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Musik am Mittwoch: Next to you

Ich hätte nicht geglaubt, dass hier jemals der Name Miley Cyrus fällt … aber: das ist mein Ohrwurm seit Wochen. Passt so gut zu diesem Sommer, laue Abende, Biergarten, Balkon, See, Strandfeeling … Der Sound und ihre rauchige Stimme erinnern mich sehr an einen längst vergangenen Sommer  meiner Teenagerzeit. Meine amerikanische Austauschschülerin Dionne hat mir eine Kassette mit populären Songs mitgebracht, wir saßen bis spät in die Nacht auf dem Balkon, haben gelauscht und mitgesungen. So fühlt es sich an: „But here I am next to you the sky is more blue …“

Musik am Mittwoch: Manhattan Skyline

Ein kleiner Geburtstagsgruß an die beste Freundin, die in diesen Tagen mit aha „durch Deutschland tourt“. Auch wenns nicht meine Musik ist, aber im Titel steckt für mich eine andere Botschaft: eines Tages, wir zwei, und ganz bestimmt überglücklich. Happy Birthday!!!

Das mit der Polizei

In Bayern geboren und aufgewachsen, keine Frage: mein Bild von Aufgabengebiet und Tun der Polizei wurde geprägt von der bairischen Kultserie „Polizeiinspektion 1“. Was haben die Herrn Beamten Heinl und Moosgruber für Recht und Ordnung im Bezirk gesorgt, Helden meiner Jugend. Und der joviale Dienststellenleiter: Grandios, eine der vielen Paraderollen von Walter Sedlmayr. Hauptkommissar Franz Schöninger, der ewig grantelnde Bayer, wie er im Buche steht. Und trotzdem beweist er ein riesengroßes Herz, wann immer es darum geht, ein Auge zuzudrücken, wenn einer der Kollegen „Mist“ gebaut hat. Heut ist sein Todestag – und ich hör mir den Abspann an. Gibt so Musik, die man immer wiedererkennt? Muss mal wieder ein paar Folgen schauen, schon allein, um das München der 80er Jahre zu bewundern:-)

Und irgendwie glaub ich, dass die Serie zumindest zu den Inspirationsquellen für Hubert und Staller, die aktuelle Lieblingsserie meiner Eltern, zählt? Auch wenn die Cops auf dem platten Land aktiv sind …

Kindheit in den 70ern und 80ern #Familienalbum

Bildquelle: Pixabay
Bildquelle: Pixabay

Frau Mutter fragt nach dem Familienalbum unserer Kindheit in den 70ern und 80ern. Im Sommer habe ich sehr eifrig in den Alben nach Bildern aus den vergangenen Jahrzehnten gesucht, und da ist mir immer wieder eines aufgefallen: wie wenig Bilder im Verhältnis zu heute gemacht wurden. Obwohl auch mein Papa sich pünktlich für das Leben als junger Familienvater eine Kamera gekauft hat. Die sah so aus, die die auf dem Bild, nur war sie komplett in Leder eingepackt. Und ist irgendie tatsächlich mal einer Räumaktion zum Opfer gefallen? Schade eigentlich. Wie oft hieß es in meiner Kindheit: jetzt alle lachen fürs Foto! Trotzdem nichts im Verhältnis zu heute? Wurde damals auf einem Ausflug vielleicht mal ein Film mit 24 Aufnahmen verknipst (musste aber Wetter, Stimmung und Motiv passen) schießen wir heute in einer Stunde hunderte von Bildern. Selfies, Portraits, Momentaufnahmen, Situationskomik, …

Im Verhältnis sehr wenige Bilder gibt es deshalb von unseren Freizeitaktivitäten, klar hatten wir einen Sandkasten, natürlich haben wir Baumhäuser gebaut, waren angeln, Schlittschuhlaufen, Schlittenfahren, haben Schneemänner gebaut. Aber die meisten Bilder stammen von Feiertagen, Geburtstagsfeiern, Schulbeginn, … Und trotzdem sind es wunderbare Erinnerungen an die herrlich unbeschwerte Kinderzeit. Und ich habe gelernt: es geht nicht darum, über die Unterschiede zu heute zu sinnieren, sondern mit den Kindern von heute ihre schönen Kindertage zu gestalten 🙂

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Erstes Dirndl meines Lebens, man beachte den roten Trachtenhut, nur die Schuhe …

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Die Farbe rot mochte meine Mama insgesamt sehr gerne?  Und das mit dem Partnerlook fand sie auch unglaublich toll 😉

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Das Kleid ist sooo toll, Farbe, Stil, hach. Und in Mamas Lieblingsfarbe wär ich sonst wohl kaum von Traktor und Anhänger  zu unterscheiden 🙂

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Und das passende Styling für die Mädels-Fahrradtour: bequeme Latzhose und Halstuch …