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Berufstätige Tante, gefühlt Anfang 30 - leider nicht von Beruf Tante. Und deshalb "viel zu wenig" Zeit für meine mittlerweile 4 "Patenkinder". Ich denk mir oft: das müsstest du jetzt in einem Brief schreiben, das hätte ich gerne mit euch erlebt. Und es bleibt beim Vorsatz ... Ich habe mir vorgenommen, hier regelmäßig zu schreiben - wenn ich etwas erlebe, das wert ist, notiert und geteilt zu werden! Das ist die Idee - alles weitere ergibt sich.

Geburtstage feiern

Wow, kenn ich viele Menschen, die gerade Geburtstag haben. Heute feiert eine liebe Freundin, fast mein Alter, und ein guter Freund, der irgendwas über 70 wird. Gestern hatte ein alter Freund, also nicht vom Alter her, sondern weil ich ihn schon EWIG kenne. Und am Sonntag wird die tollste aller Nichten ganze 2 Jahre alt. Dann kommt noch nächste Woche das „große Patenkind“, er wird 7. Und es fallen mir noch ganz schön viele Menschen aus meiner Umgebung ein, die „gerade“ Geburtstag haben. … Man könnte sagen: ich bin von Schützen umgeben, und fahre gar nicht mal so schlecht damit?

Und jetzt mal die Frage aller Fragen: wie soll man als berufstätige Tante Geschenke gebacken bekommen? Ist ja nicht so, dass frau jedes xbeliebige Geschenk online bestellen möchte. Ich hab da sehr besondere Ansprüche an mich selbst, vor allem, wenns um meine drei Patenkinder geht. Da reicht meist nix Bestellbares oder Kaufbares, will ich vorher schon mal angesehen, getestet und für gut befunden haben.

Beim Großen ist es am schwersten, denn er erwartet was Besonderes von mir (nachdem ich letztes Jahr gründlich verk…, also versagt habe …). Ich hab jetzt mal was vorbereitet, was aktuell in der Prüfung bei den gestrengen Eltern ist, mal sehen, ob das die an mich gesetzte Erwartungshaltung positiv beeinflussen kann?

Für V. hab ich ein Puzzle-Buch gefunden, für das sie eigentlich noch zu klein ist. Aber da man bei ihr selten von zu klein sprechen kann hab ich mich jetzt einfach mal getraut. Und dann gibts noch den selbstgebackenen Kuchen für den Kindergarten (mit vielen vielen bunten Smarties) und den Schlafsack. Und bestimmt jede Menge Gegacker und Gelache und ganz viel Kuscheln – freu mich schon!

So, dann mal auf ins nächste durchgeplante Wochenende, wie habe ich heute so schön in einer Freitagsfüller-Liste gelesen: hoffentlich wird es in den nächsten Wochen langsam etwas ruhiger! Dem frommen Wunsch schließe ich mich gerne an.

Schönes 1. Adventswochenende euch allen 🙂

Es wird Winter: 5 Tipps an die Autofahrer

Tip 1:

Liebe Geschlechtsgenossinnen, die ihr bei diesem Wetter Schiss habt, mit dem Auto unterwegs zu sein: lasst es einfach zu Hause stehen. Und seid anders mobil.

Tip 2:

Liebe Autofahrer, die ihr heute morgen im Radio gehört habt, dass in Bayern chaotische Straßenzustände herrschen: haltet die Augen offen, prüft den Zustand der Straßen und verhaltet euch entsprechend. Die Nachrichten haben leider die Tendenz, nicht zu erwähnen, wo es nicht spiegelglatt ist.

Tip 3:

Liebe Autofahrerinnen und Autofahrer (nicht nur in München): es reicht nicht, den Scheibenwischer zu betätigen und nach einigen Kilometern dann wirklich aus dem Auto rauszusehen.

Tip 4 – hat nichts mit dem Wetter zu tun:

Liebe Fußgänger: warum steht wohl an manchen Straßen ein riesengroßes Schild mit der Aufschrift „Hier kein Übergang!“ mit einem Hinweis, dass auf der anderen Seite der Kreuzung ein Fußgängerübergang ist? …?

