Bikinifigur – shape your body

Gerade – also so seit etwa einer Stunde, sieht es draußen nach Frühling aus. Dabei hab ich mich heute den ganzen Tag gefragt, ob das mit der Bikinifigur in diesem Jahr nicht etwas vergeudete Liebesmüh werden könnte? … Spaß beiseite: werdet ihr gerade auch so gespamt von Wunder versprechenden Infos, wie ihr euren Körper in kürzester Zeit in Shape bringt? Anscheinend hab ich meine E-Mail-Adresse einmal zu viel am falschen Ort eingetragen, in den letzten Tagen habe ich sage und schreibe 25 Mails bekommen. In denen mir von Pillen, Nahrungsergänzungsmitteln, Detlev, verschiedenen Diätmittelchen und Fitness-Studios so ziemlich alles angeboten wurde. Das geht ziemlich genau seit dem 1. April so – und jetzt frage ich mich: die berufen sich da alle auf warme Temperaturen und knappe Klamotten. Haben die ihre Newsletter-Schreiberlinge im sonnigen Süden platziert? Lesen die Verbreiter auch jeden Tag die Wetterprognosen? Und schreiben die das jedes Jahr neu? Oder drücken sie ab dem 1. April einfach den Wiederhol-Knopf und schon bekommen all diejenigen, die über den Winter gesündigt haben, das implantierte schlechte Gewissen? Und kaufen, melden sich an, geloben Besserung?

Sorry für den Zynismus, mich nerven nur teilweise die Versprechungen. Am Ende des Tages schaffen manche vielleicht wirklich die Frühlingsfigur, fallen dann aber schnell in alte Muster zurück, essen für ihre Verhältnisse „normal“ und im Sommer zwickt der neue Bikini dann bereits wieder.

Seit der letzten Staffel bin ich TV-Junkie von „The biggest Looser“, weniger, um die Fleischmassen zu bestaunen. Vielmehr, weil ich tatsächlich glaube, dass dicke Menschen nur durch einem Umgebungswechsel und neue Routinen schaffen können, langfristig abzunehmen. Dazu gehört, bewusst zu essen, dazugehört Sport. Und ich sitze dann irritiert vor dem Fernseher, wenn jemand mit mehr als 150 Kilos Sportarten macht, von denen ich weiß, wie gelenkschädigend sie sind. Oder zuhöre, wie sie sagen, dass sie so wenig gegessen haben und enttäuscht sind, weil sie nicht abgenommen haben. Obs damit zusammenhängt, dass sie zu wenig gegessen haben? Der Stoffwechsel ist ein gemeiner Gegner.

Und weil mich das Thema verfolgt bin ich eben noch mal darüber gestolpert, fand den Grund-Ansatz mal ganz gut gelöst: Die allerwichtigste Fettverbrennung beginnt im Kopf. Denn nur der Kopf ist in der Lage, Gewohnheiten wirklich und dauerhaft zu ändern. Wie ich es jetzt mit der Bikini-Figur halten will? ich hab mich noch nicht final entschieden. Fest steht: ich hab gesunde Ernährungsgewohnheiten und erlaube mir auch mal etwas, denn Verzicht weckt nur Begehrlichkeiten. Bewegung gehört zu meinem Leben und ich esse wahnsinnig gerne scharf. Nur: ohne Nudeln muss ich leider elend sterben – ein Teufelskreis! 🙂

Frühlingsgefühle

Ich sinniere gerade vor mich hin, ob bei den Temperaturen Frühlingsgefühle aufkommen oder nicht? Aktuell höre ich rundrum nur: „Ich hab schlechte Laune.“ „Depressionen – wo man hinsieht.“ „Will weg in die Sonne, wenigstens ein paar Tage. Ne, besser nicht – sonst bin ich hinterher nur noch schlechter drauf.“ „Bin chronisch müde, wenns wenigstens warm wäre …“

Es scheint, als ob der nicht vorhandene Frühling alle, sagen wir es mal ganz diplomatisch, etwas negativ gelaunt macht? Milde Temperaturen gibts nicht, Sonne viel zu wenig – wie ist das denn nun mit den Frühlingsgefühlen: kommen die trotzdem Jahreszeitbedingt? Oder eben nicht? Beim Stöbern stolpere ich über diese Glosse in der Stuttgarter Zeitung: Bloß keine Frühlingsgefühle. Und grinse vor mich hin, denn: leicht gesagt, dass alle weniger motzen sollen. Stimmt auch, dass man sich selbst schließlich nicht ewig schimpfen hören kann. Nur: wenns jetzt noch nicht mal Frühlingsgefühle gibt, was hilft dann gegen dieses chronische Nichtvorhandensein von Frühlingsstimmung?

