Das Ding mit der Gesundheit


Wenn wir gesund sind machen wir uns – leider – meist nicht so viele Gedanken. Uns geht’s ja gut. Wenn wir mal ein kleines Zipperlein haben? Ärgerlich, aber wird schon wieder. Erst wenn wir was verschleppt haben und die Heilung Zeit braucht, dann nervt uns das. Also mich zumindest. Ich hab mir zumindest fest vorgenommen diesem Ding mit der Gesundheit, um es näher zu spezifizieren mit MEINER Gesundheit, mehr Raum in meinem Leben einzuräumen. Um mir Schmerzen zu ersparen. Mal sehen, ob ich dazu eine To-Do-Liste erstellen muss. Oder ob es mir gelingt, auf meinen Körper und meine Seele zu hören.
Mein erster und wichtigster Vorsatz lautet zumindest runter vom Gas. Das hab ich in den letzten Tagen viel zu oft gehört. „Erwarten Sie von sich selbst nur das, was Sie auch von anderen erwarten können.“ Guter Rat, dass ich da nicht schon eher mal draufgekommen bin?

7 Kommentare zu „Das Ding mit der Gesundheit“

  1. Das ist denke ich mal leichter gesagt als getan. Ich sollte auch auf meinen Körper hören, aber wenn man von allen Seiten gebraucht wird und gar keine Zeit hat sich um sich selber und seine Gesundheit zu kümmern? Dann macht man solange bis man selber flach liegt. Noch ist es nicht soweit…………….
    Liebe Grüße
    Doro

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    1. Das ist ja dieses sonderbare Ding, dass man an sich selbst die höchsten Ansprüche hat, immer funktionieren will. Muss. Hab gestern gelesen, dass schon eine Minute Achtsamkeit für sich selber genügt, um gesünder zu sein. Und die Minute hab ich, vielleicht nicht immer, aber ab sofort wieder öfter 🙂 liebe Grüße

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  2. Inzwischen habe ich durch Erfahrung gelernt, dass sich ein übermäßiges Gas geben letztendlich rächt. Mein Körper oder auch die Psyche machen dann immer eine Vollbremsung. Ich habe solch eine Panik davor, dass eine Zurückhaltung mir inzwischen mehr zur Gewohnheit geworden ist. Lieber langsam als garnicht.
    Das ist manchmal anstrengender als Gas geben 🙂
    Für sich selber da sein scheint uns so garnicht im Blut zu liegen

    LG Elke

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  3. Wenn Heilung Zeit braucht … ja, dann sind wir meistens genervt, liebe Doris. Die „anderen“ aber auch, nach meiner Erfahrung. Alles muss perfekt sein, alles und jeder muss funktionieren … Was oder wer nicht funktioniert wird „entsorgt“…

    Ich bin schon lange runter vom Gas, denke ich, meistens, im übertragenen Sinne, weil meine Seele einige Dinge nicht so einfach verkraftet hat, aber gesund fühle ich mich noch immer nicht. Vielleicht, weil ich im Inneren von mir erwarte endlich wieder zu funktionieren. Wer weiß. Gesundheit ist so komplex und ja, man macht sich oft erst Gedanken darüber, wenn sie angeschlagen ist. Leider.

    Alles Liebe,
    Martina

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    1. Danke, das spiegelt ziemlich genau meine Gedankengänge, dieses Funktionieren. Das haben wir so verinnerlicht. Wenn wir nicht mehr funktionieren wie gewohnt fühlen wie uns gleich minderwertig. Anstatt uns einfach umzugewöhnen. Tja, das ist dann wohl auch eine tolle Errungenschaften der Leistungsgesellschaft. Es geht voran, zumindest in meiner Akzeptanz der Gegebenheiten. Liebe Grüße von Doris

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