Tip 5 – an mich, muss ich selbst beherzigen:

An Tagen wie diesen hab ich es nicht eilig, in die Arbeit zu kommen, ich bin höflich und rücksichtsvoll zu allen anderen Verkehrsteilnehmern und lasse mir die Laune auch von denen nicht verderben, die es offensichtlich darauf anlegen, mich und andere mit ihrem Verhalten zu provozieren. So, das ist mein neues Mantra, hoffe, es wirkt bald!!!

Teenagerträume

Meine Freundin Claudi durfte heute einen ganz großen Star treffen – der heute abend ein Konzert in München gibt. Und da geht schon etwas der Traum einer jeden 13jährigen in Erfüllung, oder? Wer von uns – und jetzt mal ganz ehrlich sein – wollte nicht schon mal Robbie Williams & Co persönlich treffen, kennenlernen, sich unterhalten, so ganz persönlich? Und meine Herren, Hand aufs Herz, auch ihr habt als pubertierende 15jährige sicher davon geträumt, dass euch eure Angebetete (wer auch immer) im Publikum entdeckt und auf die Bühne holt? Oder euch in den VIP-Bereich einlädt, oder oder oder …

Ganz ehrlich: das ändert sich überhaupt nicht, wir Erwachsenen sind genauso. Die Vorfreude steigt, die Aufregung wird immer größer, man wird nervös – schon wenn man „nur“ ein Konzertticket ergattert hat? Und für die liebe Claudi war das heute nachmittag einfach genial, 30 Minuten mit einem tollen Menschen. Sitzen, reden, Fragen stellen, Antworten bekommen. Besonders. Ich freu mich jetzt schon auf den Bericht in ihrem Blog dazu und den Livebericht, den ich hoffentlich auch BALD zu hören bekomme …

(… auf mich wartet heute übrigens statt Teenagertraum Erwachsenengraus: nachdem ich heute morgen im Horoskop gehört habe, dass sich der Schmutz durch die günstige Konstellation quasi von selbst entfernt geh ich jetzt Putzen. Sollte dann ja in ein paar Minuten erledigt sein, wenn ich das Putzzeug in die Hand nehme, ist es schon vorbei? Oder? :-))

Schoko, oder nicht, das ist hier die Frage

Darf man jetzt? Oder soll man nicht? Die Türchen im Adventskalender öffnen und die Schokolade vernaschen? Da sind sich die Meinungsmachenden in deutschen Landen gerade etwas uneins. Oder? Schaut man auf meinungsmachende Institutionen, dann sollte man zumindest ganz schön viele Produkte nicht essen. Hört man sich die Meinung derjenigen an, die ihr Geld mit der Produktion der süßen Überraschungen im Plastikmantel, versteckt hinter netten Bildchen, verdienen, dann darf man mit einigen Ausnahmen ungetrübt genießen …

Puh, und das so kurz vor dem Start? Ich bin komplett überfordert. Und sicher nicht nur ich. Was bitte sollen denn jetzt die Millionen Kinder machen, die seit Wochen durch die Supermärkte gelaufen sind, vor jedem Verkaufsstand gebettelt haben, eigentlich schon vor Wochen, also spätestens, als die ersten Adventskalender ausgelegt wurden, mit Advent starten wollten und ergo schon viel zu lange gewartet haben? Sollen also die, die sich seit Wochen darauf freuen, endlich das erste Türchen zu öffnen, sollen sie wirklich verzichten? Das ist ja jetzt fast wie Fastenzeit – nur viel grausamer? Und dann noch die wichtigere Frage: ist das eigentlich nur in Deutschland jemandem aufgefallen? Denn die Massenproduktion von Adventskalendern findet wahrscheinlich sogar weltweit statt?

Klar gibts jetzt zumindest hier eine Menge verantwortungsbewusste Mamis, Papas, Tanten, Onkel, Omas und Opas, die sich gerade fieberhaft einen Plan B einfallen lassen (ich gehöre ausnahmsweise nicht dazu, weil ich schlicht keine Zeit dazu habe). Das ist nämlich das Gute daran, wenn der mediale Eklat ca. eine Woche vor Start des geplanten Projekts stattfindet.

Denn seien wir mal ganz ehrlich: ein Adventskalender ohne Schokolade – geht gar nicht. Und allen, die jetzt selber basteln und bestücken und so weiter: viel Spaß – und nicht zu viel wegnaschen 🙂