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Berufstätige Tante, gefühlt Anfang 30 - leider nicht von Beruf Tante. Und deshalb "viel zu wenig" Zeit für meine mittlerweile 5 "Patenkinder". Ich denk mir oft: das müsstest du jetzt in einem Brief schreiben, das hätte ich gerne mit euch erlebt. Und es bleibt beim Vorsatz ... Ich habe mir vorgenommen, hier regelmäßig zu schreiben - wenn ich etwas erlebe, das wert ist, notiert und geteilt zu werden! Das ist die Idee - alles weitere ergibt sich.

Meine Woche – meine Sonntagsfreude

Wie war meine Woche so?

Geärgert … über den megagroßen Egoismus im Straßenverkehr, das wird wirklich an manchen Stellen (lebens)bedrohlich.

Gefreut … dass sich zwar noch langsam aber doch positiv spürbar neue Routinen im Zusammenleben Haus an Haus zwischen Großeltern, Onkel, Tanten und Nichten-Familie einstellen, das ist wohltuend.

Gedacht … dass diese 300 Euro Extrageld schlicht zu hoch besteuert werden – für mich nicht schlimm, aber diejenigen, die es echt brauchen? Können dafür einmal einkaufen oder tanken. Und dann?

Gefragt … warum es so vielen Mitmenschen so schwer fällt, mal über den eigenen Tellerrand hinauszuschauen.

Gefühlt … ich bin angesichts des so offen ausgesprochenen Hasses auf einzelne Personen in der Regierung einfach immer mehr geschockt.

Gelitten … oder eher wie gelähmt gefühlt, als ich einen eigentlich liebenswerten Mittfünfziger, der im Wohlstand lebt und gesund ist, Parolen nachplappern und vor allem verbreiten höre – und außer mir widerspricht keiner …

Genossen … dass meine Wohnumgebung, die sich im Urlaub sehr chaotisch angefühlt hat, wieder sehr viel mehr Wohlfühlambiente hat.

Gewesen … mit den Nichten beim lokalen Volksfest mit Losstand, Kinderkarussell und Autoscooter, mehr nicht, aber das hat auch mehr als gereicht. Aufs Oktoberfest? Kann ich auch dieses Jahr gut verzichten.

Getroffen … letztes Wochenende ganz viele Gleichgesinnte bei einem Workshop. Das war ein bisschen unerwartet, umso positiver die Energie, die diese zwei Tage bei mir freigesetzt haben.

Gesucht … den perfekten Tag mit Morgennebel im Hügelland. Und erfolgreich gefunden, da haben sich magische Knipser-Momente förmlich aufgedrängt.

Gelacht … mit den Kollegen, ganz viel und von Herzen. Tut so viel besser als Jammern. Punkt.

Geweint … eher mal wieder laut geseufzt, wenn beim ersten Mal Homeoffice nach dem Urlaub keine Verbindungen mehr stehen. Ich bin ja kein technischer Support, aber wäre es nicht sinnvoll, das einmal dauerhaft einzurichten, statt jedes Mal Zeit zu investieren …?

Gewundert … wie kalt es draußen geworden ist. Hab gestern die Heizung angemacht.

Gegessen … die beste Pizza Tonno seit langem.

Genascht … der Brie musste weg.

Getrunken … den ersten heißen Tee des Herbstes.

Gehört … beim Spazierengehen ein oinkendes Wildschwein.

Gelesen … nicht viel, hauptsächlich Nachrichten.

Gesehen … in meiner schlaflosen Nacht einmal vorab die komplette neue Staffel von Frizzie, der Himmel muss warten.

Gespielt/Gebastelt/Gehandwerkt/Geschrieben … zusammengebastelt hab ich einigen interessierten Kollegen Infos rund um das Thema Nutzung von Social Media Kanälen. Weil sonst jeder mit jeder Frage bei mir rauskommt und das zwischenzeitlich richtig viel meiner mir schon sehr wertvollen Arbeitszeit frisst …

Getan … alle Nichten haben für ihre neuen Zimmer eine Wandverschönerung bekommen. Die Schneekönigin bei Nichte 2.0 glitzert bereits mit der Sonne um die Wette (wenn sie mal scheint …).

Gekauft … Lebensmittel.

Geschlafen … bis auf eine Nacht tief und fest

Geträumt … laut meiner Erinnerung vollkommen traumlos.

Geplant … von Tag zu Tag, bin aktuell sowohl im privaten wie auch im beruflichen Umfeld umgeben von Corona, Grippe, saisonalen Erkältungen … ich hab mir das Planen in solchen Zeiten abgewöhnt. Und tue, was sich ergibt.

