Musik am Mittwoch: La cintura

Unterwegs in Lateinamerika ist ganz schön viel fremd, umso mehr freue ich mich, wenn ich etwas „Bekanntes“ entdecken darf. Ging mir auf einer Autofahrt so mit Álvaro Solers „La cintura“ – muss man nicht verstehen, einfach in den Rhythmus kommen und zur Musik wohlfühlen.

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Sonntagsfreude: Gepäck

Wie sehr ich mich eben gefreut habe: mein Gepäck ist bei den Eltern meiner Freunde angekommen. So können wir den Tag heute unterwegs und mit Vorfreude genießen und müssen nicht noch mal überlegen, ob ich noch etwas kaufen muss. Ansonsten ist hier das Fußballfieber von Tag zu Tag mehr spürbar – klar, ich bin in Brasilien, DER Fußballnation. Ich freu mich auf zwei Auftaktspiele und bin neugierig, wie die WM im letzten Gastgeberland gefeiert wird.


„Am Sonntag einen Blick auf die vergangene Woche richten: Bild(er), Worte, Gedanken… die ein Lächeln ins Gesicht zaubern, einfach gut tun oder ohne große Erklärung schlicht und einfach eine Sonntagsfreude sind.“ Leider hat Rita das schöne Projekt Sonntagsfreude eingestellt, ich teile meine persönliche weiter mit euch, denn mir geht es um den ursprünglich von Maria ins Leben gerufenen Gedanken – sich liebevoll an die vergangene Woche erinnern, nicht immer gleich zur Tagesordnung übergehen, sondern die kleinen Glücksmomente einfangen, um sich auch später daran zu erinnern.“

1000 Fragen an mich #24

461. Für wen bist du eine Inspirationsquelle?
Ich tausche mich gerne in meinem Familien-, Freundes- und Bekanntenkreis aus und vermute, das beruht auf Gegenseitigkeit.

462. Wann hast du zuletzt einen Sonnenaufgang beobachtet?
Mache ich gerade täglich, ich bin seit ein paar Tagen auf Reisen und komme mit der Zeitverschiebung nicht ganz klar – oder es ist doch die senile Bettflucht? Gibt aber wirklich schlimmeres, als früh genug wach zu sein, um den Sonnenaufgang zu sehen.

463. Wie hoch war das höchste Gebäude, das du je besucht hast?
Wie auf dem Blog schon vielfach beschrieben: ich habe Höhenangst. Insofern sind für mich schon das Restaurant auf dem Münchner Fernsehturm, der Eiffelturm oder Kirchturmbesteigungen eine große Herausforderung. Ich vermute, das höchste Gebäude war ein Wolkenkratzer in Bangkok, in dem man mit einem Lift auf eine Aussichtsplattform hochfahren konnte. Von der ich nichts gesehen habe, weil ich mit wackligen Knien in der Ecke saß, aus Schiss vor dem Wiederrunterfahren (hätte ich eine Treppe gefunden, ich wäre zu gerne Stundenlang nach unten gelaufen …)

464. Können andere auf dich bauen?
Alle, die mir am Herzen liegen.

465. Was ist das Verrückteste, das du jemals getan hast?
Die nicht jugendfreien Themen lasse ich mal besser aus – aber für mich sehr verrückt war das Vollmond-Kräuterseminar in Tirol vor zwei Jahren, das wir diesen Sommer wiederholen wollen, dann ist es schon weniger verrückt …

466. Kaufst du häufig etwas Neues zum Anziehen?
Nur, wenn etwas Altes kaputtgeht, das ich brauche – oder wenn ich tatsächlich nichts Passendes für einen Anlass habe. Ansonsten habe ich mein Konsumverhalten in den letzten 5 Jahren radikal verändert, eingekauft wird sehr viel bewusster und nachhaltiger, als davor.

467. Würdest du einen Teil deiner Intelligenz gegen ein sensationelles Aussehen eintauschen?
Never ever.

468. Weisst du, ob du jemals einen heimlichen Verehrer hattest?
Einige Verehrer haben sich mir, manche sehr überraschend, erklärt – aber zuvor waren sie dann zumindest für mich geheim, ja.

