Es wird Winter: 5 Tipps an die Autofahrer

Tip 1:

Liebe Geschlechtsgenossinnen, die ihr bei diesem Wetter Schiss habt, mit dem Auto unterwegs zu sein: lasst es einfach zu Hause stehen. Und seid anders mobil.

Tip 2:

Liebe Autofahrer, die ihr heute morgen im Radio gehört habt, dass in Bayern chaotische Straßenzustände herrschen: haltet die Augen offen, prüft den Zustand der Straßen und verhaltet euch entsprechend. Die Nachrichten haben leider die Tendenz, nicht zu erwähnen, wo es nicht spiegelglatt ist.

Tip 3:

Liebe Autofahrerinnen und Autofahrer (nicht nur in München): es reicht nicht, den Scheibenwischer zu betätigen und nach einigen Kilometern dann wirklich aus dem Auto rauszusehen.

Tip 4 – hat nichts mit dem Wetter zu tun:

Liebe Fußgänger: warum steht wohl an manchen Straßen ein riesengroßes Schild mit der Aufschrift „Hier kein Übergang!“ mit einem Hinweis, dass auf der anderen Seite der Kreuzung ein Fußgängerübergang ist? …?

Tip 5 – an mich, muss ich selbst beherzigen:

An Tagen wie diesen hab ich es nicht eilig, in die Arbeit zu kommen, ich bin höflich und rücksichtsvoll zu allen anderen Verkehrsteilnehmern und lasse mir die Laune auch von denen nicht verderben, die es offensichtlich darauf anlegen, mich und andere mit ihrem Verhalten zu provozieren. So, das ist mein neues Mantra, hoffe, es wirkt bald!!!

Teenagerträume

Meine Freundin Claudi durfte heute einen ganz großen Star treffen – der heute abend ein Konzert in München gibt. Und da geht schon etwas der Traum einer jeden 13jährigen in Erfüllung, oder? Wer von uns – und jetzt mal ganz ehrlich sein – wollte nicht schon mal Robbie Williams & Co persönlich treffen, kennenlernen, sich unterhalten, so ganz persönlich? Und meine Herren, Hand aufs Herz, auch ihr habt als pubertierende 15jährige sicher davon geträumt, dass euch eure Angebetete (wer auch immer) im Publikum entdeckt und auf die Bühne holt? Oder euch in den VIP-Bereich einlädt, oder oder oder …

Ganz ehrlich: das ändert sich überhaupt nicht, wir Erwachsenen sind genauso. Die Vorfreude steigt, die Aufregung wird immer größer, man wird nervös – schon wenn man „nur“ ein Konzertticket ergattert hat? Und für die liebe Claudi war das heute nachmittag einfach genial, 30 Minuten mit einem tollen Menschen. Sitzen, reden, Fragen stellen, Antworten bekommen. Besonders. Ich freu mich jetzt schon auf den Bericht in ihrem Blog dazu und den Livebericht, den ich hoffentlich auch BALD zu hören bekomme …

(… auf mich wartet heute übrigens statt Teenagertraum Erwachsenengraus: nachdem ich heute morgen im Horoskop gehört habe, dass sich der Schmutz durch die günstige Konstellation quasi von selbst entfernt geh ich jetzt Putzen. Sollte dann ja in ein paar Minuten erledigt sein, wenn ich das Putzzeug in die Hand nehme, ist es schon vorbei? Oder? :-))

Schoko, oder nicht, das ist hier die Frage

Darf man jetzt? Oder soll man nicht? Die Türchen im Adventskalender öffnen und die Schokolade vernaschen? Da sind sich die Meinungsmachenden in deutschen Landen gerade etwas uneins. Oder? Schaut man auf meinungsmachende Institutionen, dann sollte man zumindest ganz schön viele Produkte nicht essen. Hört man sich die Meinung derjenigen an, die ihr Geld mit der Produktion der süßen Überraschungen im Plastikmantel, versteckt hinter netten Bildchen, verdienen, dann darf man mit einigen Ausnahmen ungetrübt genießen …

