Der schiefste Turm …



… steht gar nicht in Pisa. Da steht „nur“ der schiefe Turm. Der schiefere steht in Bad Frankenhausen. Und wer den schiefsten sehen möchte, der muss nach Ostfriesland. Genauer gesagt nach Suurhusen. Dort kann man großes Glück haben und auf dem Friedhof auf einen netten Herrn treffen, der Platt spricht. Aber durchaus in der Lage ist, seinen Schnack ins Hochdeutsche zu übersetzen.

Der hat einen großen alten Schlüssel, der ins Schloss passt. Dann nimmt er seine Zuhörer mit auf eine Reise in die Vergangenheit. Erzählt, wie alte friesische Häuptlinge hier einen Wall aufgeschüttet haben, auf dem sie eine Kirche außerhalb des Dorfes errichteten, der Turm kam später. Über die Sturmflut, die meterhoch stand. Über den Neubau des Kirchenschiffs. Über die Glocke, die Christian Wulff den Suurhusenern geschenkt hat. Über die metertiefen Stützen, die den schiefen Turm heute gegen ein weiteres Kippen stabilisieren. Und über Besucher aus aller Welt und was die so zu erzählen haben …

Ich kann einen Stop am schiefsten Turm der Welt nur empfehlen, es war zufällig, überraschend und sehr kurzweilig 🙏😊

5 Kommentare zu „Der schiefste Turm …“

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