Wie ein Regenbogen, aber eben keiner


Ein Phänomen, das uns Mädels bei einem Ausflug an den Starnberger See an einem sehr klaren, fast schon heißen Herbsttag vor Jahren sehr begeisterte, waren regenbogenfarbene Wolken am Himmel. Also kein Regenbogen, sondern wirklich nur eine Art „Regenbogenloch“ im Himmel in allen Farben … Wir haben damals stundenlang nach oben  geschaut und gestaunt. Seitdem beobachte ich ein ähnliches Phänomen hin und wieder bei Vollmond. Oder an besonders farbintensiven Abendhimmeln. Und die Erklärung ist so einfach wie spannend: das sind sogenannte irrisierende Wolken, die durch die Beugung von  Lichtstrahlen an Wassertröpfchen oder Eiskristallen entstehen. Und in allen Farben erstrahlen. (Originalbilder von damals muss ich nachliefern, meine Ordnung muss es irgendwohin verschoben haben, wo ich es gerade aktuell nicht finde, hmpfff?!?)
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Kathie fragt, was uns in der Natur zum Staunen bringt. Ich hab mich über ihr Projekt sehr gefreut, und finde, da sind ein paar schöne Wunder der Natur dabei, auch einige, die ich überhaupt nicht kannte. Und die ich schon deswegen zum Nachlesen empfehlen möchte.

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8 Kommentare zu “Wie ein Regenbogen, aber eben keiner”

  1. Echte irisierende Wolken sind meines Wissens ein ziemlich seltenes Phänomen – da hattet ihr grosses Glück, sie zu beobachten!

    Ich hatte es auch einmal, wenn auch unter besonderen Umständen: Während einer unserer Nordamerika-Touren blieb uns die geplante Durchfahrt durch den Glacier-Nationalparks in den USA wegen eines Waldbrandes verwehrt. So mussten wir den Park umfahren und sassen schliesslich bei tiefstehender Sonne im Restaurant unserer Lodge am Panoramafenster mit Blick in Richtung Park, aufsteigender Rauchwolken und der Sonne… und ob nun der Rauch eine Rolle gespielt hat, oder nicht, die „richtigen“ Wolken am Himmel nahe der Sonne zeigten sich in schönster Regenbogen-Pracht.

    Leider habe ich keine brauchbaren Fotos davon zustande gebracht – man sieht den Regenbogen-Effekt darauf einfach nicht. So etwas zu fotografieren scheint mir demnach nicht ganz einfach zu sein.

    In jedem Fall danke für deinen Beitrag und die Empfehlung – ich freue mich auch nach der Deadline :).

    1. Liebe Kathie, danke für den ausführlichen Kommentar, wir „meinen“ zumindest, dass es welche waren. Ein Spaziergänger, der unsere Irritation mitbekommen hat, hat uns damals zumindest diese Erklärung geliefert – mal sehen, ob ich meine Bilder doch noch finde, dann können wir gemeinsam analysieren 😉 liebe Grüße zu dir

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