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Spruch zum Wochenende: Balance

Manchmal braucht es Einfachheit, nicht nur im Gedanken, sondern auch im Tun. Manchmal hilft alles Grübeln nichts, über was wäre wenn. Manchmal hilft nur, statt kompliziert einfach werden. Dinge so nehmen, wie sie sind. „Unsere Aufgabe sollte es sein, eine Balance, einen mittleren Weg zu finden. Wir müssen lernen, uns nicht mit unwesentlichen Aktivitäten und Beschäftigungen zu überfordern, sondern unser Leben mehr und mehr zu vereinfachen. Der Schlüssel zu einer glücklichen Ausgewogenheit im modernen Leben ist Einfachheit.“ (Sogyal Rinpoche)

Wahn [*.txt]

Es ist was es ist. Kurzsichtig. Planlos. Aus dem Bauch heraus. Ein Nichtakzeptieren, Vielleicht sogar Nichterfassen von klaren Gegebenheiten. Ein Sich-Tatsachen-Verschließen. Ein Ignorieren. Ein Sich-Sträuben gegen das, was alle anderen empfehlen. Es ist auch ein kleines bisschen Hoffen, dass es schon irgendwie gehen wird. Kein Weitblick. Keine Vision. Keine Strategie. Keinerlei Plan. Ein möglicherweise auch an der Realität Vorbeischrammen. Eine Überbewertung der Tatsache, dass es ja bislang auch immer so lief. Ein Alles-am-liebsten-so-haben-wollen-wie-es-immer-war. Möglicherweise ein Trugschluss. Sehr wahrscheinlich der erste Schritt auf dem Weg in die falsche Richtung. Und dennoch richtungsweisend …?

Es ist Wahnsinn.

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Eine Beobachtung aus meinem heute durchaus wahnsinnig zu nennenden Arbeitsalltag als Beitrag zu Dominiks [*.txt]-Projekt, das 3. Wort lautet “Wahn”. Und dazu sei treffender als selten zuvor noch zitiert: „Die reinste Form des Wahnsinns ist es, alles beim Alten zu lassen und gleichzeitig zu hoffen, dass sich etwas ändert.“ (Albert Einstein)

[kinderkram] 7 – Vorsätze

kinderkramEin Ritual, das vor allem in der Wohlstandsgesellschaft gepflegt wird, sind Vorsätze zum Jahreswechsel, dem Symbol für Neubeginn. Der 12monatige Kalender beginnt von vorne mit dem 1.1. und der neuen Jahreszahl. Dennoch bietet sich der Zeitpunkt an, gewohnte Laster oder Sorgen abzustreifen. Fast jeder nimmt sich etwas vor: mehr Sport, gesünder oder weniger essen, weniger arbeiten, weniger Konsum, bewusster leben, etwas anderes arbeiten, mehr ausgehen, sich öfter etwas gönnen, mehr zur Ruhe kommen, öfter entspannen, mehr Zeit mit der Familie, mit Freunden, mit dem Lieblingsmenschen verbringen. Zur Veränderung gehört nicht nur ein Datum, sondern auch die innere Bereitschaft, Dinge dauerhaft anders zu machen. Insofern ist hilfreich, zu hinterfragen, ob der gewünschte Vorsatz zum eigenen Leben passt. Was die gewünschte Veränderung bewirken soll. Und dann zu überlegen, wie genau man das gewünschte Ziel erreichen kann, ob man bereit ist, die notwendigen Änderungen konsequent umzusetzen.
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Kurz und knapp ein Auszug meiner Gedanken rund um die alljährlich wiederkehrenden guten Vorsätze. Zum neuen Jahr. Der Blickwinkel einer Erwachsenen. An Kinder. Für später. Wer Lust und Zeit hat, ist hiermit herzlich zum Gedankenaustausch eingeladen: Wie haltet ihr es mit den guten Vorsätzen? Was würdet ihr am allerliebsten ändern? Haltet ihr Vorsätze durch? Warum nicht? Oder wie schafft ihr es? …