Distanz [*.txt]


Einen Meter, mindestens, manchmal auch mehr – brauche ich, zwischen mir und Menschen, die ich nicht kenne. Diese Distanz hilft mir, erst mal anzutesten, ob ich den anderen „riechen“ kann. Mit seiner Energie klarkomme. Näher sollte mir ein Fremder besser nicht kommen. Das ist mein persönlicher Abstand. Und ich respektiere das auch bei anderen. Näher kommen kann man sicher immer noch. Später. Wenn man sich schon beschnuppert hat. Oder auch nicht.

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Ein Beitrag zu Dominiks [*.txt]-Projekt, das 16. Wort lautet “Distanz”.

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11 Kommentare zu “Distanz [*.txt]”

  1. Klare Worte! Das kenne ich auch, nur wurschtele ich mich immer so davon – also Abstand erweiterte, wenn mir jemand zu nahe kommt 🙂
    Liebe Grüße
    Yvonne

  2. Jawoll, seh ich genauso. Deshalb habe ich auch manchmal Mühe mit den „3-Begrüssungs-Küsschen“ in der Schweiz, wenn man sich näher kennt, aber dennoch fremd ist.

  3. So geht es mir auch…und ich empfinde es als äußerst unbehaglich wenn jemand mir zu nahe kommt.
    Das erste Mal spürte ich das Unbehagen als ein Behinderter mir beim Unterhalten zu sehr auf die Pelle rückte – er kann dafür nichts, aber in solch Momenten merkt man erst mal wie wichtig der richtige Abstand ist.

  4. Diesen „Sicherheitsabstand“ brauche ich auch stets. Ich bin auch inzwischen so frei, einen Schritt zurück zu weichen, wenn mir jemand, den ich nicht kenne, oder nicht leiden kann, zu sehr auf die Pelle rückt. 😉 Ganz schlimm finde ich jene Menschen, die einem förmlich von unten her ins Gesicht kriechen…

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