Spruch zum Wochenende: Grund der Dinge


Schattenplatz am Fuschlsee
Stille

„Es war einmal ein Mönch, der in Einsamkeit, Stille und Meditation lebte. Eines Tages besuchten ihn ein paar Menschen und fragten: „Was für einen Sinn siehst du in deinem Leben der Stille und Meditation?“ Der Mönch war mit dem Schöpfen von Wasser aus einem tiefen Brunnen beschäftigt. Er sprach zu den Besuchern: „Schaut in den Brunnen. Was seht ihr?“ Die Leute blickten in den tiefen Brunnen: „Wir sehen nichts!“ Der Mönch wartete eine Weile und fragte dann erneut: „Schaut in den Brunnen! Was seht ihr jetzt?“ Die Leute blickten wieder hinunter: „Ja, jetzt sehen wir uns selbst!“ Der Mönch erklärte: „Als ich vorhin Wasser schöpfte, war das Wasser unruhig. Jetzt ist das Wasser ruhig. Das ist die Erfahrung der Stille und der Meditation: Man sieht sich selbst! Und nun wartet noch eine Weile.“ Nach einer Weile sagte der Mönch wieder: „Schaut jetzt in den Brunnen. Was seht ihr?“ Die Menschen schauten hinunter: „Nun sehen wir die Steine auf dem Grund des Brunnens.“ Da erklärte der Mönch: „Das ist die Erfahrung der Stille und der Meditation. Wenn man lange genug wartet, sieht man den Grund aller Dinge.“ (Verfasser unbekannt)

Ich wünsche euch ein Wochenende mit Zeit für Stille …

8 Kommentare zu „Spruch zum Wochenende: Grund der Dinge“

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