Und jährlich grüßt das Murmeltier

Tatsächlich feiert die bezaubernde Nichte kommendes Wochenende eine vorgezogene Party. Auch wenn das vor ihrem eigentlichen Jubeltag ist. Aber das günstige Eventpersonal (also die Tante, also ich) hat am 2. Adventswochenende ein anderes Engagement. Deshalb finden die Feierlichkeiten einfach vorab statt. Und den Mädels ist der konkrete Anlass eh nicht soooo wichtig, hauptsache Geschenke. Und feiern.

Die Vorfreude steigt 😊

Im dunklen Wald

Ich bin ganz bestimmt nicht stolz auf die folgende Geschichte – aber sie soll festgehalten werden, weil sie lehrreich ist und zum Glück einen guten Ausgang hatte …

Im Wald fühl ich mich heimisch, orientiere mich am Sonnenstand und an Hinweisschildern, wenn ich in fremden Wäldern unterwegs bin. Hat bislang immer geklappt, deshalb hab ich mir eine gute Orientierung attestiert. Dummerweise war der Weg, den wir gestern gelaufen sind, anders als von meinem Begleiter angenommen, kein Rundweg. Und das Waldgebiet sehr groß und bis auf wenige Ausschilderungen sehr unübersichtlich.

Dann sind wir auch einen großen Umweg statt der ausgebauten Piste gelaufen. Und mitten im Wald kam die Dämmerung. Dass es in dieser Jahreszeit viel zu schnell stockdunkel wird muss ich nicht betonen.

Leider hat die Navigation gar nicht funktioniert, um halb sieben haben wir beschlossen, dass am wichtigsten ist, raus aus dem Wald zu kommen. Dann haben wir auf gut Glück einen Weg verfolgt – und nach weiteren zwei Kilometern ein Dorf gefunden. Zum Glück hat mein iPhone bis dahin Licht gespendet. Denn ohne Licht orientierungslos im Wald …

Puh. Alles ist gut gegangen, ein netter Schutzengel hat uns nicht nur die Tür aufgemacht, sondern uns ach zum etwa 5 Kilometer entfernten Auto gebracht. Und das war warm. Und hat uns heil heim gebracht.

In Zukunft werde ich wieder meinem üblichen Schema folgen und bei unbekannten Wegen einfach die gleiche Strecke zurückgehen. Oder falls ich Vorlauf zum Planen habe vorher Kartenmaterial studieren …

Spruch zum Wochenende: Wie ein Kind

„Es tut dem Menschen gut, wenn ihm ab und zu die Luft wegbleibt, wenn er mit offenem Mund und großen Augen dasteht wie ein Kind.“ (Sprichwort)

Ich durfte gestern einen Film sehen, Bilder, die mich tief drin im Herzen bewegt haben. Und im wahrsten Sinn des Wortes, wie wohltuend war es, Gabi Röhrl im Film auf ihrem Camino zu begleiten. Sie erzählt in Wort und Bild vom Frieden. Dass jeder seinen eigenen Weg geht. Dass die Menschen unterwegs sich selbst begegnen. Und das ist sogar mir beim „nur“ Zuschauen passiert …

Und ich saß mit so vielen anderen im Publikum, hatte manchmal Tränen in den Augen, mir ist sehr oft die Luft weggeblieben – und ich hab mit offenem Mund und großen Augen gestaunt. Wann ich losgehe? Ich bin längst in Bewegung ❤️

 Buen Camino 👣

 

Was mich beschäftigt und was ich meinen Patenkindern gerne erzählen würde

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