Nach der Wiesn steigt die Vorfreude: aufs Oktoberfest 2014


Schön war sie, die Wiesn 2013. Ein paar mehr Sonnentage hätte sie vertragen, dann kommen die bunten Farben noch besser vor dem strahlend blauen Himmel zur Geltung. Und fürs Geschäft ist’s auch nicht verkehrt, wenn die Biergärten gut gefüllt sind. Etwas wärmer hätte es sein dürfen, aber natürlich wird jetzt jeder Münchner einwerfen, dass es schon viel kältere Jahre gab und schließlich gabs auf der Wiesn auch schon mal starken Schneefall. Ich persönlich hatte eine wunderbare Zeit, schöne Momente, unzählige witzige Erlebnisse, viele kleine und auch große Beobachtungen.
Wie oft ich war? Ist nicht wichtig, genau richtig. Auch die Mischung war perfekt, genug Erlebnisse in den Zelten, genug draußen herumgelaufen, im Biergarten gesessen. Schön wars. Nicht geschafft hab ich leider mein Lieblingszelt, aber das nehm ich mir einfach fürs nächste Mal vor.
Den Wiesnausklang habe ich gestern mit einer bunt gemischten, gut gelaunten Mädelstruppe im Biergarten der Bräurosl verbracht. Zum fast-schon-Abschluss mein persönliches Highlight in jedem Jahr, die letzte Fahrt im Riesenrad, langsam in den nächtlichen Himmel weit hinauf. Dann die Lichter der Wiesn ganz tief aufsaugen. Die Augen wissen gar nicht, was sie zuerst anschauen sollen: die festlich beleuchtete Bavaria? Die Oide Wiesn? Die prächtigen Zelte? Die bunte Lichterwelt der Fahrgeschäfte?
Die Menschenmassen, die ebenfalls eine Abschiedsrunde drehen oder sich schon auf den Heimweg machen. Oder als Spielmannszug einen musikalischen Abschiedsgruß auf der Theresienwiese zurücklassen. Alles scheint blinkend, in Bewegung, und doch vom Riesenrad aus so ruhig, klein, wenig hektisch….
Weiter vorbei an der Geisterbahn, wo ein gruslig geschminkter Mitarbeiter aus luftiger Höhe zum letzten Mal eine Riesenspinne zu den Passanten schickt, um sie zu erschrecken. Am Tobogan stehenbleiben und zum letzten Mal alle auslachen, die sich trotz wirklich guter Anweisungen der Mitarbeiter des Fahrgeschäfts an der Seite festhalten und teilweise gar nicht elegant über das Fließband in die Höhe gepurzelt werden. Dann eine letzte Runde auf dem Nachhauseweg drehen, ein leises Servus sagen – und sich freuen: dass ich die Wiesn ohne Kranksein und unverletzt überstanden hab (letztes Jahr hat mich ein netter Italiener mit einem Maßkrug auf dem Hinterkopf liebevoll getätschelt…) und mich aufs nächste Jahr freuen, wenns wieder heißt: ozapft is für die nächsten 16 Tage. Nur noch 347 Tage 🙂

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4 Kommentare zu „Nach der Wiesn steigt die Vorfreude: aufs Oktoberfest 2014“

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