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Musik am Mittwoch: Musik & Du. 017 – Springtime

Passt zu dieser Jahreszeit, wie das sachte Schlagen von Schmetterlingsflügeln. Birdys Stimme ist so kraftvoll, dabei so weich. Mich erinnert ihre Musik sowieso immer an Frühling, an Sonnenstrahlen, an Blumenpracht, an dieses zarte Grün überall, an Vögel, die über die Knospen am Baum hopsen und dabei singen, an offene Fenster und leise Töne im Hinterhof … Für mich genau meine Musik, um die Balkontür weit zu öffnen und den Frühling in vollen Zügen zu genießen

Maribel begrüßt den Frühling mit der wirklich passenden Frage: „Hello Spring – Welches Lied bringt dich in den ersten Frühlingstagen so richtig zum lachen, tanzen, frohsein? Ich glaube jeder hat so das ein oder andere Lied, das er immer gerne ausgräbt, wenn es ans Fensterputzen geht, wenn man den Abwasch mit offener Balkontür macht, oder sich einfach mit einem Feierabendbier, in einer Decke eingemummelt den Sonnenuntergang anschaut und dabei unfassbare Lust auf den Sommer, die Wärme und alles was kommt, freut. Ist das nicht so?“

Gewissen [*.txt]

Dieses Jahr ist anders, ich verhalte mich anders. In vielen Beziehungen bin ich der aktive Part, melde mich regelmäßig, organisiere, besuche, kümmere mich, … Jetzt muss ich wohl sagen: war. Dieses Jahr ist anders, meine freie Zeit verbringe ich auf der Baustelle. Statt mich bei Menschen zu melden, die mir wichtig sind verhalte ich mich reaktiv. Wer sich nicht bei mir meldet hört auch nichts von mir. Muss ich deshalb ein schlechtes Gewissen haben? Nein. Trotzdem hab ich mir die Frage gestellt. Typisch. So bin ich. Aber ich schaffe es, gelassener zu werden. Akzeptiere, dass ich  wahrnehme, wie meine besondere Situation auch meine Umgebung verändert. Und bin sehr dankbar. Für meine Familie. Für meine engsten Freunde. Die sich konstant mit mir entwickeln. An mir dranbleiben. Mich wahrnehmen. Verstehen. Mich begleiten. Schlechtes Gewissen? Nein, immer öfter Gelassenheit. So ist es. Und nicht anders. Tut sehr sehr gut.

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Ein Beitrag zu Dominiks [*.txt]-Projekt, das 14. Wort lautet „Gewissen“.

Neue Abkürzung gelernt: PANK – kinderlose, kinderliebe Profi-Tante

Kürzlich habe ich beim Studium der Süddeutschen Zeitung eine neue Abkürzung kennengelernt: PANK – kinderlose, kinderliebe Profi-Tanten. „Sie lieben die Kinder anderer Leute: Beruflich erfolgreiche Singlefrauen, die Zeit und Geld in ihre Nichten, Neffen und Patenkinder investieren.“
Oder auf Englisch: professional aunt no kids, was mal schnell mit „Profi-Tante ohne Kind“ übersetzt wird. Bin ich eine dieser Damen, die zumindest von Werbemachenden für sehr real, definitionswürdig und kaufkräftig gehalten werden?

Die Checkliste
Kinderlos und kinderlieb: ja und meistens ja.
Profi-Tante: wär ich gern, wenns da Trainings gibt bin ich sehr interessiert.
Investieren Geld und Zeit mit Leidenschaft in den Nachwuchs anderer Leute: Hm, Geld ist relativ. Zeit ja, gerne, aber in Maßen, je nach Energiereserven und nicht unendlich. Und es sind nicht irgendwelche Leute, sondern Geschwister und Freunde …
Von Beruf Tante: definitiv nicht. Manchmal würd ich sogar sagen: leider nicht.
Beeinflussbar durch eine Community für coole Tanten: meine eigene Kreativität und Phantasie ist ganz gut, manchmal wünsch ich mir aber ein Forum für Zeitmanagementsystem oder einen sinnvollen Ideengeber für tolle Tantentricks für Berufstätige 😉 auf der im Artikel empfohlenen Community werd ich also mal vorbeischauen
Größter Fan am Spielfeldrand: da muss ich nicht lange überlegen – sollte eines meiner Patenkinder sportlich aktiv werden oder sonstwo Publikum brauchen, vollkommen klar, dass ich nach zeitlicher Möglichkeit in der ersten Reihe sitze!!!

Ähnlich, wie der Artikel sich kritisch mit dem „Trend“ auseinandersetzt kann ich nur schlussfolgern: mag sein, dass man unter dem Begriff eine breite Zielgruppe zusammenfassen kann. Ich sehe mich aber nur in Randschnittmengen. Ja, ich bin ganz schön gerne Tante und Patentante, definiere das aber am liebsten als große oder erwachsene Freundin. Mit Pflichten, aber auch Rechten. Und am liebsten ist es mir immer noch, wertvolle Zeit mit meinen kleinen Freunden zu verbringen. Dazu brauchts meist kein Investment an Geld, keine ausgefallenen, lange geplanten Events. Es reicht, ein Nachmittag mit Zeit. Und ich fühl mich danach manchmal ganz schön egoistisch, weils mir am meisten Spaß macht? …