Baustellengedanken


Als ich ein Kind war hatte unser Dorf keine Straßen, jedes Haus wurde einfach laufend nummeriert. Der Postbote fand unsere Familie so lang ich mich erinnern kann in der Nummer 7. Nach einer Ortsteilstrukturierung in den 80ern bekam wir zwei große und ein paar kleinere Teilstraßen – und eine neue Hausnummer, die 9. da war ich damals richtig unglücklich, weil was immer so war, soll doch gar nicht geändert werden … Jetzt haben wir beim Renovieren einen Stein direkt neben der Haustür freigelegt, auf dem in alter Schrift mit Bleistift und etwas Phantasie Nr. 9 geschrieben steht. Und dann philosophier ich so vor mich hin, ob das Haus gar nicht die Nummer 7 sein wollte, sondern immer schon die 9 …?

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3 Kommentare zu “Baustellengedanken”

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