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Spruch zum Wochenende: Gerangel

Was ich mir in diesen Tagen wieder mal aus ganzem Herzen wünschen würde? Menschen, die sich nicht auf Kosten von anderen Fehlern zu profilieren versuchen. Die nicht nach Macht gieren. Die nicht andere kleinmachen. Nicht geringschätzig und prestigeträchtig Schwächen aufdecken. Sich nicht größer, besser, … machen. Sondern ihre Mitmenschen achten und sich für gemeinsame Ziele stark machen, von denen jeder profitiert. In diesem Sinne hab ich einen Spruch fürs Wochenende gewählt – und etwas angepasst:

„Wir brauchen Anführer, die nicht in Geld und Macht verliebt sind, sondern Gerechtigkeit. Nicht in Ruhm verliebt sind, sondern in Menschlichkeit.“ (Martin Luther King Jr.)

Miteinander statt gegeneinander

Dass ganz Deutschland, nicht nur Bayern, in der Digitalisierung hinterherhinkt, das wissen jetzt mal langsam alle. Und so richtig tut keiner etwas, außer darüber zu sprechen. Dass es dann durch nach wie vor manuelle Arbeit zu einer Verzögerung, Panne oder einem Fehler kommen kann? Ist vorhersehbar. Jetzt würd ich mir nur wünschen, dass alle, die schon wieder nach einem Schuldigen – am liebsten ist ja so manchem der, der bislang in der Krise recht gut abgeliefert hat – suchen, einfach mal die Hemdsärmel hochkrempeln und mit echter Mithilfe einsteigen. Statt mit dem Finger zu zeigen. Ich möchte gar nicht wissen, wie viele Menschen, die durchaus in der Lage wären, eine Notiz zu schreiben oder etwas auszuzählen, einen Übertrag zu machen etc. pp. grad mit Statements unser aller Zeit verschwenden … Wie schön war dieser kurze Moment in diesem Jahr, als alle an ein Miteinander gedacht haben und zusammengehalten haben. So. Und jetzt hab ich auch ein für den ein oder anderen überflüssiges Statement abgegeben. Musste aber raus. Habe fertig …

Unterschied

Es gibt einen Unterschied, zwischen Freiheit und Verantwortungslosigkeit – den erklärt Florian Schroeder recht gelungen. Da steckt viel Wahrheit drin – wahrscheinlich wird sein Anliegen deshalb erst recht spät „erkannt“. Ich finds gut, deshalb poste ich es hier:

Und möchte in diesem Fall noch mal auf einen kleinen, entscheidenden Faktor hinweisen: durch mein vorsichtiges, rücksichtsvolles Verhalten schütze ich nicht in erster Linie mich, sondern meine Mitmenschen. Was genau ich tue? Vor allem und wie immer gründlich Hände waschen. Und wenn ich in der Öffentlichkeit, zum Beispiel beim Einkaufen oder an einer Tankstelle, auf einen oder eine Gruppe Menschen treffe, dann trage ich eine Maske. Und halte Abstand. Das alles schränkt mich kaum ein. Ich bewege mich viel, bin unterwegs, halte mich aber nach wie vor wo möglich von großen Ansammlungen fern. Auch das schränkt mich kaum in meiner Freiheit ein.

Und ich hoffe, dass ich dadurch nicht zum Überträger werde. Das ist es nämlich, was für mich viel schlimmer wäre, als selbst zu erkranken: einen anderen Menschen anzustecken …