Episoden aus (m)einem Autofahrerleben (31)

Ich blinke, also fahr ich …? Ist eine der Beobachtungen, die ich in den letzten Wochen mache. Der Fahrstil ist gerade extrem aggressiv. Als ob viele meiner Wegbegleiter gar nicht da sein wollten, wo sie eben gerade sind. Und anstatt sich dem anzupassen, was um sie herum eben „los ist“ machen sie dann einen auf:

  • Blinken
  • Augen zu. und einen anderen Verkehrsteilnehmer nötigen und einbiegen
  • weiterfahren als ob nix gewesen wäre
  • Augen auf (vielleicht muss das in der Reihenfolge auch einen Punkt nach oben? Oder vielleicht machen die die Augen auch gar  nicht zu und auf …????)

Ja, auch ich gehöre zur Mehrheit, die für diese Ignoranten bremst. Fällt mir aber von Tag zu Tag schwerer. Vorgestern abend hat eine Mutter mich zum Bremsen gebracht. Und um das klarzustellen: ic h wusste nicht, dass sie Mama ist. Kann ich ja gar nicht. Als mich ihre Tochter aber sehr erschreckt aus dem Kindersitz auf der Rückbank angestarrt hat, da war es mir schlagartig klar. Ihr??? Egal. Da hatte ich ja zum Glück schon gebremst – und sie einfädeln lassen. 

Trotzdem kommt mal wieder die Frage in mir auf: was, wenn nicht? Dann hätte ich mich schuldig gefühlt. Obwohl ich mich korrekt verhalten hätte. Die Mutter, die ihr Kind in Gefahr gebracht hat? Hat ja schließlich geblinkt – …. aaaaah!

Musik am Mittwoch: Wos übrig bleibt

Über Geschmack lässt sich bekanntlich nur streiten – viele Kritiken schreiben die Serie „Oktoberfest 1900“ heute nämlich in Grund und Boden : mir gefällt sie. Hab am Wochenende alle 6 Folgen in einem Rutsch gesehen und schaue jetzt im Fernsehen noch mal mit Muse und mehr Blick für Details zu … und ich find die Titelmusik von Dreiviertelblut sogar wert, sie zu teilen: „Wos übrig bleibt, wenn die Sonn auf d’Wiesn scheint“ – in einer Live-Version.

Und auch wenn die Folgen unglaublich schnell sind, sich oft viel zu voll anfühlen: allein die Mode, der Blick auf das versnobte München der Jahrhundertwende, die Sprache … Ich vermute, man muss sich darauf einlassen? Und akzeptieren, dass nur ein ganz kleiner Teil Realität mit einem großen Anteil Fiktion ist? Auf alle Fälle musste ich mal wieder grinsen, als ich meine Lieblingsburg Trausnitz als Drehort erkannt hab 😉

Sonntagsfreude: Hopfazupf 2020

In diesem Ausnahmejahr ist sogar die „Hopfazupf“ (Hopfenernte) einfach noch mehr besonders – und ich genieße sehr, dass ich die ein oder andere Momentaufnahme machen darf

Spruch zum Wochenende: Meer sehen

Es braucht so wenig zum Glücklichsein. Wir haben es ans Meer geschafft, es ist Küstenwetter, mit allem, was dazugehört – und wir genießen es. Die Großen und die Kleinen 😲

„Sand unter unseren Füßen. Meer in unseren Ohren. Salz auf unseren Lippen. Glück braucht manchmal keine Worte.“

(Quelle: Küstenglück.com)

Was mich beschäftigt und was ich meinen Patenkindern gerne erzählen würde

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