Puh, und das so kurz vor dem Start? Ich bin komplett überfordert. Und sicher nicht nur ich. Was bitte sollen denn jetzt die Millionen Kinder machen, die seit Wochen durch die Supermärkte gelaufen sind, vor jedem Verkaufsstand gebettelt haben, eigentlich schon vor Wochen, also spätestens, als die ersten Adventskalender ausgelegt wurden, mit Advent starten wollten und ergo schon viel zu lange gewartet haben? Sollen also die, die sich seit Wochen darauf freuen, endlich das erste Türchen zu öffnen, sollen sie wirklich verzichten? Das ist ja jetzt fast wie Fastenzeit – nur viel grausamer? Und dann noch die wichtigere Frage: ist das eigentlich nur in Deutschland jemandem aufgefallen? Denn die Massenproduktion von Adventskalendern findet wahrscheinlich sogar weltweit statt?

Klar gibts jetzt zumindest hier eine Menge verantwortungsbewusste Mamis, Papas, Tanten, Onkel, Omas und Opas, die sich gerade fieberhaft einen Plan B einfallen lassen (ich gehöre ausnahmsweise nicht dazu, weil ich schlicht keine Zeit dazu habe). Das ist nämlich das Gute daran, wenn der mediale Eklat ca. eine Woche vor Start des geplanten Projekts stattfindet.

Denn seien wir mal ganz ehrlich: ein Adventskalender ohne Schokolade – geht gar nicht. Und allen, die jetzt selber basteln und bestücken und so weiter: viel Spaß – und nicht zu viel wegnaschen 🙂

Milchzahn

Da stolpere ich doch gestern abend über das Bild einer süßen Zahnlücke:

Ja, der erste Milchzahn ist raus – jetzt heißt es für mein liebes Patenkind Abschied nehmen. Als wenn man sonst nicht schon genug Ablenkung im Leben eines fast 7jährigen hätte. Kann mich gut erinnern, wie ich stundenlang an den noch gar nicht locker sitzenden Zähnen gewackelt hab, bis sie immer noch nicht rausfielen, aber man sie mit der Zunge schon fast so weit hatte. Ich glaube nicht, dass ich für meine Milchzähne einen Zahnarzt konsultieren musste? Hab ich alle selbst „erledigt“.

Einmal sogar mit einem grausigen Versuch: Bindfaden um den Zahn, der immer noch viel zu fest saß, ein Ende am Zahn, ein Ende um die Türklinke, und dann die Tür weit aufgeschmissen … Hat natürlich nicht auf Anhieb und eigentlich auch gar nicht funktioniert, möglicherweise, weil ich dem Faden „gefolgt“ bin? Egal, die Oma hat dann schon nachgeholfen, im Zweifelsfall waren da noch andere Familienmitglieder, die mit Hand anlegen konnten. Und liebe Patenkinder: das ist keine Anleitung zum Selbstversuch, klappt nämlich meistens nicht! Sagen zumindest meine Rückfragen im Freundeskreis.

Den legendären ersten Milchzahn hat  Mama dann in einem Kästchen aufbewahrt, ob alle anderen da auch reingewandert sind? Weiß ich nicht mehr, die Spannung und Aufmerksamkeit lassen im Verlauf der ausfallenden Zähne wohl etwas nach … Ich hatte es zumindest schon sehr weit in meiner Erinnerung zurückgedrängt, aber heute muss ich natürlich wieder dran denken. Eine große Zeit war das. Was man doch alles in dieser Phase des Größerwerdens erlebt: Wachsen, Zähne austauschen, Lernen, unabhängiger von den Eltern werden, …?

Man, wenn man so zurückdenkt, wird einem doch gleich noch bewusster: das Leben als Erwachsener ist eigentlich ganz schön langweilig … 🙂

Was mich beschäftigt und was ich meinen Patenkindern gerne erzählen würde

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