Sonntagsfreude: Familientradition 2.0


Es gibt so familiäre Traditionen bei uns, die sind besonders. Da gestern 4 neue Kälber als Sommergäste auf die Weide eingezogen sind mussten heute natürlich die Nichten zum Beschnuppern vorbeikommen. Keine Frage, die Neugierde ist auf beiden Seiten riesengroß. Die Jüngste ist, wie einst die große Schwester, ein Schisser … noch 😊

Witzig auch die Wiederholungen beim familiären Mittagessen. Es gibt wie von den Enkeltöchtern bestellt Spätzle mit einer guten Soße – die Oma bekommt großes Lob. Und beide langen kräftig zu. Aber wie schon vor etwa 6 Jahren, die Jüngste konzentriert sich für den Geschmack ihrer Mutter viel zu sehr auf die anderen Teller und vergisst vor lauter Gschaftln immer wieder das selber essen. Und schon ein Stück weit urkomisch, wenn die große Schwester dann den Kopf über die kleine schüttelt und weiter Spätzle in sich rein schaufelt. Sie ist wirklich das beste Beispiel dafür, dass sich das Essverhalten der Jüngsten am großen Familienmittagstisch mit den Jahren ganz von selbst ändert …

Und was für ein perfekter Nichten-Tanten-Tag: Frühlingswetter, Kälber und Hühner inspizieren, schaukeln, den neuen Traktor von Onkel und Tante in Augenschein nehmen, zu den Ponys und Hirschen spazieren, am Teich nach dem Herrn Reiher Ausschau halten, Steine mit echten Kristallen gefunden – und ziemlich lang über das glibberige Etwas diskutiert, das wir am Feldrand gesehen haben. Viele Themen, immer was zu quatschen. Groß und klein fix und fertig, aber mit roten Backen und einem strahlenden Lächeln. Hach!

„Am Sonntag einen Blick auf die vergangene Woche richten: Bild(er), Worte, Gedanken… die ein Lächeln ins Gesicht zaubern, einfach gut tun oder ohne große Erklärung schlicht und einfach eine Sonntagsfreude sind.“ Leider hat Rita das schöne Projekt Sonntagsfreude eingestellt, ich teile meine persönliche weiter mit euch, denn mir geht es um den ursprünglich von Maria ins Leben gerufenen Gedanken – sich liebevoll an die vergangene Woche erinnern, nicht immer gleich zur Tagesordnung übergehen, sondern die kleinen Glücksmomente einfangen, um sich auch später daran zu erinnern.

4 Kommentare zu „Sonntagsfreude: Familientradition 2.0“

  1. Hallo Doris,

    ich finde es schön, wenn solche Traditionen gepflegt. Schön finde ich auch, dass zu solchen Anlässen die gesamte Familie zusammen kommt. Es ist bestimmt interessant für die Kinder den Bauernhof zu erkunden. Meine Oma hatte auch Schweine und Kühe. Es war immer interessant den „Zoo“ zu erkunden, auf den Heuboden zu klettern und dort zu spielen oder den Garten unsicher zu machen. Ich glaube es gibt in der heutigen Zeit wenige Kinder die die Chance haben so aufzuwachsen.

    Liebe Grüße und eine schöne Woche
    Harald

    Gefällt 1 Person

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