Episoden aus (m)einem Autofahrerleben (9)


Wir haben Winter. Echten Winter. Mit viel Schnee. Und vor allem bei der Parksituation merkt man: Autofahrer sind sich selbst am nächsten. Wer sein Fahrzeug bewegen muss und zurückkehrt hält riesengroße Sicherheitsabstände. So werden aus 50 möglichen Parkplätzen ganz schnell 30, 10 fallen zusätzlich durch die hochgehäuften Schneehafen weg … blöd, wer zu spät kommt und an den wenigen Autos mit großen Lücken entlangfährt, aber trotzdem keinen Parkplatz findet. Hm. Ich laufe ja gerne ein Stück! Auch ein weites Stück, aus einem ganz anderen Wohnviertel …

Was mir auffällt: Winterräumdienst ist nicht gleich „die Straßen werden geräumt, wenn Bedarf ist“. Da hat wohl jeder Beauftragte großen Interpretationsspielraum bzw. ein großzügiges Zeitfenster. Das ganz bestimmt nicht immer mit den Zeitfenstern der Verkehrsteilnehmer übereinstimmt.

Und ich wiederhole mein Mantra an mich selbst: ich habe es bei diesen Wetterverhältnissen nicht eilig, nehme Rücksicht auf unsichere Verkehrsteilnehmer und plane unvorhergesehene und vor allem dämliche Manöver ein. Und habe ab sofort immer Nachfüllspritzwasser dabei, das auch bei Minusgraden einsatzfähig bleibt …

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13 Kommentare zu “Episoden aus (m)einem Autofahrerleben (9)”

  1. Es ist traumhaft schön, die Winterwelt. Der Verbrauch an Spritzwasser ist unendlich und damit ich am Seitenfenstern was sehe, kann ich es dort gemischt mit Salz wieder abwaschen. Die Welt ist dank dem Schnee leiser, aber auch enger geworden. Ich mag es trotzdem, so wie es jetzt ist und inzwischen haben sich die Autofahrer an die Verhältnisse gewöhnt und es klappt.

      1. Meiner übrigens auch nicht – heute morgen hatte ich den Temperaturmesser auf -20 Grad – und beim Starten so ein süßes „nnnjjjj“, mehr aber erst mal nicht. War erst auf den 3. Versuch zum Anspringen bereit 😦

  2. Man muss sich schon vermehrt bei winterlichen Verhältnissen auf eine andere Fahrweise einstellen. Wenn das nur alle täten… , manche fahren waghalsig wie immer und andere sollten besser ihr Auto stehen lassen, weil sie wie Fahranfänger den Verkehr behindern.

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