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Laterne

Es ist nie zu spät, etwas Neues zu lernen. Mein Leben lang singe ich „Laterne, Laterne, Sonne, Mond und Sterne“ und „Ich geh mit meiner Laterne und meine Laterne mit mir … Rabimmel Rabammel Rabumm“. Auswendig, eh klar. Im Kindergarten der bezaubernden Nichte reicht das für das benötigte Repertoire bei weitem nicht aus, deshalb kann ich neuerdings auch „Komm, wir woll’n Laterne laufen“ – leider nur den Refrain. Aber den Rest lern ich sicher über die nächsten Jahre. Ist schließlich einmal im Jahr, so ein Kinder-Laternenumzug. Obwohl das ja gar nicht so klar ist. Schließlich hab ich in den letzten Tagen auch neu dazugelernt, dass man Brauchtum ändern sollte, an die neuen Gegebenheiten anpassen, weglassen, was nicht mehr zeitgemäß ist und sich auf das konzentrieren, wovon man dann nicht mehr so ganz genau weiß, warum man es eigentlich macht. Gut, dass ich nicht die Einzige war, die über den sonderbaren Gedankengang eines Politikers den Kopf geschüttelt habe.

Hühnerhautalarm

Ich bekenne, dass ich gerade zu wenig Zeit zum Fernsehen habe. Und deshalb nicht wirklich mitreden kann über die neue Staffel von The Voice of Germany. Hab die Blind Auditions fast komplett verpasst, bin insofern eigentlich raus. Nur dass mir bei der gestrigen Wiederholung eines Battles einmal mehr durch den Kopf gegangen ist, wie wertvoll mir genau diese Phase in den letzten beiden Jahren war. In der TV-Sendung ist das im Ausscheidungsverfahren eine großartige Stimme gegen eine andere großartige Stimme, für Musikgenießer wie mich ein Ohrenschmaus. Da werden wunderbare, einzigartige Stimmen zusammengepackt mit meist außergewöhnlich anspruchsvoller Musik – und einmal mehr bekommt man ein Gefühl dafür, warum Musik verschiedene Harmonien kombiniert, warum es die Komposition ist, die unseren Sinnen den höchsten Genuss verschafft.

Einige meiner Highlights aus den letzten beiden Jahren:

Kombiniere zwei vollkommen unterschiedliche, dabei so markante Männerstimmen zu Gänsehautfeeling in What a wonderful World

Nimm 2 bereits sehr harmonische, da schwesterliche, Klangfarben und setze mit Michael Schulte eine dritte Harmonie ein und lass dich vollkommen fallen, Falling Slowly

Dessert Rose in einer sehr eigenen Interpretation mit zwei außergewöhnlichen Stimmen

Und natürlich dieses ganz besondere Damen-Duo, das mir unvergessen bleiben wird: People help the People

Für diese Woche hab ich mir ganz fest vorgenommen, Donnerstag und Freitag dabei zu sein, denn „Nights in White Satin“ war großartig, bei „Somewhere over the Rainbow“ hatte ich Gänsehaut – und ganz klar will ich Samu noch mal mit Hühnerhaut erleben. Und hoffe auf einen dieser besonderen Momente, wo man zuhört, wie sich Stimmen perfekt vereinen und ganz tief vom Bauch aus sich ein Gefühl von „genauso muss es sich anhören, perfekt!“ in mir breitmacht. Gerne auch mit viel Gänsehaut 😉

Ohrwurmalarm – Hilfe

Kennt ihr das: wenn man morgens beim Aufwachen schon innerlich ein Lied singt, sich den ganzen Tag über permanent dabei ertappt und gefühlt abends der letzte Ton in der Sekunde vor dem Einschlafen verklingt … ? Geht mir gerade so, seit Tagen, mit diesem Lied. Und ich hätte nicht damit gerechnet, denn ich bin doch gar kein Fan von Olly Murs. Tja, da muss ich jetzt wohl durch. Und bestimmt der ein oder andere von euch auch ab sofort – sorry 🙂

Musikalische Entdeckung des Tages

Ich höre Jupiter Jones seit mehreren Jahren, mag die rauchige Stimme, das markante Auftreten der Jungs, den echten Sound. Vor allem die Akkustikversionen sind ehrlich, schlicht, melodisch. Die Texte untermalen die Musik und umgekehrt. Hör ich gerne, deshalb auch mal wieder eine musikalische Empfehlung, die neue Single der Jungs heißt „Rennen und Stolpern“, hört selber rein: http://youtu.be/2zoBUdf3pAA