlen einen frischen Anstrich mit (mal sehen, ob wirklich) wetterbeständiger Lasur entschieden. Mittlerweile sind die Schmerzen meines Malerarms etwas abgeklungen, tja, Frau Schreiberlein und Schreibtischsitzerin ist diese Form von Arbeit nicht gewohnt. Dabei macht es so viel Spaß – und falls jetzt jemand genau hinschaut: perfekt solls gar nicht sein, sondern selbstgemacht. Und die Lösung, damit meine Eltern die Gartenmöbel nicht vom Garten in die Wiese oder umgekehrt schleppen müssen! Ich finds super, jetzt fehlt noch der Tisch, Projekt Tun fürs nächste Wochenende.

iPhone_ 177Ganz wichtig an langen Wochenenden: liebe Freunde treffen, auch bei Regen in Gummistiefeln durch den Wald stapfen. Und die Wolkengebilde am Himmel vor oder nach dem Gewitter genauso wie den Sonnenschein bewundern. Tut ebenfalls so gut. Und dann noch lecker essen, gute Gespräche führen, mal ganz ehrlich: kann nicht immer langes Wochenende sein?

iPhone_ 173Beinahe vergessen: hatte ja auch noch den Weltbacktag zum Anlass genommen, meiner Mama zum Geburtstag ein Küchlein zu mischen (von Backen kann keine Rede sein). Kleiner Kritikpunkt am Rezept: der Honig-Vanille-Käsekuchen ist sehr lecker, den Boden würde ich beim nächsten Mal trotzdem aus Bröseln mit Butter machen und ein paar Minuten backen lassen. Und damit die Creme fester wird würde ich beim nächsten Mal 2-3 Blatt Gelatine reinmixen, sonst ist es eine arge „Batzerei“, wie wir in Bayern so schön sagen 🙂