1000 Fragen an mich #15


281. Malst du oft den Teufel an die Wand?
Die Redewendung passt nicht so ganz zu mir, weder im wörtlichen Sinn des Bildes (wer ein Haus frisch renoviert hat malt NICHTS an Wände), noch bin ich für meine Schwarzseherei bekannt. Dass ich mir innerlich Sorgen mache, mir manchmal Szenarien vorstelle, die dann zum Glück nicht eintreten, das ja. Aber ich drücke die Gedanken nicht in Worte aus, bin in Krisensituationen eher für vernünftiges Handeln und eine besonnene Art bekannt.

282. Was schiebst du zu häufig auf?
Längst überfällige Arztbesuche und den Lohnsteuerjahresausgleich 🤨

283. Sind Tiere genau so wichtig wie Menschen?
Jedes Lebewesen ist wichtig, ich gestatte mir dennoch, eine Mücke, die an mein Blut will, zu erschlagen. Der Stärkere gewinnt, isso im Tierreich.

284. Bist du dir deiner selbst bewusst?
Ich kenne meine Stärken und Schwächen, achte auf mich und höre auf Bauchgefühl und innere Stimme. Das klappt, solange mir niemand Vorwürfe, am schlimmsten sind ungerechtfertigte, macht. So etwas bringt mein Selbstbewusstsein immer ins Wanken, denn ich reflektiere die Meinung anderer, hinterfrage, setze mich kritisch mit deren Meinung über mich auseinander …

285. Was war ein unvergesslicher Tag für dich?
Meinen Geburtstag habe ich 2010 in Andalusien verbracht. Den Tag selber in Granada, mit einem krönenden Blick auf die Alhambra. Den Folgetag verbrachten wir mit einer geführten Tour durch das Bauwerk und haben zigtausend Bilder gemacht …

286. Was wagst du dir nicht einzugestehen?
Auch nach viel Nachdenken, da gibt es nichts. Ich bin mit mir selbst sehr transparent und aufgeräumt, kenne meine Schwächen und gehe mit ihnen um.

287. Bei welcher Filmszene musst du weinen?
Bei keiner bestimmten, das kommt auf Tagesform und ähnliches an, gibt kein Muster oder eine Szene, die mich IMMER zum Weinen bringt.

288. Welche gute Idee hattest du zuletzt?
Ich hab mir ein neues Ordnungssystem für meine Unterlagen überlegt, mal sehen, ob es so praxistauglich ist, wie ich mir erhoffe.

289. Welche Geschichte würdest du gerne mit der ganzen Welt teilen?
Nicht eine bestimmte, aber immer wieder, die kleinen Beobachtungen und Erlebnisse – siehe der Titel des Blogs: meine Sicht der Welt …

290. Verzeihst du anderen Menschen leicht?
Kommt drauf an. Einerseits auf das, was es zu verzeihen gilt. Aber auch auf die Reaktion des Gegenübers. Ich kann wegen Kleinigkeiten sehr nachtragend sein, oder auch richtig schwerwiegende Themen einfach vergessen.

291. Was hast du früher in einer Beziehung getan, tust es heute aber nicht mehr?
Vor der Renovierung habe ich mich zeitlich eher in das Zeitfenster anderer eingepasst, mich an ihre Terminkalender angelehnt. Das hat sich radikal geändert, heute vergebe ich die Zeitslots in meinem Kalender und breche für mich unnötige Zeitverschwendung sehr schnell ab.

292. Was hoffst du, nie mehr zu erleben?
Gefühlte Ausweglosigkeit.

293. Gilt für dich das Motto „Was ich nicht weiß, macht mich nicht heiß“?
Ja, klappt aber nur, wenn derjenige, der mir etwas verschweigen möchte, ohne schlechtes Gewissen auftritt, sonst spür ich es und es hängt zwischen uns …

294. Wie wichtig ist bei deinen Entscheidungen die Meinung anderer?
Ich bespreche mich mit anderen, stelle Fragen und höre mir die Antworten an. Die Entscheidung ist meine eigene, ich finde es schwierig, jemanden für mich entscheiden zu lassen, denn der andere kann ja nicht die für mich entstehenden Konsequenzen tragen.

295. Bist du ein Zukunftsträumer oder ein Vergangenheitsträumer?
Geht es bei der Frage um das Traumverhalten im Schlaf? Dann weder noch, meine Träume sind ganz konkrete Erlebnisse, allerdings vollkommen abgemixt mit unmöglichen Konstellationen, Situationen usw., vor allem oft ohne Bezug zu meinem Leben. Selten, dass ich eine Situation im Traum genauso erlebe, wie sie in der wirklichen Vergangenheit war.
Sollte es bei der Frage um das Tagträumen gehen: beides. Ich erinnere mich gerne an schöne Gelegenheiten. Und stelle mir vor, was vor mir liegen könnte. Male es mir mal bunt, mal „weniger schlimm“ als ich es eigentlich erwarte, aus …

296. Nimmst du eine Konfrontation leicht an?
Ja, ich gehe mit Konfrontation konstruktiv um, stelle mich der Situation. Außer ich werde als Frau von einem Mann anzüglich konfrontiert, solche Situationen breche ich ab.

297. In welchen Punkten unterscheidest du dich von deiner Mutter?
Ich bewege mich mehr und richte mich nicht in allem nach meinem Vater, um diesen Zustand dann in regelmäßigen Abständen zu beklagen …

298. Wo bist du am liebsten?
In der Natur.

299. Wirst du vom anderen Geschlecht genug beachtet?
Ja.

300. Was ist dein Lieblingsdessert?
Wenn man meine Patenkinder fragt, werden sie sich was wünschen, denn sie wissen: beim Nachtisch bin ich raus. Sie bekommen gerne mein Eis, Schokolade, Mousse oder was auch immer. Mir wäre Käse lieber, allerdings esse ich sowieso nichts mehr, wenn ich satt bin. Manchmal überkommt mich dann doch der Süßhunger, Karotten-, Zitronen- und jegliche Nusskuchen mag ich.


Johanna alias pinkepank stellt 1000 Fragen, sie und viele viele andere Blogger antworten. Spannend, dieser Weg der Selbstfindung, anhand gängiger Fragen etwas Selbstreflektion. Dazu sicher viele Infos für meine Patenkinder zum Nachlesen. Deshalb wird das – statt immer wieder mal sogenannten Blogstöckchen – (m)ein Schreibprojekt für 2018, mal kurz, mal ausführlich. Ganz so, wie es sich ergibt.

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