Spruch zum Wochenende: Viel zu wenig langsam

p1290068… ist das alles schon wieder hektisch, schnell und viel zu viel geworden? Da komme ich noch nicht so ganz mit, mag noch nicht wieder auf Hochtouren laufen. Mein Tempo ist nach wie vor bewusst reduziert und ein Stück weit auch gemäßigt … Da halte ich es fürs Wochenende mit diesem Spruch:

„Ich bin überzeugt, dass wir heute viel zu wenig langsam sind.“ (Robert Walser)

Und bemühe mich, noch ein bisschen in diesem „weniger schnell“ zu verweilen.

Episoden aus (m)einem Autofahrerleben 29

In München haben sie jetzt einen Versuch für zusätzliche Radfahrwege gestartet … das tut auch Not. Denn bei den Radlern haben sich die letzten Monate laut meinen Beobachtungen besonders schlimm ausgewirkt. Die sind nicht mehr gewöhnt, dass da noch mehr Verkehr auf den Straßen unterwegs ist. Also dass da beispielsweise auch Fußgänger gehen. Oder andere Radfahrer, Motorradfahrer, Autos, Transporter, Busse, LKWs usw. fahren. Und das Schlimme an der Sache ist aber ja: wenn mir so ein Radfahrer die Vorfahrt nimmt, weil er nicht mit mir rechnet, und ich nicht bremsen kann – dann?

Insofern mein flammender Appell heute noch mal gesondert an euch, liebe Radfahrer:

  • für euch wurden Fahrradwege gebaut – nutzt sie.
  • für euch gelten die gleichen Straßenverkehrsregeln – haltet euch dran.
  • für euch gelten keine speziellen Regeln wie nebeneinander, rechts oder links vorbei – auch oder besser: gerade ihr solltet achtsam mit eurer Umgebung umgehen und sie vor allem beachten.
  • für euch gibt es weder besondere Schutz- noch Sicherheitsvorkehrungen – dafür müsst ihr selbst die Verantwortung übernehmen.
  • Ich sag es ungern, aber: Ihr seid weder schneller noch cleverer noch allein unterwegs. Ihr gehört zu einem großen Ganzen, das vielleicht auch mal schneller, stärker und vor allem an der Stelle in der Position nicht auf euch vorbereitet ist.

UND ich bin nicht sicher, ob jeder immer so schnell reagieren kann, wenn ihr euer Glück herausfordert …

Mittsommer

Seit ich die längsten Tage meiner Heimat seitenverkehrt auf der Südhalbkugel als längste Nacht und kürzeste Tage erlebt habe, ist mir diese Phase bewusster und „lieber“ geworden. Dieses Mittsommergfühl. Dieser Genuss, dass es von sehr früh bis ganz spät hell ist. Dieses Lebensgefühl. Längster Tag, kürzeste Nacht. Auch wenn ich in diesem Jahr weder ein Sonnwendfeuer noch eine schwedische Midsommarparty mit Blumenkränzen besuche, ich feiere die Sonnwende – und wenn dann sogar das Wetter mitmacht …

 

Was mich beschäftigt und was ich meinen Patenkindern gerne erzählen würde

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