Übers Zuhören


Zuhören ist wichtig. Richtig verstehen noch viel mehr. Man stelle sich vor, Menschen, gar Kollegen sitzen um einen runden Tisch und besprechen das gemeinsame Vorgehen, die gemeinsame Strategie. Einer redet, die anderen hören zu, investieren Zeit. Manche stellen Fragen, die anderen nicht, denken sich ihren Teil, schlussfolgern, stellen Vermutungen an, entscheiden, widersprechen oder eben nicht …

Wie oft hört man eigentlich nur, was man hören möchte? Wie oft hört man schlicht nicht zu? Wie oft hält man die Klappe, anstatt so lange nachzufragen, bis man sein Gegenüber versteht? Aus aktuellem Anlass möchte ich einmal mehr betonen, dass ich es wichtig finde, dass man mir „richtig“ zuhört. Sollte ich mich unklar ausdrücken, so versuche ich sehr gerne, meine Sicht zu erklären. Das ist zumindest besser, als sich etwas zurechtzulegen, was mit meiner Aussage nichts zu tun hat. Menschen sind nicht immer gut im klar und einfach formulieren, manche Gedankengänge sind verworren, manche Ideen mögen für den Sprecher vollkommen klar sein, seinen Zuhörern nicht – das Missverständnis ist da.

Ich stimme vollkommen mit dem Autor dieses Artikels überein, der sagt: „Zuhören ist eine Kunst.“ Die man üben muss. Beim Zuhören lieber mal die Klappe halten, wenn danach etwas unklar ist: lieber mal nicht die Klappe halten. Und ganz ehrlich: hinterher mit anderen über die eigenen Rückschlüsse zu sprechen, ohne das direkt mit dem zu klären, dessen Aussagen man falsch verstanden hat? Geht meiner Meinung nach GAR NICHT …

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3 Kommentare zu „Übers Zuhören“

  1. Der eine muss zuhören können und der andere nachvollziehbar erklären. Wenn man sich scheut nachzufragen, weil man nicht alles verstanden hat, kommt auch oft Mist heraus.
    Liebe Grüße
    Harald

  2. a) ich höre immer und gerne zu … es ist sehr wichtig für viele menschen wenn man jemanden hat der zuhören kann

    b) was zu mir kommt bleibt bei mir … ehrenkodex tief in mir

    c) wer nicht fragt bleib dumm – ich liebe gesunde neugier und ich mag auch fragen wenn ich etwas nicht verstanden habe !

  3. Die Kunst des Zuhörens wird immer weniger gepflegt, muss ich immer wieder feststellen. Entweder es wird einem ins Wort gefallen, wenn man am Sprechen ist, um endlich seinen eigenen Schmäh loszuwerden, was ich ungemein respektlos und unhöflich finde (das bringt mich regelmäßig auf die Palme!), oder aber man dreht sich rücksichtslos mittendrin um und geht weg. Oder aber man versteht (unwillentlich oder mit Absicht) nur die Hälfte, oder Bahnhof…

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