Short Stories: Entschleunigung


Da haben Bine und Andrea für diesen Sommermonat das Thema Entschleunigung vorgegeben – und ich übertrage es nur auf Geschwindigkeit? Ist mir aber trotzdem direkt und als erster Gedanke durch den Kopf geschossen: ich entschleunige die letzten Monate im Straßenverkehr. Also ganz wortwörtlich und ohne übertragenen Sinn. Ganz selten, dass ich mit Vollgas fahre, eher wird das Gaspedal sanft bedient, ich hab’s nicht eilig. Halte mich an Geschwindigkeitsbeschränkungen, fahre in den Ortschaften vorschriftsgemäß. Ich bin mehr auf der Straße, erlebe viel mehr, weiß aber auch, dass ich damit automatisch auch mehr gefährdet bin. Und als Raser unter Umständen nicht schneller ans Ziel komme. Insofern: ich nehm das Tempo raus. Und komme trotzdem pünktlich an. Faszinierend? Und wie. Finde Entschleunigen ja insgesamt toll – auch im Verkehr. Und Punkt.

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7 Kommentare zu “Short Stories: Entschleunigung”

  1. cool interpretiert:) Auf der strasse halte ich mich auch an das vorgeschriebene tempo. Warum ? Die schweiz ist voll davon und die Radarfallen schlafen nie und stehen überall .. sogar die, die man rumtragen kann !!!

    ansonsten gelingt es mir selten mein persönliches wahnsinnstempo zu drosseln :O)

    1. Das mit euren Schweizer Radarfallen kommt hier auch mehr und mehr: Kameras, die fest integriert sind und nicht blitzen. Beim ersten Besuch bei den Patenkindern war eigentlich die ganze Strecke Baustelle und 80 maximal erlaubt. Da ich einen tollen Mietwagen mit ordentlich PS hatte kann ich bis heute nur sagen: Glück gehabt 😉 Und übrigens schaff ich das auch nicht immer so konsequent, weder im normalen Leben noch im Straßenverkehr (gestern abend hab ich doch tatsächlich, trotz bravem Post, einen auf Bleifuß gemacht …) 😉

  2. Sehr wahr… erster an der Ampel – und was bringt mir das?? Im Straßenverkehr kann ich das Entschleunigen schon immer… aber im „echten“ Leben muss ich es mir immer wieder bewußt machen – dran arbeiten – mich erinnern… aber das wird auch noch 😉

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