#Sonntagsfreude


Praktisch war dieser Sonntag eine technische Pleite: mein Laptop, mein heißgeliebter Sony, lässt sich nicht mehr anmachen. Es gibt ein Stromproblem. Ich hab schon ein neues Stromkabel, das funktioniert. Nur geht er trotzdem nicht mehr an. Gut, er ist schon ein paar Jahre alt. Trotzdem.
Trotzdem freu ich mich an diesem Sonntag. Denn: Theoretisch bekommt man so zeitliche Kapazitäten, die man sonst vor dem Rechner hocken würde. Für andere Dinge. Um zum Beispiel ein Buch fertigzulesen, das seit Monaten ungelesen vor sich hindümpelt. Den 100jährigen, der aus dem Fenster stieg und verschwand. Ich hab zu Beginn nicht so recht in den Bestseller reingefunden. An diesem Sonntag Abend hab ich die letzten 150 Seiten in einem Stück ausgelesen. Und musste viel laut lachen. Fand es insgesamt nett und amüsant. Nicht mehr. Aber auch nicht weniger.

20140216-194100.jpgMeine Lieblingsstelle steht auf Seite 302:
„Ich bin stolz auf dich, Herbert,“ sagte Allan. „Dass ausgerechnet du eine Fahrschule aufmachst! Wo hier doch Linksverkehr ist und alles …“
„Linksverkehr?“ Staunte Herbert. „Fährt man in Indonesien denn auf der linken Seite
?“
Das ganze Buch und das Lachen, das war meine persönliche Sonntagsfreude.

Mehr Sonntagsfreuden bitte hier nachlesen.

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10 Kommentare zu „#Sonntagsfreude“

  1. Seit zwei Jahren ringe ich mit mir, ob ich dieses Buch wirklich lesen soll 😉 Denk mir immer: das ist nur grad Trend und bestimmt nicht so gut wie es zu erwarten wäre und auf der anderen Seite denk ich mir, ich bin Germanistin… ich sollte solche erfolgreichen Bücher schon lesen!

    1. Ich habs auch lang nicht gelesen, dann hatte es mein kleiner Bruder – und seitdem lag es bei mir rum. Wie schon geschrieben: ich (ebenfalls mal vor vielen Jahren Germanistin) fands nett zu lesen. Nicht mehr. Aber auch nicht weniger 😉

      1. Germanist bleibt man doch auf Lebenszeit 😉

        Aber du kannst jetzt wenigstens mitreden! Naja… vielleicht finde ich auch jemanden, der das schon hat… theoretisch müssten das ja extrem viele Menschen haben! Dann les ich auch mal rein!

      2. Germanist bleibt man auf Lebenszeit – hm, schon, aber hinterher verändert sich trotzdem das Lesekonsumverhalten. Und wer – wie in meinem Fall – tagsüber berudlich viel liest und recherchiert, der nimmt immer seltener ein Buch zur hand. Ich merke immer im Urlaub, dass ich dann viel weglese, im Alltag bleibt das klar auf der Strecke …
        Wenn du niemanden findest gib Bescheid, ich glaube, mein Bruder liest es eh nicht mehr, dann schick ich dir die schon leicht zerfledderte Ausgabe? 😉

      3. Das glaube ich dir aufs Wort, dass man deutlich weniger liest. Aber es ist ja auch nicht die Masse, sondern mehr die Gedanken, die hinter dem Lesen stecken. Grade deshalb versuche ich immer eine gute Auswahl an Lesestoff zu finden. Wobei… vielleicht liegt das bei mir auch nur daran, dass ich als arme studentin nicht so viel Geld ausgeben kann 😉

        Dein Angebot würde ich sofort annehmen, wenn das nicht unhöflich ist! Und wenn du das nicht nur angeboten hast um höflich zu sein! Wie/wo kann ich dich denn kontaktieren um dir meine Adresse zu geben? (Falls du nur höflich sein wolltest, ignorier die Frage einfach 😉 )

      4. Nein, ist zwar AUCH höflich, aber vor allem, weil ich denke, das Buch wird familienintern nicht mehr benötigt. Wie gesagt, muss meinen Bruder erst noch fragen 😉 schick mir doch mal eine Mail an meinesichtderwelt ät web punkt de, ich geb dir Bescheid – liebe Grüße

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