Von Kindern lernen: Staunen


Habt ihr in letzter Zeit mal ein Kind beim Staunen erlebt? Davon kann man sich so viel abschauen. Als Erwachsener tendiert man ja zu einer abgeklärten Verhaltensweise. Staunen ist eher so ein innerliches Ding, bemerke ich zumindest hin und wieder. Dabei ist es so toll, einen Augenblick staunend zu verharren, zu bewundern, ehrfürchtig zu bemerken. Die Ankunft der Störche zum Beispiel, Schmetterlinge beim Flattern, wie viele Knospen gerade an den Bäumen sprießen. Wie viele Ameisen in einem Hügel leben. Wie der Sturm mächtige Bäume zersplittert hat, als ob man einen Zahnstocher auseinander bricht …

 

 So ein Moment des Staunens hat viel mit Aufmerksamkeit zu tun, mit Begeisterungsfähigkeit, mit Zeit. Nichts ist selbstverständlich, das Staunen eines Kindes macht das manchmal überdeutlich. Und wenn dann noch so viele Fragen kommen, und man nicht auf jede Antworten kann: genau das beweist doch, dass diese Ehrfurcht, der offene Mund, die großen Augen gerechtfertigt sind. Staunen ist toll, auch wenn es nicht das eigene Staunen ist. Es öffnet den Blick, macht die Welt bunter und lässt uns intensiver erleben. Erstaunlich 😉

7 Kommentare zu „Von Kindern lernen: Staunen“

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