Ganz große Oper im Kino

Ich war die letzten Jahre ganz ganz selten in der Oper. Obwohl ich sie liebe … aber Zeit investieren, viel Geld ausgeben – und dann doch nur wenig sehen, noch schlimmer hören. Dazu bin ich ja nicht so diejenige, die sich gerne aufbrezelt. Kamen also ein paar Argumente zusammen, lieber andere musikalische Projekte live zu verfolgen. Meine Lieblingsopern „laufen“ dann ja auch öfter mal auf 3Sat …

Und dann hat die viel mehr als Konzertfreundin eine interessante Alternative gefunden: neuerdings gehen wir ins Kino. Und lauschen der ganz großen Oper. Im Livestream. Dabei rücken wir Frau Netrebko und Herrn Kaufmann so nah, dass ich ihnen nicht nur lauschen, sondern sogar ihre Technik bewundern darf. Und das bei Herrn Verdi, der ja schon sehr anspruchsvolle Opusse geschaffen hat. die den Sängern ganz schön was abverlangen … das war ganz großes Kino und ganz große Oper. Und ist in jedem Fall wiederholenswert 🙂

Sonntagsfreude: Spontan

Für dieses Wochenende hab ich spontan ganz viel Ich-Zeit geplant. Extra-viel, weil die letzten Wochen gefühlt immer Menschen um mich waren. Und wir wissen alle, manche bringen Energie, viele kosten mich Energie. Und dann darf ich ohne Verpflichtungen auch mal ganz spontan tun, was mir guttut. Zum Beispiel nach langer Zeit ungestört mit der Kamera durch den Garten stromern – zufällige Passanten Lächeln, lachen oder schütteln den Kopf, wenn sie mich da liegend, meine Position um Millimeter verändernd ausbalanciere … – Im Fokus: Blüten, Knospen, Bienen, Farben, Natur. Himmlisch ist das Spektakel, das sich jedes Jahr auf unserer Erde ganz unauffällig, aber so wohltuend vor uns ausbreitet. Also Augen auf und hingeschaut.

Einen schönen Sonntag wünsch ich euch.

„Am Sonntag einen Blick auf die vergangene Woche richten: Bild(er), Worte, Gedanken… die ein Lächeln ins Gesicht zaubern, einfach gut tun oder ohne große Erklärung schlicht und einfach eine Sonntagsfreude sind.“ Leider hat Rita das schöne Projekt Sonntagsfreude eingestellt, ich teile meine persönliche weiter mit euch, denn mir geht es um den ursprünglich von Maria ins Leben gerufenen Gedanken – sich liebevoll an die vergangene Woche erinnern, nicht immer gleich zur Tagesordnung übergehen, sondern die kleinen Glücksmomente einfangen, um sich auch später daran zu erinnern.

Aprilwetter

Heut ist so ein Tag, an dem die Wetterprognose mal gründlichst daneben lag. Hat meine Planung dann auch ordentlich durcheinander gebracht. Was für diesen als Schlechtwettertag angesagten Samstag geplant war? Nix, warm eingemummelt ab aufs Sofa, vielleicht einen guten Film schauen. Jetzt musste ich dummerweise schon vormittags im Sonnenschein etwas im Garten werkeln – hab dann sogar auf der Liege ein Buch gelesen. Und Sommersprossen gabs on top – was ein Aprilwetter 😉

Spruch zum Wochenende: Gegenwart

„Verweile nicht in der Vergangenheit, träume nicht von der Zukunft. Konzentriere dich auf den gegenwärtigen Moment.“ (Buddha)

… irgendwann die Woche ist mir aufgefallen, dass ich an etwas nicht gedacht habe. Ich interpretiere es so, dass ich ein Stück Vergangenheit hinter mir gelassen, damit abgeschlossen habe. Nix mit: Jahrestag der Entscheidung, zu kündigen. Nix mit: Jahrestag des ersten freien Tages meiner Auszeit … und wie dankbar bin ich, dass ich glücklich ganz im Augenblick bin, mit einem Lächeln zurück und nach vorne schaue. Aber genau richtig bin, wo ich gerade bin …

Was mich beschäftigt und was ich meinen Patenkindern gerne erzählen würde

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