Weitergedacht: angenommen, es kommt tatsächlich kein Frühling mehr, wenig Sonne, dann dezimiert sich doch hoffentlich auch mein natürlicher Feind Nummer 1. Die liebliche Nacktschnecke, die sich – statt das Unkraut, das ich für sie stehenlasse – lieber an meinen köstlichen Kräutern und Erdbeeren sattfrisst. Und mich in den vergangenen Sommern zu einem erbitterten Jäger ohne eine Spur von Schneckenliebe gemacht hat. Diesen Gedanken hab ich auf der Suche nach den Frühlingsgefühlen auch in diesem Blogbeitrag gefunden, viel Spaß beim Lesen und Mitschmunzeln.

 

Das Osterwochenende war viel zu kurz!

Und das mein ich genau so, wie ich es sage. Es liegt nicht nur an der einen Stunde, die uns durch die Zeitumstellung geklaut wurde! Nein, irgendwie waren die letzten Jahre 4 Tage 4 Tage, also 4 x 24 Stunden. In diesem Jahr waren es gefühlt maximal 2 x 24 Stunden, so schnell ist die Zeit verflogen … Dabei hab ich vieles genau so gemacht, wie immer. Also zum Beispiel Freitag einen Frühlings-Wohnungsputz à la Katzenwäsche. Also ist zumindest die ganze Wohnung mal wieder gesaugt worden. Danach ein kurzer Ausflug ins Spa. Dann wars schon Abend. Am Samstag Ostereier färben und Mama beim Oster Hausputz helfen. Den Abend am Kachelofen genießen. Dann wars schon vorbei. Sonntag Osterfrühstück mit der ganzen Familie. Nicht ganz so, wie üblich, denn mit einer Zweijährigen am Tisch wirds etwas bunter. mein gelbes Ei ist mit Schale im Salat gelandet. Schale entfernen mit Dressing? geht, aber dauert. Nachmittags muss die Tante mit Nichte schlafen gehen. Danach waren wir megakurz draußen – dann wars schon wieder Abend. Montag endlich mal bei zwei ausgiebigen Spaziergängen viel frische Luft getankt, bei Eiseskälte, aber immerhin. Nur wars danach schon wieder abend. Und wo sind jetzt genau meine 4 freien Tage am Stück geblieben? Gut, dass eine kurze Woche ist und der erste Tag bis zum Wochenende schon rum ist 🙂

4 Highlights der letzten 4 Tage:

1. Tante zur Nichte: „Ja, is klar, du hast nur Blödsinn im Kopf – ich kenn dich schon.“ Antwort der (zweijährigen) Nichte: „Ich dich auch!“ (grinst schelmisch)

2. Ein lieber Freund wird Papa, ich freu mich, die beiden werden wunderbare Eltern!

3. Mein Hundefreund Frodo hat ein Auge weniger, dafür keinen Krebs mehr. gestern beim Spazierengehen hart man ihm das fehlende Auge schon fast nicht mehr angemerkt, ich bin so erleichtert!

4. Ich mag Ostern, Osterbräuche, bunte Eier, den Osterhasen, die Geschichten – Ostern ist toll!

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Spruch zum Wochenende: Osterhase

… auch wenn ich London so sehr genossen habe: die Meetings waren intensiv und haben Zeit gekostet, es ist zu viel Arbeit liegengeblieben, obwohl ich in den Pausen und abends im Hotel gearbeitet habe …

Zum guten Ende war beim Rückflug nach München mein Parkticket unauffindbar. Ist mir noch nie passiert, also schon wieder eine Premiere. Kostet übrigens 10 Euro Bearbeitungsgebühr und man bekommt noch nicht mal seinen Stellplatz mitgeteilt (den ich mir ja immer superkorrekt auf dem Parkticket notiere). Das Parkticket hat sich zu Hause angekommen beim Ausräumen der Laptoptasche schön ordentlich in einer Plastikhülle verpackt zu Erkennen gegeben. Hat wahrscheinlich der Osterhase versteckt?

Dafür hatte ich heute Glück: hab passend zum Winterwetter das Weihnachtsgeschenk meines kleinen Bruders eingelöst und mir Entspannung in einem Münchner Spa gegönnt. Gebucht waren ca. 30 Minuten Nackenmassage. Anscheinend haben mich die Damen am Empfang verwechselt? Habe ein tolles Peeling und eine Ölmassage zusätzlich bekommen. Ich bin gerade sehr entspannt! Und freu mich aufs Wochenende, aufs Eierfärben morgen und das Ostereiersuchen mit meiner Nichte am Sonntag.

Dazu passend mein Spruch zum Wochenende:

„Eiersuche, schöne Spiele, darauf freu’n sich wirklich viele.
Dieses Spaßes ist man beraubt, wenn man nicht mehr an den Osterhasen glaubt.
Und um der ganzen Freude Willen, nun die große Frage ist:
Weiter glauben oder nicht?“

Diesen und weitere Sprüche gibts hier – schöne Ostern euch allen!

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Was mich beschäftigt und was ich meinen Patenkindern gerne erzählen würde

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