Spruch zum Wochenende: Hilfsaktion

Am liebsten würde ich jetzt erzählen, dass ich schon vor Tagen vollkommen selbstlos Urlaub eingereicht hab, um Sandsäcke zu füllen, das Hochwasser zu bekämpfen, Schlamm aus Kellern zu putzen, aufzuräumen, retten, was zu retten ist und alles zu tun, was anfällt. Hab ich aber nicht gemacht. War alles zu umständlich: kann ich Urlaub nehmen? was bleibt dann liegen und wird nicht erledigt? wo fahr ich überhaupt hin? wo wird Hilfe am dringlichsten benötigt? … War viel zu unentschlossen – und habs mir bequem gemacht, bin arbeiten gegangen.  …

Dafür werd ich am Wochenende helfen, Radiosender 1 oder 2 helfen mir dabei, mich in meiner Umgebung zu orientieren. Darüber hinaus möchte ich noch loswerden: ich bewundere seit Tagen, wie sich die Menschen im Hochwasserjahr 2013 sinnvoll und zielgerichtet auf Facebook und Twitter austauschen, das ist neu, und ich finds super!

Mit diesem so passenden Spruch verabschiede ich mich jetzt ins Wochenende: „Eigentlich sollte man Menschen nicht bemitleiden, besser ist, man hilft.“ (Maxim Gorki)

Entengeschichten diese Woche

Ich bekomme langsam aber sicher das Gefühl, dass mich die Enten den Sommer über begleiten werden. Die lassen sich richtig häuslich nieder – heute morgen hätte ich einen Entenmann beinahe überfahren, denn er hat es sich für sein morgendliches Schläfchen mitten in meiner Zufahrt zum Parkplatz bequem gemacht. Später kamen seine Kumpels zu Besuch und einträchtig haben sich die 3 chillend in die Sonne am Pool gelegt, um den Vormittag über zu entspannen. Zwischendurch sind sie immer mal wieder ausgeflogen, um später einzeln oder im Team wieder in elegantem Schwung im Pool zu landen. Seit Mittag ist die Entendame da, sie hat einige Runden im Pool gedreht, dann den Nachmittag immer etwas entfernt von der Jungs-Gang geruht. Vorhin wurde es den 3 Verehrern zu langweilig: alle 3 im Laufschritt und laut schnatternd hinter ihrer Herzensdame her. Eine Runde durch den Innenhof gedreht, sie zwar schnatternd, aber auch immer wieder kokett mit einem schielenden Auge nach hinten schauend, ob man(n) ihr folgt. Und eben sind  alle elegant in die Lüfte entschwunden, die 3 Jungs mal wieder so nah an meinem Fenster vorbei, dass ich jede einzelne Farbe am Körper sehen konnte. Das Entdenmädel hat sich diebisch gefreut – sie war in die andere Richtung davongeflogen. Ist eben zurückgekommen und genießt jetzt die Abendsonne und die noch warmen Steine rund um den Pool – in aller Ruhe!

An Tagen wie diesen …

… wär ich gerne Teenager. Beschäftigt mit den wirklich wichtigen Dingen des Lebens: chaotisch in den Tag hineinleben, immer in den Falschen verliebt, ohne Ziele, das, was wirklich zählt, spielt sich definitiv außerhalb des Klassenzimmers ab. Hausaufgaben werden zähneknirschend erledigt, gelernt wird das Nötigste, mit 15 weiß man schließlich GANZ genau, dass man Latein und Physik nie wieder brauchen wird (also ich wusste das zumindest, und kleine Ausnahmen bestätigen ja nur die Regel). Was damals noch so alles wichtig war? Spielt heute zum Glück auch immer wieder mal eine Rolle, sonst wär das Leben als Erwachsener echt grauenhaft langweilig?

Schwelge grade in „Willkommen im Leben“, einer meiner Kult-Teenager-Serien aus den 90ern.

Kann man durchaus noch schauen, finde ich … 🙂

Was mich beschäftigt und was ich meinen Patenkindern gerne erzählen würde

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