Baustellengeschichten: Das große Warten


Wir warten – und alle Handwerker bis auf den einen mit – seit 2 Wochen auf Beton. Also eigentlich seit 4-6 Wochen, aber dazwischen gabs immer irgendwas, was noch gemacht werden musste, bevor der Beton kommen konnte. Seit 2 Wochen waren aber alle Böden fertig vorbereitet, Abwasserrohre gelegt. Und der Termin gesetzt: am 23. betonieren wir. Vor exakt 2 Wochen wurde noch mal alles vermessen, bestätigt, dass die notwendigen Tiefen ausgehoben wurden, an die Wände Skizzen und Maße und jede Menge Orientierungspunkte aufgezeichnet. Das wirkte alles sehr gut vorbereitet? Ich bin nicht von Haus aus misstrauisch, aber mein Arbeitsweg wird aktuell genutzt, um Updates zu bekommen und mich mit den Handwerkern auszutauschen. Also hab ich heute morgen noch mal nachgefragt. „Nnnnnnnnnnnnnnnjjjjaaaa, wir versuchen, es diese Woche noch reinzubekommen …“. Wie bitte? Was? Warum? Wäääähhhhh?

Ja, war klar, dass es irgendwann hakt, stockt, dass so ein Bau „mal“ nicht so rund läuft. Aber muss das bitteschön ausgerechnet der Beton sein? Ohne den wirklich nichts weitergeht? Ich übe mich in Geduld – nur glaube ich nicht daran, dass ich irgendwann mal verstehen werde, warum ausgerechnet so ein elementares Ding mit so geringem Stundenaufwand sich jetzt so verzögern muss. Und Punkt.

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9 Kommentare zu “Baustellengeschichten: Das große Warten”

  1. Wir haben hier gerade auch Großbaustelle. Und Beton haben wir auch letzte Woche geliefert bekommen. Ging bei uns fast zu schnell. 😉 Halte durch, es wird sich lohnen!

    1. Ich weiß schon, dass zu schnell nicht besser als zu langsam ist … Und übe mich höchst erfolgreich in wohltuender Geduld. Ihr baut weiter? Deshalb musste der Rosenstock versetzt werden, jetzt hab ich die Bildsprache verstanden 😉 Liebe Grüße

  2. 😉 Leider ’nur‘ wieder herstellen des Ursprünglichen oder anders ausgedrückt Pfusch am Bau beseitigen. 😦

    1. Es war eher eine Gedanken-Flaute, auch gerne Barriere genannt: wir haben keine zeit. Dass die ganze Aktion keine 2 Stunden gedauert hat beweist, dass er er sich einfach verschätzt hat (wir haben grade keinen ganzen Tag Zeit). Jetzt ist der Beton drin – und alle können wieder weiterplanen. Liebe Grüße zu dir!!!!

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