Ab Aschermittwoch


Ich hab viel überlegt, denn ich will gerne fasten, nur bei vielen „logischen“ Möglichkeiten ist es für mich nicht wirklich verzichten. So offensichtliche Dinge, Schokolade, Süßkram, Torte, Gebäck. Darauf verzichte ich fast immer, freiwillig, insofern: das kann’s nicht sein!
Kürzlich hab ich bei Gabs schon mal ein paar ganz gute Fastengedanken und -Vorsätze gelesen. Langsam hab ich meine Entscheidungen getroffen und werde ab Aschermittwoch 40 Tage lang (mindestens)

– einen Apfel am Tag essen (obwohl ich mich gesund ernähre, das hab ich bislang noch nie geschafft, Obst ist für mich – und darauf bin ich keineswegs stolz – das stets vernachlässigte Nahrungsmittel)
– keinen Kaffee trinken
– den Konsum von Zucker in allen Formen und gesüßte Getränken wo möglich vermeiden
– nach Feierabend und am Wochenende nicht mehr Online sein
– mehr als sonst darauf achten, frische, vor allem unverpackte Nahrungsmittel zu kaufen – und nur soviel, wie tatsächlich verzehrt werden
– überflüssige Autofahrten vermeiden

Das ist der Plan – Morgen, am Aschermittwoch, geht’s los. Mal sehen, wie ich mit mir zufrieden sein werde?!

10 Kommentare zu „Ab Aschermittwoch“

  1. Wow, da hast du dir ganz schön viel auf einmal vorgenommen 😉 denk dran, je mehr man sich vornimmt, desto unzufriedener wird man hinterher mut sich sein – und das ist ja auch nicht Sinn der Sache 😉

    Ich nutze die Fastenzeit aber auch – nur dieses jahr weiß ich noch nicht wie. Es sollte ja nicht „stressen“ aber eben doch einen Verzicht darstellen.

    Dir viel Erfolg! 🙂

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  2. Ich faste auch: Kein Alkohol, kein Zucker, kein Fleisch. Das ist der Standard jedes Jahr. Und jedes Jahr an Aschermittwoch frage ich mich wie ich mich ernähren soll. Dieses Jahr will ich versuchen auf Nudeln und Weißbrot zu verzichten.
    Kaffee hatte ich auch einmal gemacht. Die ersten Tage waren die Hölle, da der Körper sich so an das Koffein gewöhnt hatte und mit Tee kam da nicht genug.
    Online sollte ich vielleicht auch einmal versuchen. Bin gespannt auf Deine Erfahrungen, insbesondere, ob Du es durchziehen kannst oder ob man nicht doch versucht ist einmal kurz zu checken, ob der Zug pünktlich ist, etc.

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    1. Ich bin auch neugierig, vor allem, ob das was mir scheinbar so leicht fällt, echt so durchzuziehen ist? Und guter Punkt, mal sehen, ob ich ohne den schnellen Online-Check auskommen werde. Werde meine Erfahrungen mitteilen 😉

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  3. Hier noch mein Fazit zu 40 Tagen Fastenzeit – vorgenommen hatte ich mir:
    – 1 Apfel am Tag = nicht geschafft
    – keinen Kaffee = wochentags nicht geschafft, Wochenenden erfolgreich
    – Zucker und gesüßte Getränken = wo möglich vermieden
    – Offline nach Feierabend und am Wochenende = erfolgreich
    – frische unverpackte Nahrungsmittel zu kaufen = erfolgreich
    – überflüssige Autofahrten = erfolgreich vermieden

    Das, was mir die 40 Tage vor allem vor Augen geführt haben: wie viel davon ich im Alltag tue, ohne es zu registrieren. Mein Vorsatz ist also, noch aufmerksamer zu sein und da zu verzichten, wo es zu selbstverstänlich ist. … Und warum ich das mit dem Apfel nicht schaffe wird mir auf immer ein Rätsel bleiben, aber an der Stelle muss auch mal gesagt sein: ich bemühe mich. Nur fehlt mir der angeborene Obsthunger der Obstliebhaber. Ausrede? Ja klar 😉

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