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Projekt ABC #C wie Chaos

Manchmal würd ich mir grad eine Art Beamer wünschen – so nach dem Motto „Scotty, es geht los“ – und wenn Scotty dann an seinen Reglern dreht surrt es kurz, danach ist das Chaos beseitigt. Alle noch so kleinen Krims und Krams sind wieder ordentlich in Schubladen oder wo auch immer verstaut. Und auffindbar, wenn ich dann später danach suche. Tatsächlich sind mittlerweile fast alle Kisten ausgepackt und ca. 80 Prozent ist so einigermaßen ordentlich. Die restlichen 20 Prozent sind die Dinge, die auch in der alten Wohnung „mal so rumlagen“. Die leg ich jetzt öfter auf einen Haufen zusammen. Das meiste bekomm ich mit Zeit sortiert und an einen logischen Platz. Für den Rest hab ich zwischenzeitlich, obwohl ich schon vor dem Umzug unendlich viel weggeschmissen hatte, große blaue Müllbeutel …

Ich freu mich auf den Tag, an dem das Chaos beendet ist. Punkt.

Danke für den schönen Schreibimpuls an den Wortmann.

Projekt ABC #B wie Baum

Der aktuelle Buchstabe im Fotoprojekt vom Wortman lautet #B – dazu ist mir einiges eingefallen, ich hab mich beim Blättern in meinem virtuellen Fotoalbum aber für B wie Baum entschieden:

Einmal mag ich Bäume in jeder Form sehr gerne, sie sind eines meiner liebsten Bildmotive. Als Objekt oder als Bestandteil. Bäume, Wald, ein Ast, ein Hintergrund … Dann fasziniert mich dieser Apfelbaum aber in den letzten Jahren besonders. Er steht in meiner Nachbarschaft in einer Wiese, die jetzt seit vielen Jahren von einer Kuhherde bevölkert wird. Im Frühjahr treibt er, obwohl er so knorrig ist, meist eine schöne Blüten- und Blätterpracht aus, so dass die Tiere in den späteren heißen Monaten tatsächlich seinen Schatten suchen. Viele Menschen bleiben beim Spazierengehen oder Radfahren stehen und bewundern die Kühe und Kälber. Den Apfelbaum dagegen beachtet kaum jemand – außer, wenn die Kühe sich zur Mittagsruhe drum herum gruppieren … Ob er viele Äpfel trägt kann ich nicht sagen – aber er lebt, Jahr für Jahr. Und wenn ich ihn so ansehe, dann macht er die Bilder besonders.

Regenschutz kann er auch …

Projekt ABC #A wie Ast

Für die kommenden Wochen hab ich mir vorgenommen, am Fotoprojekt vom Wortman teilzunehmen. Hier ist #A wie Ast:

Fotografiert hab ich die Äste wegen der fast schon bizarren Eisformation. Kein Wunder: das Bäumchen steht unter einer Regenrinne – bei den bitterkalten Nächten dürfen wir uns an schönen Eisgebilden erfreuen.

Das mit den Schimpfwörtern

In den letzten Kindergartenwochen vor den großen Ferien ist Fäkalsprache groß in Mode. Man kann eigentlich zu allem „Kacka“ sagen. Also vor allem zu allem Essbaren. Oder auch zu Menschen. Also am liebsten zu Menschen, weil die sich sogar drüber ärgern. Auch zu Oma und Opa. Die man soooo gerne hat. Blöd nur, wenn die das alles andere als lustig finden? Vielleicht sogar ein bisschen verletzt sind, weil sie eben kein Kacka-Opa sind? Blöd vor allem, dass eine Dreieinhalbjährige diese feinen Nuancen noch nicht herausspüren kann, also gar nicht merkt, was sie da anrichtet? Zum Glück gibts Kommunikation. Und zum Glück vergessen Großeltern diese Phase genauso schnell wie kleine Kinder …
Da stolpere ich über ein Büchlein, „Das verrückte Schimpfwörter-ABC“, da gibts bestimmt noch mehr von? Und so ähnlich hat das kürzlich bei uns auch geklappt. Also mindestens 3 Ausdrücke aneinanderreihen, daraus entstehen witzige eigene Schimpfwörter. Die von Kacka ablenken. Wie Stinkender-Turnschuh-Käse oder Müffelnder-Lappen-Batz. Mal ausprobieren?