FAZIT: Meine Eltern hatten jetzt auch Corona, zum Glück sind beide auf dem Weg der Besserung. Mein Zuhause hat sich durch unsere WG-Situation für mich ziemlich ungut angefühlt, aber sonst kann ich den aktuellen Zustand als sehr zufriedenstellend beschreiben.

Vielen Dank an Impulsgeberin Rina für die Fragen, die meinen Antworten so eine schöne Struktur geben 🫶

Sonntagsfreude wird zu „Meine Woche …“

Der Wiedereinstieg ins Blogschreiben ist aus unzähligen Gründen immer wieder und vor allem zeitlich so gut wie unmöglich. Deshalb mache ich es mir jetzt „einfach“ und probiere einen festen Tag und das typische Frage-Antwort-System. Mal sehen, ob es damit leichter fällt? 😉

Wie war meine Woche so?

Geärgert … dass das neue Zuhause der Nichten auch 2 Wochen nach dem Umzug immer noch Baustelle ist und viel zu viele Ausreden umständlich erklärt werden statt Hand anzulegen und den Zustand für alle zu verbessern.
Gefreut … über Nichte 3.0, die mich so oft einfach nur überglücklich anstrahlt.
Gedacht … dass Nichte 2.0 mittlerweile so super deutlich spricht, obwohl das Zungenbändchen es ihr unverändert oft echt schwer macht.
Gefragt … ob ich mich bei der bezaubernden Nichte für irgendwas entschuldigen muss, weil sie schon sehr oft so wirkt, als ob ich ihr schlimmste Dinge antun würde. Also wenn, dann sicher nicht mit Absicht und vor allem, ohne dass es mir bewusst wird?!?
Gefühlt positiv … geliebt
Gefühlt negativ … mehr als urlaubsreif
(Gelitten … fällt mir nix ein)
Genossen … aus ganzem Herzen die wenigen Stunden mit der besten Freundin.
Gewesen … im Freibad.
Getroffen … einen großen Teil meiner Cousinen und Cousins.
Gesucht … wie immer: Schlüssel, Brille, Handy, Geldbeutel. Und von vorne 🙄
Gelacht … dummerweise wenn Nichte 2.0 vor lauter Gschafteln irgendwo dagegen rennt oder stolpert (ich weiß, das ist echt nicht nett, aber da ich vorher wie eine Mantra-Maschine „langsam, und hinschauen, wo du langrennst …“ rufe evtl. dann auch ein bisschen nachvollziehbar, oder?)
Geweint … ein paar Tränen hab ich vergossen, weil ich diese Woche meine Kindergartenfreundin und ihren todkranken Sohn besucht habe. Ich durfte beim Umlagern helfen und hab gefragt, ob ich das darf. Er hat ganz deutlich gezwinkert – das war für mich so emotional, kann ich gar nicht beschreiben. Und ein kleines Zeichen, dass er eben nicht nur körperlich noch da ist ❤️
Gewundert … dass ich in einem sehr formellen Kontext namentlich und fast schon emotional erwähnt worden bin, war sehr unerwartet und hat mich richtig berührt.
Gegessen … alles, was die Nichten mögen
Genasch
Getrunken …
Gehört … dass Prince Charles jetzt König ist. Bin gespannt, wie lange sich der neue Titel falsch anhören wird.
Gelesen … ein bisschen hier und da, vor allem die liebevollen Nachrufe zum Tod der Queen
Gesehen … sehr viel Sonnenaufgangsfarben und Lichtstimmungen
Gespielt/Gebastelt/Gehandwerkt/Geschrieben … Nichte 2.0 und ich haben gemeinsam Briefe an den jetzt nicht mehr Kindergarten und die Freunde gemalt und geschrieben, jetzt bekommen alle ihre Adresse und sollen viel und oft schreiben, damit sie Post in den neuen Briefkasten bekommt
Getan … gar nicht viel, weil die Nichten im neuen Zuhause noch keine Routinen haben. Für mich bin ich aber früh raus aus den Federn und in den Hopfengärten Stimmungen einfangen gewesen. Zum gemeinsamen Frühstück war ich dann immer schon wieder zurück.
Gekauft … einen Homeoffice-Schreibtisch für den Bruder (damit ich meinen schönen runden Esstisch wieder für Wohnzwecke nutzen kann – wieder Friede in der WG).
Geschlafen … trotz Vollmond meistens richtig gut und lang
Geträumt … ich glaub zur Abwechslung mal gar nichts.
Geplant … nicht viel, weil das Leben grad mehr denn je nicht planbar ist. Heute wollte ich zum Tag des offenen Denkmals fahren, daraus wurde ein Überraschungsbesuch bei meinem kleinen Bruder 😉

FAZIT: keine typische Urlaubswoche, aber dafür außerordentlich intensive Nichten-Tanten-Momente. Und je weniger Baustelle, je mehr Ordnung, desto besser für alle Beteiligten.