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Ferienstart

Wer hätte gedacht, dass die bezaubernde Nichte mal flucht, weil viel zu schnell schon Ferien sind … zu gerne hätte sie jetzt sogar Ferientage oder gar Wochen geopfert, um noch etwas länger die Grundschule zu besuchen. Da ist sehr viel Unsicherheit und Traurigkeit, denn in diesem Jahr ist eben alles anders. Auch wenn sie gar keine Erfahrung hat, wie es sonst war. Sie fühlt sich jetzt, als ob sie viel zu schnell loslassen müsste. Würde den nächsten Schritt gerne etwas hinauszögern …

Kann ich zu gut verstehen, nicht nur im Jahr 2020 ist Schule wechseln eben schon ein großer Schritt. Nur ist es dieses Jahr gefühlt nur ein halbes Schuljahr gewesen?

Beide Patenmädels werden also im Herbst die 5. Klasse in neuen Schulumgebungen starten. Und ich glaube, das werden gute und aufregende Jahre. ich freu mich drauf 😊

Eine kleine Geschichte

So süß, was meine Arbeitskollegin mit ihrer – wenn ich mich recht erinnere – 7jährigen Nachbarin erlebt, deshalb wird das hier mal festgehalten:

meine Kollegin hat immer schon ein Herz für und deshalb eine Menge Katzen. Eine davon ist aus Stoff, heißt Trudy und darf eigentlich ein äußerst geruhsames Leben auf der Couch verbringen. Seitdem das quirlige Nachbarsmädchen sie dort entdeckt hat darf das Sofatier aber auch öfter mal raus, mit in die Nachbarschaft und dort kleine Abenteuer erleben. Jedes Mal sehr spannend, was der Stofftiger dort erlebt, das muss sie ihrem Frauchen dann jedes Mal ins Ohr flüstern – was beim Nachbarsmädchen für große staunende Augen sorgt.

Kürzlich durfte Trudy sogar bei ihrer kleinen Freundin über Nacht bleiben. Weil die nämlich zwei Wochen in den Urlaub fährt und „wir uns dann ja richtig lang nicht sehen.“ Beim Zurückbringen hat Trudy ihrem Frauchen aber ins Ohr geflüstert, dass sie zu gerne mit in den Urlaub kommen würde. Und wisst ihr was, da ist sie jetzt. Natürlich schicken die zwei Reisenden dem Frauchen täglich ein Foto, auf dem Trudy richtig dolle Abenteuer erlebt. Also am Strand, bei den Surfern. Und so.

Zu süß. Bin schon gespannt, ob sie jemals wieder auf ihr langweiliges Sofaplätzchen ziehen mag, oder ob sie jetzt die kommenden wilden Jahre mit dem demnächst Nachbars-Teenager verbringen wird? 😉

Mittsommer

Seit ich die längsten Tage meiner Heimat seitenverkehrt auf der Südhalbkugel als längste Nacht und kürzeste Tage erlebt habe, ist mir diese Phase bewusster und „lieber“ geworden. Dieses Mittsommergfühl. Dieser Genuss, dass es von sehr früh bis ganz spät hell ist. Dieses Lebensgefühl. Längster Tag, kürzeste Nacht. Auch wenn ich in diesem Jahr weder ein Sonnwendfeuer noch eine schwedische Midsommarparty mit Blumenkränzen besuche, ich feiere die Sonnwende – und wenn dann sogar das Wetter mitmacht …

 

Der 3. Geburtstag

Ein ganz kleines bisschen wär schon schön, wenn alles “ normal“ wäre. Dann würde Nichte 2.0 ihren 3. Geburtstag nämlich „noch mehr“ feiern … aber „passt schon“.  Und auf der anderen Seite wird ja sowieso schon seit Wochen immer wieder voller Begeisterung „Happy birthday to you“ gesungen (das kann sie so toll, das muss also mal festgehalten werden!). Das große Geschenk in Form eines Baumhausparadieses mit Schaukeln und Rutsche ist ja bei Oma und Opa aufgebaut worden, da muss sie sich also noch bis zum nächsten Besuch gedulden. Aber das eigene Hochbeet wurde am Wochenende im Garten perfekt platziert und wartet jetzt mit ordentlich Erde befüllt auf das Bepflanzen. Schnittlauch soll reinkommen und Blumen – mehr? „Lieber nicht“.

Der Jubeltag selbst hatte einen perfekten Start: mit der vergötterten großen Schwester auf der Treppe sitzen, leckere Kirschen vom Gemüsemann schnabulieren und die Kerne in großem Bogen in den Garten spucken. Hach. Danach die drei Kerzen auf dem Geburtstagszug auspusten – hä, nur 3? Wie alt wirst du denn? Neun 😉 – und sich was wünschen. Kuchen futtern. Und dann kommt schon die Oma zum Feiern – das wird sooo schön.

Happy birthday to you, alles Gute zum Geburtstag – happy birthday to you ❤