Sonntagsfreude: Der Morgen danach


Was für eine Nacht: wie alle 80 Millionen, die hinter Jogis Jungs stehen, hab ich gestern kurz vor Mitternacht den Nervenkrimi mit einem Jubel abgeschlossen, und mit Herrn Buffon ein Tränchen verdrückt. Da schlagen in meiner Brust bekanntlich 2 Seelen. Auch wenn ich mit der aktuellen italienischen Nationalmannschaft nicht warm werde, es steckt eine alte Tradition, quasi eine uralte Liebe für den Fußball der Gli Azzurri drin. Und dennoch habe ich mich so gefreut – gut, äh, nicht ganz so, wie mein Bruder und seine Kumpels, deren überschäumende Freude sie heute morgen nach einem rauschenden Fest noch im Hof lautstark über Taktikänderungen diskutieren ließ. Bin nach wie vor nicht sicher, ob ich nicht doch den ARD-Experten Herrn Scholl rausgehört habe? Nach einem gemeinsamen Kaffee, der die Truppe schließlich doch schläfrig stimmte, war für mich an Einschlafen leider nicht mehr zu denken, denn seit 6 Uhr fährt hier eine Rennradgruppe nach der anderen vorbei, alle laut diskutierend. Ob die sich auf Abwegen von der Tour de France befinden?

img_4489Genug gegrübelt, das hat mir Zeit gegeben, mich über den unerwarteten Sonnenschein zu freuen, der durch die mit Plastikfolie verhüllten Fenster ins Haus fällt. Und nach endlich-mal-wieder-in-andere-Bligs-Reinlesen war ich eine Runde ums Haus drehen, der Putz muss aus allen Richtungen bestaunt werden. Und fotografiert. Zum Glück hat der Regen nicht zu viel Schaden angestellt. Das wird ganz schön schön. Ich freu mich. So sehr.

Mehr Sonntagsfreude sammelt Rita.

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9 Kommentare zu “Sonntagsfreude: Der Morgen danach”

  1. Ich hatte Mühe, bei diesem Nervenkitzel nicht zu hyperventilieren. Elfmeterschießen ist die denkbar schlechteste Entscheidung und so taten mir die Italiener und besonders auch Buffon sehr leid. Ich kann dein Solidaritätstränchen sehr gut verstehen, liebe Doris 🙂 .

    1. Genau das hat meine Arbeitskollegin mir heute morgen auch geschildert, echte Nervosität war das, gefühlt irgendwie jeder, der das Spiel geschaut hat – sogar meine Nichte, die gestern „nachschauen“ durfte war hüpfend, zappelnd – und am Ende fix und fertig …:-)

      1. … da Frankreichs Helden ja schon vom Bezwingen des Mount Everest sprechen: schau ma mal, wer dann tatsächlich dabei sein wird. Und wer nicht? Ich mag Jogis Taktik, sich souverän zu geben und alle Optionen im Rennen zu halten, das dürfte den Experten viel zu tun geben, weil sie alle Möglichkeiten in Betracht ziehen müssen? 😉

  2. Ein Fingernagel weniger, hätte ich beiden Mannschaften das Weiterkommen gegönnt. So spät ins Bett musste meine Wanderrunde heute kleiner werden.

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