#Sonntagsfreude: Die Egos


Silvia Maria Engl: Meine 26 Egos und ich
Silvia Maria Engl: Meine 26 Egos und ich

Nachdem ich so viel darüber geschrieben habe, dass ich mich aufs Lesen freue, möchte ich ein paar Worte über das Buch und seine Autorin verlieren. Entdeckt habe ich das Buch auf einem Messestand auf der Yoga-Messe, der Titel hat mich direkt angesprochen: „Meine 26 Egos und ich“. Dann hatte ich die Freude, Autorin Silvia Maria Engl bei ihrem Vortrag „Mit Humor, Bewusstsein und einfachen Methoden das eigene Leben zu leben“ kennenzulernen. Nicht nur das Buch hört sich gut an. Geschrieben von einer Frau, die sich von ihren Egos befreit hat, sie hinterschaut hat, sich dabei nicht verändert hat, sondern mehr denn je bei sich und ihrem Leben ist. Ihr Vortrag war wie das Buch: sympathisch, wort- und bildreich, viele Beispiele, die in Erinnerung bleiben, sehr liebenswert, sehr tiefgründig, aufschlussreich, dabei einfach und ohne BlaBla. Allein, wie sie ihre Begegnung mit Oma Toppelreiter beschreibt, die mit Ü90 sagt: Wenn nicht jetzt, wann dann? Oder wie sie mitten in einer Vipassana-Meditation von ihrer inneren Romantikerin heimgesucht wurde.  Eine Antwort auf die Frage, warum es mit der großen Liebe nicht klappt, hat ihr übrigens der Wald gegeben, „und das war zu ehrlich, alles andere als schonend …“.

Die 26 Egos sind ein Arbeitsbuch, das mich zur Auseinandersetzung mit meinen inneren Ichs anregt. Ich habe mich in den letzten Tagen immer wieder mit diesen inneren Stimmen beschäftigt, die mir beispielsweise zuflüstern, nicht gut genug zu sein, nicht kreativ genug zu sein. Die mich kleiner machen, als ich bin – oder auch mal superunabhängig sein lassen wollen. Es geht nicht um die Egos meiner Mitmenschen, nein, sondern ausschließlich um das, was ich von mir erwarte, von mir fordere, wie ich mich gerne sehen möchte … was mir anerzogen wurde, was tief in mir schlummert. Und was mich durchaus belastet. Ich kenne einen Teil meiner Egos sehr gut und habe mich bereits intensiv mit ihnen auseinandergesetzt. Doch einige waren mir bislang weniger bekannt, es tut gut, sie kennenzulernen. Um mich mit ihnen auseinanderzusetzen, sie zu überwinden.

Am meisten berührt hat mich die gemeinsam erlebte Herzintegration, mitten in einem Vortragsraum, inmitten eines Messegeschehens. Mit dem Buch habe ich die Methode wiederholt und verstehe mit jeder Wiederholung mehr, warum die Autorin sie so sehr liebt. Gut auch die 7 Tipps für den Alltag und das Ego-Notizbuch, denn möglicherweise braucht die Dramaqueen noch ein paar Auftritte, ehe sie mich verlassen mag? Und am schwersten wird es wahrscheinlich mein „Muss-Macher“ haben, er ist tief in mich heinein gewachsen, aber ich lasse ihn gerade Schritt für Schritt los! Wer ein Arbeitsbuch sucht, um zu seinem wahren Selbst zu finden und glücklich zu sein, das sich gleichzeitig gut liest, wertvolle Übungen und Anleitungen enthält, das aber auch viel zum Schmunzeln und sogar Lachen bringt, der sollte hier mal reinlesen. Ach, die Autorin hat eine klare Warnung auf den ersten Seiten eingebaut: „Solltest Du mit Deinem Leben, so wie es ist, zufrieden sein, dann leg dieses Buch am besten sofort wieder weg. Dann willst Du das, was hier steht, gar nicht wissen.“ Und Lesen allein reicht nicht, das Buch ist Freude und Aufgabe zugleich. Das Ziel Lebensfreude und Selbstverwirklichung.

Mehr Sonntagsfreude bitte hier nachlesen.

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8 Kommentare zu „#Sonntagsfreude: Die Egos“

  1. Liebe Doris Danke dir für deinen Buch-Tipp. Ich kenne das Buch nicht und bin gespannt, wieviele Egos im versteckten bei mir wirken und die sich mir noch nicht vorgestellt haben😜Der Weg zu sich in seiner Reinheit ist der holprigste und anstrengendste, aber auch der wichtigste.
    Lieber Gruss Erika
    ….es schneit und schneit….

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