Wahl“botschaften“

In 2 Tagen ist Bundestagswahl, eine wichtige Wahl. Für jeden Wähler gilt: wem ich am Sonntag meine Erst- oder Zweitstimme gebe, der regiert unter Umständen. Zumindest gebe ich ihm mit meiner Stimme diesen Auftrag. So, dann schau ich heute morgen auf meinem Weg zur Arbeit auf die Wahlplakate links und rechts der Straße, um mich über die Botschaften zu informieren. Die mich zur Wahl animieren sollen:

  • Die Grünen wollen „Schwarz-Gelb beenden: Und du?“ und deshalb meine Zweitstimme …
  • Die FDP wirbt mit „liberal bleiben“ …
  • Die Piraten wollen den „Landtag aufmischen“
  • Die CDU/CSU war immer etwas verdeckt, aber ich denke, sie sind bei „gemeinsam erfolgreich“ geblieben, auch wenn sie laut aktuellen Aussagen jetzt gerne Erst- und Zweitstimme hätten
  • Die SPD war nicht zu entdecken,
  • ebenso keine weiteren Parteien

Wenig aussagekräftig? Wenig animierend? Bedeutungslos? Und das 2 Tage vor der Wahl? Ich verstehe, dass dieses Land politikverdrossen genannt wird, bei so viel Einfallslosigkeit schon im Wahlkampf! Und dann erst die Wahlprogramme …

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Musikalische Vorfreude

Wer hier öfter mitliest weiß: ich liebe, liebe, liebe Musik. Gute Musik, echte Musik, alles, was mein Geschmack ist. Der nicht so ganz Mainstream ist, manchmal schon, manchmal nicht. Immer wieder anders, überrascht mich oft selbst. Im Juli war ich auf einem Festival mit Konzert von Revolverheld, die ich in den letzten Jahren immer mehr für mich entdeckt habe. Gar nicht so sehr die bekannten Balladen, sondern Texte, Musik, Vielfalt. Auf dem Konzert haben sie viele alte Sachen gespielt – und dazu ein paar Songs der neuen CD vorgestellt. Als Teaser.

Revolverheld

Seitdem freue ich mich auf morgen, wenn das neue Album erscheint. Und da die Jungs um Johannes Strate die letzten Wochen fast täglich auf Facebook etwas mehr davon „gezeigt“ haben steigt meine Vorfreude immer höher, höher und noch höher.

Ganz toll finde ich: fürs Cover von „Immer in Bewegung“ haben sie sich etwas Anderes einfallen lassen und 12 Freunde gebeten, was zum Lied zu sagen. Da kommentiert dann zum Beispiel Benedict Wells zu „Aufhören mich zu verlieren“ oder Steffen Henssler zu „Immer in Bewegung“. Eben reingehört hab ich in „Ich lass für dich das Licht an“, weil Sebastian Kehl das so sympathisch anteasert. Reinhören kann man hier – und morgen gibts auch schon das Album, yeah!

Was mir an Revolverheld noch gefällt? Die machen nicht nur richtig gute Musik, sie haben eine Aussage. Das Album spiegelt das Lebensgefühl meiner Generation wieder, ich höre zu und identifiziere mich, mit dem Ausgehen in den 90er Jahren, mit dem Lebensgefühl, als Musiker, mit wilden Zeiten, mit Gefühlen, mit nachdenklichen Zeiten. Macht Spaß. Mit Heulen nach guten alten Zeiten, wie es dieser Kritiker beschreibt, hat das wenig zu tun. Es ist eher eine Ode auf das, was man erlebt hat. Ein Dankeschön ans Leben. An ein bewegtes Leben. „Die Stadt wird hell und wir trinken das Leben …“, passiert mir heute auch noch. Ab und zu. Hin und wieder. Und den Revolverhelden wahrscheinlich auch – so hört es sich zumindest an.

Reinlesen

Reinhören:

Was mich beschäftigt und was ich meinen Patenkindern gerne erzählen würde

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