Sonntagsfreude: Kommunionkind


Schon wieder alles vorbei, aber: was für ein schöner Festtag. Ok, Einladung lesen hilft, damit auch erwachsene Freunde in der richtigen Kirche landen. Fragen zum Glück auch. Ein aufgeregter Schwarm 9jähriger schwärmt nach einer knappen Stunde Zeremonie in den noch nassen Innenhof, Fototermin, unzählige Erwachsene, viel aufgeregter noch als die Kids. Alle auf ein Bild, mit Eltern, Mama, Papa, Geschwister, Oma, Opa, ganze Familie. Können Sie mal, Kamera, einfach draufdrücken… Hunger, Durst – die jungen Gäste bestellen im tollen Brauereigasthof namentlich a la carte, für die Großen gibts 3 Gänge. Für den Papa der 3 Jungs-Freunde auch noch, was vom Kinderteller übrig blieb, Schnitzel mit Pommes mit viel Ketchup. Geht da vielleicht der zu viel gelieferte Nachtisch auch noch rein? … Und alle freuen sich über einen sehr aufmerksamen Kellner, der jeden Wunsch mit einem Lächeln serviert. Und über das Medien-Entertainment – die Jungs spielen, Mademoiselle hat Platz zum um den Tisch tanzen und Singen, die Erwachsenen dürfen sich ganz langweilig unterhalten. Nach dem vielen Essen ein kleine Runde zum Spielplatz, im Sonnenschein nach dem Regen, welch Glück. Das Kommunionkind bleibt in der Babyschaukel stecken – Rettungsaktion geglückt. Danach noch Kuchen, eine Wunsch-Pralinentorte und eine köstliche, bestimmt total leichte Bayrisch-Creme-Kleinigkeit. Dann heißt es Abschied nehmen, wie immer tränenreich – der Große leidet zum Ende der besonderen Tage immer so sehr. Weil das nie wiederkommt, dieser Tag, die Gäste, das schöne Erleben. Herzzerreißend. Trotzdem freu ich mich grad so, die letzten Sonnenstrahlen in Ruhe, nur für mich, auf dem Balkon zu genießen …

Und meine Überraschung kam toll an: strahlendes Kommunionkind, heulende Eltern. Herz, was willst du mehr?

Mehr Sonntagsfreude bitte hier nachlesen.

Advertisements

3 Kommentare zu “Sonntagsfreude: Kommunionkind”

  1. Meine eigene Kommunion feierten wir zu Hause, sehr beengt, da alle Verwandten da waren, aber trotzdem sehr schön 🙂 .
    So ein Tag bleibt immer als ein Besonderer in Erinnerung.

    1. War bei mir ähnlich – meine schlimmste Erinnerung: ich wollte unbedingt Stopsellocken, hab einen Tag vorher eine Dauerwelle bekommen. Statt schöner Locken hatte ich rund um meinen Kopf so was wie einen Helm aus Locken, die sich entgegen der Prognose der Friseurin im Lauf des Tages, geschweige denn der folgenden Tage NICHT aushängten. Bilder meiner Kommunion haben deshalb nur meine mich liebenden Eltern, weil sie wahrhaft furchterregend sind 😉

      1. 😆 Ich hatte eher einen typischen Kinderschnitt. Leider habe ich nur zwei Fotos von diesem großen Tag, die ich aber auch nicht unbedingt der Öffentlichkeit zeigen würde… :mrgreen: .

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s