„Popi“


Neuerdings verteilt Nichte 2.0 die Sitzplätze. Per Ansage. Das läuft sehr willkürlich, keiner sollte sich setzen, ehe sie nicht definiert hat, wohin der „Popi“ der entsprechenden Person zu verweilen hat. Sonst gibts Alarm.

Das läuft dann zum Beispiel so ab: Das jüngste Familienmitglied merkt, dass irgendwas in Planung ist. Sie will also definitiv miiiiit. Vorsichtshalber dirigiert sie sich dann wortstark Richtung Auto der Tante. Dort ist irgendwie klar, dass ein Kindersitz zu wenig drin ist. Egal. „Coco oder Gigi Popi“ (je nachdem, was ihr gerade einfällt) auf den Fahrersitz – Nini „Popi“ in den Kindersitz – „Gu Popi“ sitzt hinten, ohne Kindersitz. Egal. Hauptsache angeschnallt.

Und Guuuuu bleibt eisern sitzen …. weil sie miiiiiiiit will. Und das Tantenherz bricht, wenn sie sich an mich klammert und unbedingt mitfahren will. Dummerweise: mitkommen würde sie. Nur dann braucht sie irgendwann doch die Mami. Also spätestens beim Einschlafen. Oder so. Weil ich würd sie natürlich gerne einpacken und was mit beiden Mädels machen. Aber da ist sie mit ihren zwei Jahren und als Mama-Kind schlicht noch nicht ganz so weit ….

„Guuuu“ ist übrigens ihr selbst gewählter Name. Wahrscheinlich von „du“. Und zuckersüß, dass die Familie jetzt mit Mami, Papi, Nini und Gu schön durchdefiniert ist.

2 Kommentare zu „„Popi““

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