469. Welches Schmuckstück trägst du am liebsten?
Ich trage gar keinen Schmuck, aber einen Haargummi hab ich immer dabei.

470. Was würdest du dein zukünftiges Ich fragen wollen?
Ich hoffe sehr, dass auch mein späteres Ich die Frage nach dem zufriedenen Leben mit einem einfachen Ja beantworten wird.

471. Würdest du bei deinem Partner bleiben, wenn deine Umgebung ihn ablehnen würde?
Schwieriges Thema: ich hatte den Fall ja quasi bereits, ein Partner, der „nur“ mir zuliebe akzeptiert worden ist. Ich vermute, ich würde mich wieder trennen, weil ich viel zu sehr mit meinem Umfeld harmoniere …

472. Wann hast du zuletzt etwas gebacken?
Mindestens einmal die Woche aktuell, oft Erdbeerkuchen, Brot …

473. Für welche Gelegenheit warst du zuletzt schick angezogen?
Zum Konzert letztes Wochenende – den Empfang, zu dem ich meine Freundin hätte begleiten dürfen, habe ich durch ausgefallene Flugverbindungen leider verpasst. Das Outfit ist in der Reisetasche, die noch länger unterwegs war, als ich …

474. Welche Redensart magst du am liebsten?
In Bayern bekommt man auf rhetorische oder echte Fragen gerne die Antwort: „Des is ghupft wia gsprunga“ – egal wie, weder falsch noch richtig. Mag ich gerne und verwende ich durchaus häufig.

475. Was ist auf dem Foto zu sehen, das du als Letztes aufgenommen hast?
Typische Urlaubsbilder, Häuser, Leben, das Meer.

476. Findest du es wichtig, an besonderen Jahrestagen innezuhalten?
Innehalten ist nicht nur an besonderen Jahrestagen wichtig. Wer es sonst nicht schafft, kann zumindest den Anlass aufgreifen.

477. Was würdest du in einen Guckkasten kleben?
Tatsächlich denke ich darüber nach, aus den alten Fenstern eine Art Guckkasten-Bild für das renovierte Haus zu machen. Quasi ein Symbol für den abgeschlossenen Umbau, da könnten Bilder von früher und heute reinkommen beispielsweise. Mal sehen.

478. Welche Cremes verwendest du?
Zu wenig, was ich auf alle Fälle gerne habe ist das Karottenöl von Diaderma.

479. Wärst du gern körperlich stärker?
In der Bauphase hab ich mir manchmal mehr Kraft gewünscht, komme aber im Alltag ganz gut klar. Und meistens gehts ja weniger um Stärke, als um die passende Technik.

480. Findest du, dass jeder Tag zählt?
Ja. Und wie.


Johanna alias pinkepank stellt 1000 Fragen, sie und viele viele andere Blogger antworten. Spannend, dieser Weg der Selbstfindung, anhand gängiger Fragen etwas Selbstreflektion. Dazu sicher viele Infos für meine Patenkinder zum Nachlesen. Deshalb wird das – statt immer wieder mal sogenannten Blogstöckchen – (m)ein Schreibprojekt für 2018, mal kurz, mal ausführlich. Ganz so, wie es sich ergibt.

Spruch zum Wochenende: Wenig

Was war ich stolz, wie gut ich dieses Mal den Koffer gepackt hatte? Alles, auch Gastgeschenke und Mitbringsel für die Freunde, hat reingepasst – grad gäbe ich was drum, wenn ich nicht alles untergebracht hätte … denn ich vermisse das meiste. Jetzt schon knapp 48 Stunden so ohne alles, was liebevoll geplant und sorgfältig durchdacht mitmusste, steht fest, dass wenig doch nicht genug ist. Weil man unterwegs auf Reisen mal die Kleidung wechseln möchte, zum Beispiel. Und dann muss man für gar nicht mal wenig Geld Einkaufen gehen, weil man so das ein oder andere schlicht braucht. Ja, so schnell ändert sich als Betroffener die Perspektive, am folgenden Spruch ist was dran: „Arm ist nicht, wer wenig hat, sondern wer viel braucht.“ (Peter Rosegger)

Was mich beschäftigt und was ich meinen Patenkindern gerne erzählen würde

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