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1.02

Der 14. Monat war aufregend. Nichte 2.0 ist umgezogen. Aus Niederbayern ins Herz von Franken. Das ist ihr natürlich keinesfalls nicht zu verübeln 😉 Zum ersten Mal Kisten packen, Gewusel, Unruhe … sie hat es von allen Beteiligten am besten weggesteckt. Allerdings war es trotzdem sehr sehr anstrengend für sie. Momentan schläft sehr schlecht, hängt an meiner Schwester, will nicht loslassen. Bei der Hitze noch ein zusätzlich wärmendes Paket …

  • Die oberen 4 Zähne sind da, blitzen auch beim Lachen schön raus. Und gelacht wird viel und gern.
  • Auch wenn sie was anderes essen sollte, gemäß der Familientradition zieht auch sie Wurst und Fleisch allem anderen vor – gut, noch lieber dick in Ziegenfrischkäse eingetunkt. Man sollte nichts auf den Tisch stellen, was sie nicht haben darf, ansonsten ist das Lamentieren und Haben wollen LAUT und eindringlich.
  • Bei Tisch herrsche Ruhe – oder auch nicht. Das ist jedes Mal anders. Einmal findet sie es toll, wenn alle reden, das nächste Mal bringt sie das vollkommen aus dem Rhythmus – klar, alle anderen auch. Mal sehen, ob wir uns auf schweigsame oder plaudernde Mahlzeiten einigen können 😉
  • Die ersten Worte sind also Mama, Papa, Nini (die große Schwester) und – Trommelwirbel – Dande, yeah (und ihre große Schwester freut sich diebisch, dass sie jetzt auch einen Spitznamen hat, der sich nicht so leicht erschließen lässt)
  • Bei den Temperaturen und im Umzugstrubel hat sie einen Hitzschlag oder Sonnenstich abbekommen, hohes Fieber und sehr sehr schlapp, zum Glück haben Schatten und Ruhe gewirkt – mittlerweile hat es das 5 Jahre alte kleine Planschbecken aus dem 1-Euro-Shop (Familieninsider: eine alte Freundin meiner Mutter steht auf Mitbringsel von dort und überhäuft uns immer wieder mit Krusch) tatsächlich auf die Terrasse geschafft, dort thront sie und planscht, und planscht, und planscht
  • theoretisch hört und versteht sie alles, aber das mit dem „sich über Regeln hinwegsetzen“ ist grad ganz groß in Mode – nicht so schlimm, wenn es darum geht, etwas runterzuwerfen, das nicht kaputtgehen kann – schon schlimm, wenn sie trotz einem deutlich lauten Nein eine auf den Boden gelegte und nur angelehnte Tür umwirft, die aber – und da hatten wirklich alle Beteiligten Glück – zumindest nicht auf sie draufgeknallt ist …
  • trotz der mittlerweile stattlichen Kilo will sie am liebsten auf den Arm – also zumindest immer dann, wenn sie auch gerne selber laufen dürfte – selber laufen will sie aber partout dann, wenn es besser wäre, wenn sie auf dem Arm getragen werden würde …
  • mit den vielen fremden Gesichtern des Umzugs ist sie erstaunlich gut klargekommen, war neugierig und meistens sogar zugänglich – vor allem für den Umzugshelfer mit dem Pferdetattoo – gut, von dem war natürlich auch die bezaubernde Nichte hingerissen 😉

Auch wenn es sie noch nicht direkt betrifft genießt auch Nichte 2.0 die Sommerferien, im neuen Zuhause gibts schließlich unendlich viel Neues zu entdecken und Schatten gibts endlich auch !!!