#Sonntagsfreude


So, heute musste ich mich mal gründlich an der eigenen Nase fassen: man sollte Kinder IMMER ernst nehmen. Auch wenn es noch so schwer fällt.
Meine bezaubernde Nichte hatte zu Jahresbeginn einen kleinen Unfall. Sie ist gestolpert, hatte dabei dummerweise den Stab einer Silvesterrakete in der Hand, hat aufgeräumt, was andere liegenlassen haben. Beim Hinfallen war ihr das Holz irgendwie in die Nase gestoßen, Nasenbluten, Aua, Notaufnahme, nix gefunden. Eigentlich alles gut. Nur hatte sie seitdem immer wieder Nasenbluten. Und eigentlich permanent einen Finger in der Nase, auf der Suche nach dem ominösen störenden Popel. Immer wieder hat sie erzählt, dass es noch wehtut. Gestern am Telefon war sie wieder etwas jammernd, die Nase sei immer noch hart. Ich muss gestehen, ich habe gelächelt. Dachte, sie wolle sich wichtig machen. Über ihre Auas spricht sie wochenlang, auch wenn blaue Flecken oder kleine Verletzungen längst verheilt sind. Und dann bekomme ich heute dieses Bild, der Holzsplitter kam beim Niesen endlich raus. Größenangaben kann sich jetzt jeder selber vorstellen. Kein Wunder, dass sie die letzten Wochen immer versucht hat, diesen Störenfried zu entfernen?
Und meine Wirklich große Sonntagsfreude: der Nichte geht’s gut und wir sind alle beruhigt. Und Punkt.

20140119-173415.jpg

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7 Kommentare zu „#Sonntagsfreude“

  1. Na das ist ja schon ein beachtliches Stückchen Holz, kein WUnder das es ihr immer noch weh getan hat. Aber denen im Krankenhaus würde ich das Teil mal vorbeibringen, wie kann man denn da sagen da ist nichts? Gut das es endlich raus ist.
    LIebe Grüße Doro

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    1. Grade ist jeder froh, dass das so glimpflich ausgegangen ist – aber ich denke, meine Schwester wird denen zumindest noch mal einen dezenten Hinweis geben. Auch als Prophylaxe, röntgen hätte sich in dem Fall offensichtlich gelohnt. Liebe Grüße von Doris

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  2. Ja Kinder sollte man ernster nehmen, das finde ich auch.
    Ein dezenter Hinweis? Wenn ein Arzt einen solch großen Holzsplitter übersieht empfiehlt sich meiner Meinung nach ein recht klarer Hinweis. Insbesondere der kleinen, bezaubernden Nichte gegenüber ist das mehr als gerecht.
    Wenn später die Familie ihr diese Geschichte erzählt wird sie nämlich evtl. genau danach fragen „habt ihr den Ärzten gesagt, was sie für einen Müll fabriziert haben?“

    Kinder sollten m.E. lernen dürfen, sich und ihre Gesundheit als ein kostbares Gut zu empfinden.
    Das ist meine Sicht der Welt 🙂

    Einen ganz lieben Gruß
    Elke

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  3. Kein Wunder, dass Deine Nichte gejammert hat. Das ist ja ein großes Ding, das da in der Nase gesteckt hat. Wie kann man so etwas in der Notaufnahme übersehen. Obwohl, wenn man bedenkt, dass Ärzte aller Fachrichtungen in den Notdienst eingebunden sind. Was hat ein Augenarzt mit der Nase zu tun.

    GsD geht es Deiner Nichte wieder gut.

    Denen würde ich ganz deutlich sagen was Sache ist.

    Ende gut, alles gut.

    Liebe Grüße und einen schönen Abend
    Harald

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