Hui – Autofahrer-Karma


Bin ja wahrlich keine langsam fahrende Autofahrerin. Aber eben – hui. Da bekomm dann sogar ich Angst: nachts auf einer Landstraße irgendwo in Bayern. Am Ortseingang ein Kreisverkehr. Ein offenes Auto, Fahrer sitzt rechts, trägt eine Lederkappe, mit einem kurzen aufs Gas treten ist er vor mir. In der Ortschaft fährt er seinem Vordermann immer wieder fast auf. Beide fahren deutlich zu schnell. Nach der Ortschaft haben sie mehrere Vor-Fahrer, die merklich langsamer unterwegs sind. Von hinten werde ich jetzt von einem dritten Rennfahrer bedrängt. Fährt so nah auf, dass ich seine Lichter nicht mehr sehen kann. Alle sind wir viel zu eng aufeinander. Bei der ersten, zwar unübersichtlichen, aber Gelegenheit schießen alle 3 nach vorne. Und sind binnen kürzester Zeit nicht mehr zu sehen. Auch, weil die Kurve unübersichtlich ist …

Hab ich was nicht mitbekommen? Ist die Geschwindigkeitsbegrenzung auf Landstraßen aufgehoben? Oder war heute irgendein Rennen, und ich unwissend mittendrin??? Irgendwie ist zur Zeit ein komisches Autofahrer-Karma, hoffentlich vergeht das, macht mich latent aggressiv.

3 Kommentare zu „Hui – Autofahrer-Karma“

  1. Aus eigener Erfahrung muss ich sagen das es einem irgendwann langt, wenn auf der Landstraße, wo 100 erlaubt, mit 70-80 gefahren wird, weil die lieben Damen und Herren vergessen das nicht jeder die Zeit hat vor sich hinzuträumen.
    Von dem her hab ich zwar auch kein Verständnis für übertriebenes Rasen, aber bereits in der Fahrschule wird einem schon beigebracht 5 km/h schneller zu fahren als erlaubt um den Verkehr nicht zu behindern. Leider erinnern sich die meisten daran wohl nicht.

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    1. Du schilderst das andere Extrem. Aber rennen fahren? Nachts? Das war 70 plus locker 100 Stundenkilometer, auf was die beschleunigt haben, auf Autobahnen kein Problem, auf einer Landstraße, die nächste Ortschaft hinter der nächsten Kurve? Bin echt kein Schleicher, aber das war Rasen ohne Sinn und Verstand 😉 liebe Grüße

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  2. Das musst Du richtig verstehen. Wenn man ein schnelles Auto hat muss man das zeigen. Der Wagen rast und das Hirn bleibt auf der Strecke. Mein Kollege hat einen Porsche und der erzählt öfters voller Freude, dass er mal wieder mit 300 km auf der Autobahn unterwegs war. Wer’s braucht. Ich brauchs jedenfalls nicht!!
    Liebe Grüße
    Harald

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